Million Dollar Baby

 USA 2004
Drama 01.04.2005 132 min.
8.10
Million Dollar Baby

In seiner oscargekrönten Regiearbeit spielt Eastwood einen Boxtrainer, der nach anfänglichem Zögern eine Frau zum Boxstar machen will.

The Hit Pit ist eine kleine Boxerschule, die auch schon bessere Zeiten erlebt hat. Der Besitzer Frankie Dunn (Clint Eastwood) hatte schon viele Boxer unter seinen Fittichen. "Always protect yourself", seine Maxime im Ring und außerhalb, hindert ihn aber, seine Schützlinge in lukrative Titelkämpfe steigen zu lassen. Sein einziger Freund ist Eddie "Scrap-Iron" Dupris (Morgan Freeman). Der Ex-Boxer hält den Hit Pit sauber. Er wohnt, wo er arbeitet und sein ganzes Leben verbracht hat - in Boxringnähe.

Eines Tages stolpert Maggie Fitzgerald (Hillary Swank) in den Gym. Sie ist gewillt, im Boxen Großes zu erreichen. Maggie ist zwar schlagfertig, aber noch nicht fertig zum Schlagen. Frankie findet sie zu alt und würde sowieso nie Frauen trainieren. Doch die bettelarme Maggie trainiert bis zum Umfallen. An ihrem 32. Geburtstag macht Frankie ihr das größte Geschenk: Er wird ihr Trainer.

Maggie entwickelt sich zum Knockout und haut die Gegnerinnen in Serie aus dem Ring. Das ungleiche Duo entwickelt einen Familiensinn, den beide lange verloren geglaubt haben. Doch das Wettkampfglück dauert nicht ewig. Bald kämpfen die beiden gegen das Schicksal fern von den Boxarenen dieser Welt ...

Ausgezeichnet mit vier Oscars

Details

Clint Eastwood, Hilary Swank, Morgan Freeman, Jay Baruchel, Mike Colter, Lucia Rijker, Brian O'Byrne, Anthony Mackie, ua
Clint Eastwood
Clint Eastwood
Tom Stern
Paul Haggis
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Kritiken

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User Kritiken

  • Eine etwas andere Meinung...
    ...also ich habe den Film gesehen; und meine doch sehr großen Erwartungen haben sich bestätigt.
    Wer bei diesem Film einen Bockbuster mit einem Haufen überflüssiges zeug oder dergleichen erwartet, der solle sich diesen genialen Film besser nicht anschauen.
    Mir kommt vor, dass es den leuten richtig gefällt, negative Kritiken über Filme zu schreiben, sodass sie nicht alles sehen.
    Ich muss wirklich sagen, ein super Film, genial und einfach insziniert!
    Über das Ende kann man sicherlich diskutieren, aber es hat einfch gepasst; denn Maggie F. war einfach die Tochter, die sich F. Dunn in diesem Film immer gewünscht hat... es war ja auch nicht wirklich leicht für ihn zu tun, was er im krankenhaus dann gemacht hat; aber man soll auch berücksichtigen, zu was jemand fähig ist, wenn man wem ins Herz geschlossen hat - nämlich zu einiges. Und dass zeichnet diesen Film auch aus.

    Vor allem die Dialoge finde ich extrem gut, auch die teilweise auftretenden Rückblicke über Fehler die man gemacht hat.

    Also für alle Skeptiker, bitte einfach anschaun, zurücklehnen und geniesen...



  • von einem oscar film hab ich mir mehr erwartet!
    der film war nicht schlecht! man könnte aber vieles besser machen!
    er war auch ein bisschen unrealistisch:
    - viele briefe
    - lezter kampf, zu unfair
    - familie von Maggie, übertrieben
    im großen und ganzen war der film aber ok!
    ich würd ihn mir aber kein zweites mal anschauen!
    lg

    Re:
    Egal was für Filme kommen solche Kommentare müssen immer kommen fühlst dich als ein Star oder wie ? es ist ein film wenn er realistisch genug gemacht wird müsste auch die Klo Gänge gefilmt werden das essen das rauchen das zur arbeit gehn willst nen film gucken wo du eastwood beim kacken zu schaust ? .. film ist ok aber man muss es ja net gleich übertreiben wie du ....vieles besser machen dan werd Regisseur ...

