Nathalie Granger

 F 1972
Drama 83 min.
6.90
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Isabelle Granger und ihre Tochter Nathalie teilen sich ein Haus mit einer namenlosen Mutter und deren Tochter Laurence. Nathalie sei ungehorsam, heißt es, und soll deshalb in ein Internat gesteckt werden. Laurence hingegen ist von ruhiger Natur. Nathalie wird dargestellt von Valerie Mascolo, der Cousine von Jean Mascolo - Duras' Sohn, den sie in ein Internat steckte. Und Jeans Vater Dionys spielt hier Nathalies Vater, der nur ganz kurz einmal auftaucht. Das Haus, in gewisser Hinsicht der Star des Films, wurde damals von Duras bewohnt. Die beiden Kino-Diven Jeanne Moreau und Lucia Bosè wiederum spielen zwar Rollen, sind aber eigentlich als sie selbst besetzt und werden von Duras wie Ikonen aus Fleisch und Blut gezeigt. Wobei es faszinierend ist, wie Bosè in ihrem umhangartigen Mantel manchmal einem weiblichen Vampir aus dem französischen Fantasy-Erotik-Kino ähnlich wird - Phantome, Wiedergänger sind sie ja alle im Schaffen Duras', auch wenn es ihnen nicht bewusst ist. (R.H. - Filmmuseum)

Details

Jeanne Moreau, Lucia Bosè, Gérard Depardieu, Luce Garcia-Ville, Valerie Mascolo
Marguerite Duras
Ghislain Cloquet
Marguerite Duras

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