Liebe braucht keine Ferien

 USA 2006

The Holiday

Romanze, Komödie 15.12.2006 130 min.
6.90
Liebe braucht keine Ferien

Kate Winslet und Cameron Diaz tauschen während der Weihnachtsfeiertage ihre Domizile in London und L.A. - so trifft erstere auf Jack Black und letztere auf Jude Law.

Es ist Weihnachten und eigentlich das Fest der Liebe. Aber Amanda (Cameron Diaz) und Iris (Kate Winslet) haben leider kein Glück mit ihren Männern, sondern stattdessen nur Enttäuschung und Ärger. Das dürfte auf den ersten Blick wohl alles sein, was die urbane Medienfrau Amanda (Cameron Diaz) aus Los Angeles und die Londoner Journalistin Iris (Kate Winslet) aus der englischen Provinz verbindet. Dennoch bringt sie die Suche nach absolut männerfreien Weihnachtsfeiertagen und zwei Wochen Erholung von den Strapazen der letzten Zeit zusammen und auf die gleiche Lösung: ein Wohnungstausch auf Zeit.

Sie tauschen die Seiten des Atlantiks, Häuser, Autos und irgendwie ihr Leben. Amanda verlässt ihr schickes Apartement mit Pool in Los Angeles und reist ins verschneite England zur gemütlichen Wohnung von Iris, die sich ihrerseits ganz auf sonnige warme Tage in LA freut. Dort trifft Iris auf den charmanten Miles (Jack Black), während Amanda im kalten England dem attraktivem Graham (Jude Law) begegnet.

Details

Cameron Diaz, Kate Winslet, Jude Law, Jack Black, Eli Wallach, Edward Burns, Rufus Sewell, u.a.
Nancy Meyers
Hans Zimmer
Nancy Meyers
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Total vermasselt
    Trotz der illustren Hauptdarsteller hat diese Schmonzette naturgemäß eine äußerst seichte Story, die schon mau anfängt und dann noch weiter absackt. Sie ertrinkt in Klichés, die Komik ist arg gewollt und aufgesetzt und das Ende vorhersehbar. Den langen Dialogen fehlt jeglicher Esprit und man muss sich schon zwingen bis zum Ende dran zu bleiben. Auch der überraschende Sekundenauftritt von Dustin Hofman und der alte Eli Wallach, der es mit Alterscharme versucht, kann nichts rausreißen. Vertane Zeit, selbst für Einsame oder frisch Verliebte, für getrennt Lebende oder Singles oder…

  • Netter Film...
    Der Film ist nett gemacht, verlässt sich jedoch stark auf die Hauptdarsteller, wie man sie aus anderen Filmen kennt.

    So darf zB. Kate Winslet ganz "Titanic" like 3/4 des Films weinen und über ihr Leben jammern...auch bei Cameron Diaz merkt man die Ähnlichkeit zu bisher gespielten Rollen(3 Engel für Charlie)

    Jude Law spielt zwar souverän, man merkt jedoch, dass Liebeskomödien überhaupt nicht sein Genre sind....schade, da ich ihn in Dramen bzw. Thrillern echt gut finde...

    Tja Jack Black spielt sich selbst....ein bissl tolpatschig, lustig und den typischen guten Kumpel Typ....aber kein wirkliches Highlight...

    Am rührendsten finde ich die Szenen mit den Kindern v. Law's Rolle und die Nebenhandlung mit Kate Winsets Freundschaft zum alten Arthur.

    Außerdem ist die Filmmusik super...
    Der Film ist sehenswert, jedoch ist es kein Film, über den man stundenlang Diskussionen führen kann...nett gemacht, schöne Bilder von England und ein bissl Kitsch...

  • Vernachlässigbar!
    Wer wissen möchte, wie unsere bidlungsbefreiten MitbürgerInnen sich bei oberflächlicher "DisneyRomantikHypnose" verhalten, geht in den Film. Für jeden Menschen mit 5 Gramm Hirn, ist dieser Film die Speerspitze, jener evolutionären Entwicklungen die von Kommerz, Dummheit und Oberflächlichkeit geprägt unter dem Titel kitschige Massenhypnose, eine Art Virus in einer schleimigen Medienwelt darstellen.

    (Innerhalb dessen ist der Film übrigens PERFEKT gemacht. ;-) Da kann man gar nichts sagen. - Jedes Staubkorn hat seinen perfekten stilistischen Platz und seine Botschaft, in einer Kameraführung, die nochmals perfekt, in einem großen ganzen, ihre ganz eigene extrem subtile Geschichte erzählt.)

    Vollkommen überzeichnete und übertriebene Verhaltensmuster der Schauspieler, die allesamt signalisieren, welche individuelle Prägung/Störung der eine oder andere Psychotherapeut im "Charakter" seines Klienten hinterlassen hat, sind nur stilistisches Merkmal jeder Rolle, sondern scheinen überhaupt Grundlegendes Konzept in diesem "Psycho-Drama" zu sein, dessen Dramatik vor allem darin liegt, eine maximal oberflächliche und gefällige Perspektive auf die Werte "Beziehung" und "Liebe" auszuleuchten.