  • wie scaramanga
    hab ich den film erlebt. eastwood hat übrigens auch die musik geschrieben.. uneingeschränkte empfehlung, aber es muß einem klar sein, daß auch eastwood

    - nicht ohne amerikanisches heldenepos (von der gosse zum star) auskommt
    - ein paarmal in den schmalztiegel greift (etwa: der hinweis auf den schäferhund; oder: die vielen briefe - mehr darf man nicht verraten)
    - in einem ausdrücklich realistisch gehaltenen setting der story zuliebe märchenelemente verwendet (so ist die story etwa medizinisch unhaltbar)

    alles - natürlich - kein grund, nicht hinzugehen


  • Also, was ich mich schon länger frage:
    Wieso muss ein gewisser User diese Seiten ständig mit seinen Kommentaren "bereichern"? Riskiere ich einen kurzen Blick in sein Geschwaffel (von der Würze in der Kürze hat man wohl noch nichts gehört) dann kommt einem sowieso das stilistische Grauen...

    LG,
    Verena

    Re:
    verena hat völlig recht. tuvok = 1.ein blöder motherfucker 2.vermutlich ein hoffungsloser depp weil er anscheinend überhaupt nix zu tun hat ausser seine mitmenschen mit derartigem erbärmlichen hirngewichse zu beglücken.
    im übrigen kann eine das schon stören denn als user ist man schließlich daran interessiert, dass dieses forum seinen zweck erfüllt. zB ein grundsätzlicher kronefreund kann auch mal mit einem artikel nicht einverstanden sein.
    ich schlage daher vor tuvok in die wüste zu schicken wo er seine geschichten den kamelen erzählen kann.

    Re:
    Ajo... Das Post-Problem is im Endeffekt eh leicht zu lösen... einfach soviel posten, bis es in der Versenkung sprich nächste Seite verschwindet.

    Re:
    Ich tät mich eher ärgern, dass soviele das lesen... das is nämlich der Grund, warums verkauft wird, nicht umgekehrt.

    Re:
    Ja hast gut erraten, die Kronen Zeitung ist natürlich von jedem sich selbst eine Meinung bilden wollenden Menschen abzulehnen!

    LG,
    Verena

    Was ich mich
    frage, was geht dich das an das ein gewisser User was schreibt, wenn es dich stört lies es doch nicht, oder gehst du in die Trafik und ärgerst dich beim Verkäufer das eine Kronen Zeitung verkauft wird?

  • einfach nur gut - Teil 1
    FRANKIE DUNN (Clint Eastwood) ist Irischstämmig. Er führt ein Box Studio, The Hit Pit, in L.A. in dem ganz einfache Leute trainieren, und manchmal sogar ein Weltmeister dabei ist, wie MIKE der ihn aber verlässt. Dieser steigt aus weil er ein besseres Angebot gefunden hat, bevor er überhaupt gewinnen durfte, denn FRANKIE hat ihm nie die richtigen Kämpfe verschafft, er wollte nie das er so sehr zusammengeschlagen wird wie sein Freund ¿EDDIE ¿SCRAP IRONS¿ DUPRIS¿ (Morgan Freeman).

    Der ist seit 23 Jahren in seinem Box Center, hat damals viele Kämpfe gewonnen, und durch einen Unfall ist er erblindet am rechten Auge. FRANKIE war der beste Cutter den die Szene damals gekannt hat, er hat die Leute sehr schnell und gut zusammen geflickt.

    Täglich besucht Frankie die heilige Messe, 23 Jahre lange, er bittet um Vergebung, seine Tochter hat sich seit damals von ihm abgewandt, und trotz der Bemühungen von FRANKIE und auch EDDIE meldet sie sich nicht und beantwortet seine Briefe nicht. FRANKIE macht sich immer noch Vorwürfe weil sein bester Freund EDDIE erblindet ist, da er damals nicht das Handtuch geworfen hat und den Kampf abbrechen konnte, er durfte nicht, aber er hätte was tun können.

    Eines Tages taucht die 31 Jährige MAGGIE FITZGERALD (Hillary Swank) auf die unbedingt von FRANKIE trainiert werden möchte. Sie hat das Herz wie ein Löwe und sie will nur eines, Boxen, und trainiert ununterbrochen, hat sogar 6 Monate im Voraus gezahlt, obwohl sie fast nichts hat, wenig Geld als Kellnerin verdient und alles fürs Boxen gibt.

    Ihr Leben ist hart, ein ständiger Kampf, und sie läßt nicht locker, bleibt höflich und freundlich, und trainiert immer länger als die anderen, und irgendwann entdeckt sie EDDIE und überredet FRANKIE sanft sie zu trainieren.

