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02/22/2021

"Bridgerton": Das habt ihr über die Netflix-Serie nicht gewusst

"Bridgerton" gehört zu den erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten und beeindruckt durch den großen Detailreichtum.

von Oezguer Anil

"Bridgerton"-Star Nicole Coughlan schreib auf Twitter über eine versteckte Botschaft, die sie bereits in der Szene ihres ersten Auftritts platziert hatte. Es handelt sich dabei um eine Feder, die die Darstellerin in ihr Haar steckte, womit sie schon andeutete, dass sie Lady Whistledown ist.

"Bridgerton“ ist jedoch voll von kleinen Geschichten, die einem nicht direkt auf den ersten Blick ins Auge stechen.

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Königin Charlotte von Beyoncé inspiriert

Masken und Kostümbildner Marc Pilcher sprach mit "Vogue" über seine Inspirationsquellen. "Als ich herausfand, dass Königin Charlotte afrikanische Wurzeln hatte, gab es für mich zahlreiche Möglichkeiten, um ihren Look zu finden. Ich habe die Silhouetten der damaligen Zeit verwendet, aber um ihre Wurzeln zu zelebrieren auch Afro-Texturen und Locken verwendet. Der riesige Afro wurde von Beyoncés Figur in 'Austin Powers Goldmember' inspiriert.

Elizabeth Taylor als Vorlage für Lady Featheringtons Look

Im selben Interview sprach Pilcher auch über die Ursprünge von Lady Featheringtons Look. "Bei der ersten Kostümprobe mit Lady Featherington (Polly Walker) habe ich gemerkt, dass sie sehr von den 1950ern inspiriert ist. Anstatt ihr Make-up und Firsur der Regency-Ära zu verpassen, habe ich mich an Fotos von Elizabeth Taylor orientiert."

Freundinnen im echten Leben

Die Darstellerinnen von Eloise Brigderton (Claudia Jessie) und Penelope Featherington (Nicola Coughlan) sind außerhalb der Show gut befreundet. "Im Writers Room nennen wir sie PenEloise. Die Fans der Bücher sind auf Twitter und Instagram aktiv. Ich glaube, sie verwenden den Hashtag sehr oft. Schon als wir sie das erste Mal sahen, war es offensichtlich, dass sie perfekt zu Penelope und Eloise passen würden“, sagte Chris Van Deusen, der Showrunner der Serie, in einem Interview mit "Screenrant".

Frau mit Gehstock

Schauspielerin Adjoa Andoh sprach mit dem "New African Magazine“ über ihren Einfluss auf den Look von ihrer Figur Lady Danbury. "Männer hatten in der damaligen Zeit immer einen Gehstock und einen Hut. Ich wollte, dass sie als Witwe auch etwas Maskulines repräsentiert. Sie sollte damit ihre Machtposition in einer Gesellschaft aufzeigen, die Frauen keine große Freiheit eingeräumt hat. Ich wollte einen Hut, ich liebe Hüte!"

Mehr als nur Schmuck

Simon Basset trägt stets eine mit Diamanten und Smaragd besetzte Brosche an seiner Brust. Sie gehörte seiner Mutter, die kurz nach seiner Geburt verstarb.

Make-up für den Hintern

Jonathan Bailey, der in der der Serie Anthony Bridgerton verkröpert, stellte für eine Sex-Szene das Make-up-Team vor große Hindernisse. "Als ich meine Hose das erste Mal nach unten rutschen ließ, wurde nach dem Make-up-Team gerufen, aber nur um den Glanz weg zu pudern“, sagte der Darsteller in der britischen TV-Show "Lorraine“.

Großer Kleiderschrank

Phoebe Dynevor sprach mit "Glamour“ über die Masse an Kostümen für ihre Figur. "Ich habe 93 Kleider. Das ist verrückt. Sie sind alle handgenäht. Sechs Leute sind nur mit den Kostümen von Daphne beschäftigt.“

Genau koordinierte Sex-Szenen

Die Sex-Szenen in "Bridgerton“ wurden mithilfe einer Intimitäts-Koordinatorin immer wieder geprobt, bevor es schließlich zu den Aufnahmen kam. "Wir gingen an die intimeren Szenen so ran, als wären es Stunts. Wir haben die Abläufe festgelegt und hatten Yoga-Bälle zum Entspannen, weshalb man sich nie benutzt gefühlt hat. Ich habe mit Regé sehr oft geprobt, sodass wir beide genau wussten, was wir taten. Es war ein sehr pragmatischer Zugang. Es ist jedoch etwas vollkommen anderes, wenn ich alleine vor der Kamera stehe“, sagte Dynevor im Interview mit "Glamour" in Bezug auf ihre Sex-Szene.

Zu kleine Betten

Einige wichtige Szenen zwischen Daphne und Simon finden in Betten statt. Jedoch war die Koordination dabei nicht ganz einfach. "Wir haben sehr viele Szenen in Betten gedreht, die die Originalgröße von Betten aus der Regency-Ära hatten. Das war eine große Herausforderung. Rége hat von der Größe her kaum ins Bett gepasst und für zwei Personen war das Bett nicht breit genug. Wir mussten bei Szenen, in denen sich jemand im Bett umgerollt hat, aufpassen, dass niemand hinunter fällt“, sagte die Intimitäts-Koordinatorin Lizzy Talbot in einem Interview mit "Vulture".

Enthüllungs-Szene als geheime Mission

Im Staffelfinale wurde enthüllt, dass Penelope Lady Whistledown ist, doch um das Geheimnis bis zum Schluss zu wahren, wurde der Dreh für die Enthüllungs-Szene als letztes angesetzt. Der Hauptteil der Dreharbeiten endete im Februar 2020 und für den letzten Teil musste sich die Darstellerin unablässig testen lassen. "Wir mussten das Ende während der Pandemie drehen. Ich musste sehr, sehr vorsichtig sein. Ich wurde aus Irland eingeflogen und musste mich testen, testen und nochmals testen und konnte erst dann zur Kostümprobe. Alles war sehr geheim. Ich durfte niemanden wissen lassen, was vor sich geht, aber es hat viel Spaß gemacht“, sagte Nicole Coughlan in einem "Variety“-Interview.

Auf die Frage, ob es eine weitere Staffel geben werde, antwortete sie: "Wir hoffen sehr darauf. Die Arbeit war sehr schön und die Resonanz ist besser, als wir uns je erträumt hatten.“

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