    Mit anderen Worten, der Film ist inhaltlich so leer, dass jeder durchwegs gebildete Zuseher während des Gähnens in ein Wachkoma verfällt, das ihn durch einen amerikanischen Albtraum aus Gefälligkeit, Oberflächlichkeit, Kitsch, Überzeichnung, und nochmals Gefälligkeit, Oberflächlichkeit und Kitsch, Weihnachten und Silvester führt.

    Nach 30 Minuten dachte ich, ich wollte eigentlich besser gehen. Alleine die Hoffnung und das Entsetzen gleichzeitig hielten mich in jenem Stuhl, vor dessen bezeichnender Semantik ich mich sehr bewusst verneige.

    Good Night and Good Luck. -

    Niki Meier

    Re:Vernachlässigbar!
    Armer Niki, dann haben dir wohl die 5 Gramm Hirn gefehlt, als Du Dich daran machtest, einen passenden Film für Dich selber auszusuchen!!! Was um alles in der Welt hast Du denn erwartet bei einem Weihnachts-Hollywood-Film?? Ich muss mich wirklich kaputt lachen über Dich, dafür danke ich Dir schon. Hat Dich jemand gezwungen, in diesen Film zu gehen? Hörst Du irgenwelche Stimmen, flüstert Dir irgend jemand zu? Ich kann nicht aufhören, mich über Dich zu zerkugeln, insofern war es fast super, dass Du uns mit diesem Kommentar verwöhnt hast. Danke, LOL...

  • etwas einseitig - Teil 1
    Handlung:

    AMANDA (Cameron Diaz) lebt in L.A. und ist Filmtrailerproduzentin. Sie ist reich, bearbeitet gerade einen Film mit Lindsay Lohan und ist ziemlich sauer weil sie Ihr Freund wegen einer anderen verlassen hat, sie ist stets eifersüchtig und ziemlich gut situiert.

    IRIS (Kate Winslet) lebt nahe bei London in England und wurde von Ihrem Chef JASPER (Rufus Sewell) betrogen, der ja eine andre heiratet, 3 Jahre Beziehung und der Wunsch nach Kind und Familie sind vorbei, sie heult nur noch, und sie ist im Bereich Medien beschäftigt. Man übergeht sie immer.

    Beide Frauen wollen vor Weihnachten 2006 keine Männer um sich haben und durch Zufall kommen sie über Google zusammen, und mailen sich, sie wollen nämlich an einem Häusertausch mit machen. Beide sind überglücklich. AMANDA am Arsch der Welt in England wo es absolut nichts gibt, was nach Luxus ein bisschen aussieht, und IRIS endlich dort wo sie immer hinwollte, absoluter Luxus und Swimming Pool.

    Doch nach einiger Zeit lernt AMANDA in England den süßen GRAHAM kennen, und IRIS den Filmmusikproduzenten MILES (Jack Black). Ja und ARTHUR ABBOTT (Eli Wallach) lernt sie auch kennen. Und beide ändern Ihr Leben.

    Ein bisschen rund um Meinung und Infos:

    Im Grunde genommen sollte Liebe ja nie Ferien haben und ein Dauerzustand sein, aber in diese Film beginnt der Zustand erst gegen Hälfte des Filmes. Anfangs war der 120 Minuten Streifen recht witzig, so glaubt man, aber wenn man hinsieht ist anfangs des Filmes ein bisschen Situationskomik vermischt mit etwas Handlungsgeplänkel. Erst gegen Ende als Jack Black und Cameron Diaz Ihre Liebes Mimik Geschütze auffahren, wird der Film erst ein bisschen nett. Nun er ist nicht schlecht, die Vorschau wo Cameron Diaz das Haus in England besucht und mit Stöckelschuhen am Weg ausrutscht dürfte sicher vielen Zusehern bekannt sein, doch das ist auch schon alles was etwas an Slapstick geboten wird und auch an nicht alltäglicher Situationskomik.

    Der Film ist meiner Meinung nach zwar nett aber eher ein bisschen schwach, So ein richtiger Frauenfilm. Nancy Meyers, Wurfdatum 1949, ist die Regisseurin des Filmes. Die macht alle paar Jahre einen Erfolg. 1987 hat sie ja ¿Baby Boom¿ verbrochen, 2001 ¿Was Frauen wollen¿ und nun weiß sie auf einmal wie das mit Liebe und Haustausch geht.

    Ja die Story ist etwas einfach. Sehr oft hat man den Eindruck dass man dieses oder das andere Genreklischee schon irgendwo gesehen und gerochen hat. Was zumindest keinen Abbruch tut, denn die meisten Frauen werden diesen Film lieben, sind doch unsere weiblichen Gegenparte auf Kitsch und Romantik aus. Also wird der meiste Film wohl von Mädchen hochstilisiert werden denke ich.

    Was mich ein bisschen gestört hat, sind die paar Logiklöcherchen im Filmchen und die oft vorhersehbaren Filme. Man weiß eigentlich von der 2. Begegnung und der 38. Filmminute wer zu wem findet. Zwar ist das bei Kate Winslet etwas schwerer zu sehen, denn sie spielt eine süßere und traurigere Rolle und setzt das ganze meiner Meinung nach besser um als die Bottox aufgespritzte Cameron Diaz die mir vorkam wie ein Zigarettenkranker Heidelbeerkuchen im Gesicht. Fett, alt, nicht komisch, aber irgendwie zum anknabbern.