    FRANKIE merkt man an das er nicht möchte, doch nach einiger Zeit sieht er ihn Ihr mehr als eine Schülerin, und MAGGIE viel mehr als nur einen Trainer in ihm und 1,5 Jahre später hat sie bisher alles erreicht was sei sich immer erträumt hat bis auf die Weltmeisterschaft. Aber FRANKIE winkt ab. Das sei zu gefährlich.

    Anfangs habe ich mir gar nicht vorstellen können um was sich dieser Film dreht. 130 Min. später war ich der Meinung das es der beste Film ist den ich bis jetzt dieses Jahr gesehen habe. Ich würde den Film so beschreiben das er im Ersten Drittel hervorragend aufgebaut ist, eine sehr gute Stimmung vermittelt, und herrliche Darsteller bietet. Im zweiten Drittel wird der Film sehr spannend, auf eine gewisse anspruchsvolle Art, und im letzten Drittel vom Film muß man die ganze Zeit heulen was dem ganzen Kinopublikum so gegangen ist. Schwierig war dann das rauspaddeln im Tränenflußkanal.

    Ich habe schon viele Boxerfilme gesehen, aber ich glaube seit ¿Rocky¿ ¿ Teil 1 ist das wohl der wahrscheinlich beste Film über das Thema Boxen, nicht weil er vielleicht spannender als ¿Ali¿ war, sondern hauptsächlich weil die Besetzung schlicht und einfach hervorragend gewesen ist, und da wundert es mich nicht das dieser damals unbekannte Film bei der Oscarverleihung als Sieger hervorgegangen ist und verständlicherweise den Film ¿The Aviator¿ geschlagen hat, und mich wundert auch nicht, schon lange nicht, das die Filme von und mit Clint Eastwood von der Kritik her immer sehr gut sind.

    Das Drehbuch hat Paul Haggis geschrieben. Er hat dafür eine Kurzgeschichte verwendet, die hieß im Original ¿Champions: Geschichten aus dem Ring¿ und wie bei Stephen King gibt es auch hier ein Kurzgeschichtenkompendium, das nannte sich hier ¿Rope Burns¿. Nachdem Eastwood eben nach dem unglaublich guten Film, den er als Regisseur drehte ¿ ¿Mystic River¿ ein Drehbuch suchte, und dieses hier las, war er sofort begeistert und wählte dieses Drehbuch zu verfilmen.

    Hillary Swank, in der weiblichen Hauptrolle kann ich gar nicht genug loben, sie spielt eine hervorragende Rolle und könnte meiner Meinung nach eine Reinkarnation von der berühmten Audrey Hepburn sein, bei der man auch immer eine Art Method Acting ges

    Re:einfach nur gut - Teil 1
    ts ts ts - spar Dir ein paar Beistriche und gib' dafür ein zweites "s" zum dass... s'ist ja grauenvoll zu lesen, fast so wie ein Deutschaufsatz meiner Tochter *brrrrrrrrr*

    sehr berührend - Teil 3
    entweder 60 er oder 70 er Jahre schätze ich und man erfährt auch nicht was mit der Tochter von Frankie ist und auch wenn das stört, es verleiht der Geschichte doch eine gewisse Authentizität.

    Frankies Center The Hit Pit haben die in einer Lagerhalle in L.A. nachgebaut. Alles wurde auf alt präpariert und so wirkt diese Bude als wäre sie ein richtiges Loch, für Aussteiger, Sozialhilfeempfänger, eben für die Leute auf der Straße die mal Boxen wollen und gewinnen wollen.

    In Venice und auf der Hollywood Promenade wurden einigen Außenaufnahmen gedreht. Ich fand das man den Film auf alle Fälle öfters sehen könnte, und es sollte ihn eigentlich jeder sehen, weil er nicht nur lehrt, das jeder alles kann wenn er nur will und sich richtig dafür einsetzt, sondern auch weil es heut zu Tage leider wenige Filme gibt die einem gefühlsmäßig so mitreißen das man vergisst mit Erdnußflocken herumzuschmeissen.

    96,39 von 100

    bester Boxfilm des Jahres - T2
    eine Art Method Acting gesehen hat, nur ist Swank ein Kind der neuen Zeit und mich wundert das es in der Flut der schlechten Schauspieler noch so eine Rose gibt, die so fantastisch spielt, als würde sie die Rolle eben nicht nur spielen, sondern auch nur sein.

