Liebe braucht keine Ferien

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11/18/2021

Der Grund, warum wir Weihnachtsfilme lieben

Ihr müsst euch nicht schämen: Eure Liebe für kitschige Weihnachtsfilme ist eine natürliche Reaktion eures Körpers.

Von "Liebe braucht keine Ferien" über "Tatsächlich... Liebe" bis hin zu "Kevin – Allein zu Haus": Kitschige Filme mit Wohlfühlfaktor, die von vielen oft fälschlicherweise als "schlecht" abgetan werden, gehören mindestens so sehr zur Weihnachtszeit wie Eierlikör und Turbopunsch. Dabei ist unsere Vorliebe für diese Art von Filmen einfach zu erklären.

Wissenschaft erklärt: Darum lieben wir Weihnachtsfilme

Die Gesundheitsberaterin Sally Henderson erklärt gegenüber "Cosmopolitan", dass kitschige Weihnachtsfilme – ähnlich wie Fast Food und Süßigkeiten – große Mengen des Glückshormons Dopamin in unserem Körper freisetzen können. Die Ähnlichkeiten zwischen sogenannten "Trash"-Filmen und ungesundem Essen seien frappierend, so Henderson.

Einer von Netflix in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge beschleicht 73 Prozent der Menschen ein positives Gefühl beim Binge-Watching schlechter Filme – der Grund dafür sei eine natürliche Reaktion unseres Körpers. Henderson sieht physiologische Parallelen zwischen dem Schauen schlechter Filme und dem Naschen von leckeren Snacks.

"Weihnachtsfilme tendieren dazu, ein gleichmäßiges Tempo zu haben, was einen kontinuierlichen Dopamin-Fluss in unserem Gehirn erzeugt. Es ist nicht der Schnee und die Romanze, wonach wir uns sehnen – es ist das gute Gefühl, das wir bekommen, wenn unser Gehirn Glückshormone freisetzt." Im Gegensatz zu Fast Food und Süßigkeiten seien trashige Weihnachtsfilme übrigens auf lange Sicht nicht gefährlich, so Henderson. Zum Glück!

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