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01/31/2022

"And Just Like That" wird wegen Holocaust-Leugnung kritisiert

Das "Sex and the City"-Revival sorgt mit einem ziemlich schlechten Scherz für Aufregung.

von Lana Schneider

"And Just Like That" musste schon viel Kritik bezüglich der teilweise merkwürdigen Handlungen der Hauptfiguren Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) und Charlotte York-Goldenblatt (Kristin Davis) einstecken. 

In der neunten Folge des "Sex and the City"-Revivals wurde allerdings mit einer Aussage über den Holocaust für viele eine Grenze überschritten. 

Achtung, dieser Artikel enthält Spoiler zu "And Just Like That". 

Holocaust-Leugner in "And Just Like That"

Kurz vor dem Staffelfinale erfahren die ZuseherInnen, dass Anthony nach Stanfords (Willie Garson) plötzlicher Trennung einen neuen Freund hat, den er Charlotte und Harry vorstellen möchte. Als sie bei dem Paar zum Essen eingeladen sind, bemerkt er, dass die Goldenblatts JüdInnen sind, und meint: "Ihr wisst, dass der Holocaust ein Schwindel ist, oder?" Daraufhin wirft Anthony seine neue Flamme aus dem Haus, mit den Worten: "Verschwinde!"

Als wäre diese unnötige und schmerzliche Bemerkung nicht schon schlimm genug, wurde diese Folge ausgerechnet am 27. Jänner, dem Holocaust-Gedenktag, ausgestrahlt.

Andere Twitter-UserInnen merkten allerdings auch an, dass sie ähnliches bereits erlebt hatten, und Anthonys Reaktion die einzig richtige Antwort war: "Den Holocaust darf man nicht leugnen!"

Der Cast und die DrehbuchautorInnen äußerten sich bisher nicht zu den Aussagen und der Kritik. 

"And Just Like That" ist auf Sky zu sehen, das Finale wird dort am 3. Februar ausgestrahlt. Hier geht’s direkt zur Serie.

 

 

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