    Sie hat ja 1999 im Film ¿Boy´s don´t cry¿ den Oscar als beste Nebendarstellerin gewonnen, und jetzt eben als beste Hauptdarstellerin, und das ist mehr als verdient. Vielleicht ist Swank so gut, weil sie schon im zarten Alter von 9 Jahren auf der Theaterbühne gestanden ist.

    An diesem Film finde ich so fantastisch vor allem die Tatsache, das man richtig merkt, wie Maggie im Film, Frankie dazu bringt, mit sanfter Gewalt, sie zu trainieren, seine Grundsätze zu brechen, natürlich auch mit der Hilfe von Scrap, der schon anfangs gesehen hat das sie ein Talent besitzen muß. Und alleine schon wie man sieht wie sie sich abwürgt als Job als Kellnerin, wie wenig sie hat, wie sehr sie spart nur damit sie sich eine Boxkeule kaufen kann, das ist doch wirklich ein sehr bewegender Moment.

    Sehr bewegend fand ich auch den Moment als sie voller Freude Frankie am liebsten die Hand ausgerissen hätte, als er mit einigen Bedingungen feststellte wie er sie trainieren würde, das sie seine Methoden nie anzweifelt, und damit einverstanden ist was er macht sagt und tut, sogar als er sie abgibt an einen anderen Manager, denn er will sie einfach nicht managen, hat sich doch dazu bringen lassen sie über 1 Jahr zu trainieren, und dann doch zu managen, er mußte einfach eingreifen, aber dazu mehr im Kino.

    Die Darstellung von Scrap, Morgan Freeman ist gewohnt gut und man nimmt ihm ab, das er mit 39 Jahren beim 109. Kampf erblindet ist, und lange oft genügend von seinem 110. Kampf träumte, den er nie gekämpft hat.
    Freeman meint privat das er sich seit der gemeinsamen Zusammenarbeit im Film ¿Erbarmungslos¿ nicht geändert hat, und sich beide sehr schätzen, da sie auch eben zu den alten Haudegen gehören. Eastwood hat nicht nur den Vorteil mit 75 Jahren attraktiv zu wirken, groß zu sein, sondern auch einen immer sympathischen Ausdruck rüberzubringen, nie falsch oder gemein zu wirken, einfach immer überlegen und doch nicht eingebildet, und er ist auch kein Mensch mit vielen Skandalen, genauso wenig wie Freeman, außer die Liebe zu einigen Frauen in seinem Leben, aber das ist bei Schauspielern wohl so üblich das der Schwanz denkt.

    Eastwood hat eigentlich eine sehr ungewöhnliche Art zu drehen, mit den Darstellern, er läßt sie einfach agieren und sieht sich an wie gut sie sind, und wenn er der Meinung ist sie verbessern zu können dann greift er ein, vorher nicht, schließlich will ein Schauspieler oft bestätigt werden, und wenn man ihm vorschreibt was er zu tun hat, wird aus dem freien Gewerbe dieser Kunst ein Sklaventum.

    Eastwood kannte Swank schon privat hat aber nicht mit Ihr gefilmt, und sie ist eine Powerfrau wie Linda Hamilton in ¿Terminator 2¿ und auch so trainiert und das obwohl sie nur 3 Monate Zeit für die Vorbereitung hat und sie schaffte es, nicht ohne das sie mit Hector Roca im Boxzentrum Gleason's Gym in Brooklyn trainiert hat, dieser Box Legende. Er ist weltweit angesehen als einer der besten Box Trainer, und nicht nur weil ich das sage, sondern weil das der Internationale Boxverband auch sagt, und Stars wie Buddy McGirt und Tuur, die nur eingefleischten Fans was sagen dürften, haben unter ihm trainiert, alle samt Weltstars in der Szene.

    Gewichtheber und Trainer Grant Roberts hat Swank im Fitnesstudio gequält, und sie hat eigentlich von 0 angefangen, und rauskam eine richtige Kampfbiene, eine Amazone, und ich muß sagen, obwohl sie gar nicht so hübsch ist, alleine durch Ihren Charakter ist sie hübscher als jede Heidi Klum, und Claudia Schiffer zusammen. Mit der 4 fachen Weltmeisterin Lucia Rijker hat sie das Sparingsprogramm übernommen, und auch die ganzen Kämpfe bzw. Stunts.

