Merry Christmas

 F/D/GB/B/RO 2005

Joyeux Noël

Drama 25.11.2005 115 min.
7.80
film.at poster

Ein deutscher Star-Tenor muss in den Ersten Weltkrieg ziehen und erlebt in den Schützengräben der Westfront am 24.12.1914 ein Weihnachtswunder.

W Ersten Weltkrieg. Für die Soldaten an der Westfront
zwischen Nordsee und der Schweiz, für die
Alliierten aus Großbritannien, Frankreich und Belgien,
die ihren deutschen Feinden gegenüberstanden, sollte
sich dieses Datum mit einer Erinnerung verbinden,
die an ein Wunder grenzt. Denn Weihnachten 1914
kam es nicht nur zu einem spontanen Waffenstillstand
zwischen den verfeindeten Lagern. Es kam für wenige
Tage zu einer Verbrüderung, ganz im Geist des Festes,
das offenbar nicht zu Unrecht das "Fest der Liebe"
genannt wird. Deutsche, Briten, Franzosen und Belgier
sangen gemeinsam die Weihnachtslieder in ihren
Sprachen, machten sich Geschenke und sprachen miteinander,
anstatt aufeinander zu schießen. Ein kleiner
Friede in einem schrecklichen großen Krieg.
Neunzig Jahre nach diesem unglaublichen, aber
tatsächlichen Ereignis hat der französische Regisseur
Christian Carion daraus einen Film mit europäischer
Starbesetzung gemacht: Diane Krüger, Benno Fürmann,
Guillaume Canet, Daniel Brühl und Gary Lewis spielen
die Hauptrollen in MERRY CHRISTMAS, der bei
seiner Uraufführung im Rahmen der Filmfestspiele
von Cannes 2005 begeistert gefeiert wurde. Die Koproduktion
von Nord-Ouest Productions und Senator
Film Produktion kommt am 24. November 2005 in
die deutschen Kinos.

Details

Diane Krüger, Benno Fürmann und Daniel Brühl
Christian Carion
Christian Carion
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Fröhliche Weihnachten
    Egal ob die Verbrüderung am Heiligen Abend an der Front im 1. Weltkrieg so oder so ähnlich stattgefunden hat oder nicht. Mit oder ohne Fußballländerspiel. Man kann es auch als Fabel verstehen. Musik wirkt friedensstiftend und die eingebaute Liebesgeschichte lässt das Thermometer bei hartem Frost in die Höhe schnellen. Doch manchmal sind die Dialoge etwas hölzern, weil hier die üblichen Antikriegsthesen abgearbeitet werden. Dann bleiben die Gespräche an der Oberfläche und betreffen all zu Offensichtliches. Auffallend die machterhaltende Rolle der Kirche im Krieg. Der Film spielt mit den Emotionen der Zuschauer, greift Bauch und Herz an und kurz bevor er im Kitsch ertrinkt, kriegt er noch die Kurve der Ernüchterung die besagt ’ach so schön kann es doch nicht gewesen sein’. Trotzalledem ein echter Weihnachts- und Antikriegsfilm, in dem deutlich wird, dass nur der kleine Mann den Kopf hinhalten muss und der hat eigentlich nichts gegen den angeblichen Feind im Felde.