    Die Geschichte dürfte im vorigen Jahrhundert angesiedelt sein, man erfährt gar nicht wann, entweder 6

  • Tough ain't enough
    Wenn einer daran schuld ist, dass man Hollywood und seine Filme noch nicht ganz aufgegeben hat, dass man noch die Hoffnung hegt, jenseits des Atlantiks sei noch etwas anderes möglich als eiskalt kalkulierte, bewusst stupide Mainstream-Produkte, pubertär-infantile Brachialkomödiantik mit Adam Ben Sandler Stiller, patriotisch-idiotische Zelluloid-Verschmutzung oder öde Fortsetzungs-Neuaufgüsse, dann ist es Clint Eastwood. Sein MILLION DOLLAR BABY ist ein Juwel.
    Ein Boxerfilm? Gewiss, aber nicht nur. Sondern auch ein Boxtrainerfilm. Und ein Clint-Eastwood-Film. Bei diesem Regisseur gibt es kein Schwarz-Weiß / Gut-Böse. Sondern nur Schattierungen von Grau. Jeder Gewinner ist auch ein Verlierer oder trägt zumindest den Keim des Verlierens in sich. Und umgekehrt haben die Verlierer auch viele glückliche Momente. Die Melancholie des (späten) Clint Eastwood.
    Mein Kritikerfreund Huber meinte in der "Presse", Eastwood sei einer der letzten, die noch das klassische Hollywood-Kino - das gute, alte - fabrizieren. Aber das reicht nicht aus, um diesen singulären Filmemacher zu würdigen.
    Eine Frau will mit 31, fast schon 32, noch Profiboxerin werden. Eigentlich zu spät, teilt ihr der Mann mit, den sie als Trainer haben will. Der sie lange zurückweist. Wie sie ihn doch für sich gewinnen kann, wie sie aus einem Existenz am Rande des Lebens und der Träume doch auszubrechen mag und zum ersten Mal so etwas wie Glück und Erfolg verspürt, sieht man durch die großartige Darstellung von Hillary Swank. Ihr Lächeln ist so strahlend, aber es hat eine stählerne Härte ebenso wie es das Lächeln jener ist, die zu oft geschlagen worden sind, und die lächeln, um zu überleben.
    Und es geht auch noch um das Thema Sterbehilfe. Wobei Eastwood anders als Amenábar in MAR ADENTRO jegliches kitschige Zuviel vermeidet. Es gibt bei ihm Sentimente, aber keine Sentimentalitäten. Er berührt, ohne zu rühren. Das konnte Eastwood schon in PERFECT WORLD und THE BRIDGES OF MADISON COUNTY, und er kann es noch immer. Von so viel Vergeblichkeit erzählt dieser Regisseur, dass man ihm am liebsten ein pessimistisch-düsteres Menschenbild unterstellen möchte.
    Weit ist er gekommen, dieser bald 75-jährige Ex-Italowestern-Held und Ex-Dirty-Harry. Und jemand geworden, der ziemlich viel über die Menschen und das Leben weiß. Und es - als Regisseur - filmisch zu vermitteln versteht. Ist er also sanft, altersmilde geworden? Vielleicht. Aber wie lautet einer der Schlüsselsätze von MILLION DOLLAR BABY: "Tough ain't enough."
    Ein großer Film. Strikte Empfehlung.

    Re:Tough ain't enough
    Also ich mag den Clint Eastwood ja auch sehr gern (samt seiner deutschen Synchronstimme!) aber er ist ja nur EINER der kreativen Köpfe des Teams. Schon mal daran gedacht, auch einen Drehbuchautor zu loben?

    Papi, du bist der beste!
    Ein bißchen weniger idealisierende Clint-Eastwood-Verklärung hätte deinem Text gut getan...

  • ?? selten sowas fades gesehen.
    sorry, kann die meinungen nicht teilen. verstehe nicht warum dieser film 4 oscars bekommen hat. sicher sind die schauspieler gut, aber die handlung, der ganze film ist sowas von fad. bin fast eingeschlafen.


  • Wirklich sehr gut! Der Film ist wirklich toll und geht total unter die Haut! Es ist wirklich verständlich, warum der Film 4 wichtige Oscars (Film!, Actress!, Director!, Supporting Actor!) erhalten hat. Unbedingt ansehen, und wenn möglich, keine Inhaltsangabe vorher lesen!

  • Wow...
    SEHR empfehlenswert der Film, unbedingt anschauen. Tolle Schauspieler. Kein Wunder, dass soviele Oscars gewonnen wurden!

    Lg

  • Einfach sehenswert
    Tolle Schauspieler, geniale Inszenierung. Die Bodenlosigkeit der amerikanischen Gesellschaft...bringt einen zum NAchdenken. Toller Film. HINGEHEN!!!

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