    Ich finde den Nebenplot mit Eli Wallach als Autor sehr gut. Komisch nur das ein Mensch der ja eine Gehhilfe gewohnt ist, so schnell wieder normal gehen kann, und das in 40 Filmminuten. Egal, es war sehr nett. Doch die Story mit Arthur hatte auch einige Logiklöcher. So ist z.B. Winslet einfach so stehen geblieben und fragt ihn ob er Hilfe braucht. Also die meisten die mit einem Auto in einer Großstadt fahren, bleiben nicht einfach so stehen und fragen wo ein alter Tattergreis hin will.

    Man glaubt gar nicht das Eli Wallach am 7.12.1915 geboren ist, Sein 151. Film kommt 2007 raus, und der 1,78 Meter kleine Schauspieler mit jüdischer Abstammung der seit 1948 Skandallos verheiratet ist und 3 Kinder hat, bekam noch damals 25.000 US $ Gage für einen Film, das war 1956.

    Massenware - Teil 3
    So jetzt noch ein kleines Fazit:

    Die nette Location in England hat mir recht gut gefallen, ein echt herrliches Haus, das Romantik verspricht, Jude Law war viel zu wenig im Film und ein bisschen fehl, war aber als Vater süß von 2 Kindern, Jack Black teilweise übertrieben, Kate Winslet zu wenig zu sehen und hatte die interessantere Rolle, Cameron Diaz war ein bisschen langweilig und dämlich besetzt, Rufus Sewell war wirklich gut, der hatte ne nette Rolle und war wie immer ein Schwein, irgendwie halt, und nach 120 Minuten die sich etwas gezogen haben, war der Film aus, aber trotzdem, ein netter Familienromantikfilm der etwas vorhersehbar ist.

    71 von 100

    etwas fade - Teil 2
    Heute sind es ja weit aus mehr. Jedenfalls er ist auch ein Method Acting Künstler, man merkt, ja wenn er auftritt, da lebt der Film, schade nur das sein Dialog oft nicht der richtige ist, nicht so gut und spannend wie ich es mir gewünscht hätte, aber das liegt wahrscheinlich daran das der Film sich nicht entscheiden konnte, welchem Genre er nun zu zuordnen ist.

    Der Film ist übrigens mit einigen Klischees voll die ich bald satt habe. Alle geilen Frauen sind karrieregeil, blond und gut aussehend, haben Beziehungsstress, sind reich, haben reiche Freunde oder Exehemänner, heulen um die Wette, haben alle die gleichen Heultaschentücher, fressen alle das gleiche, müssen nicht kacken gehen, 2 Stunden lange, wo unsereins schon 3 x einer Systematischen Darmentleerung sich unterzog, sie sind nett, und witzig, und nie angefressen, und wenn sie wirklich mal böse sind, sind sie so rachsüchtig wie der unglaubliche Hulk, nicht vergebungsbereit und haben natürlich immer recht. Entweder sind sie Feministinnen und wissen was sie tun, obwohl sie vom halben Leben 0 Ahnung haben, sind natürlich die täglichen Sorgen nicht gewohnt, oder der krasse Unterschied, sie sind so arm wie ne Kirchen maus und haben nur täglich 3 Brote zu essen. Und was witzig ist, egal wie reich die sind, keine hat einen Plasma TV, keine ein Heimkino, bis auf wenige Ausnahmen.

    Irgendwie kam mir der Film vor wie eine Hommage an die Frauenfilme der 30 er und 40 er Jahre mit Katherine Hepburn oder Jane Russell, nur das die damals alle viel mehr an Charakter und Profil zeigten. Hier haben die Frauen alle eine große Klappe und es fehlt Ihnen einfach der Ausdruck.

    Was mir an dem Film persönlich sehr gefehlt hat ist die Lebensgeschichte von Iris, Kate Winslet, die ja eine Kirchenmaus ist, sehr nahe am Wasser gebaut hat, dauernd am liebsten in Heulströmen ausbrechen könnte, wie meine Alte neben mir, ja so sind Frauen eben, aber das macht nichts, im Film gibt es Jude Law der auch eine Heulsuse ist. Es war viel zu viel von Amanda zu sehen, der reichen Zicke, die ja Filme bearbeitet in Hollywood, ich hätte viel mehr lieber das Leben von Iris gesehen weil es interessanter ist, wie sie in England lebt und weil Kate WInslet ein bisschen mehr Ausstrahlung hat als die blonde immer gleich aussehende Cameron Diaz, die in Wirklichkeit ja jetzt schwarze Haare hat, und einfach nur hässlich ist und wie 49 Jahre alt aussieht. Ja das ist bei fast allen so die mehr Plastik im Körper haben als eine Hüpfburg beim Rummel.

    Mr. und Mrs. Right haben in dem Film natürlich alle keine Probleme. Keine hat Sex und stöhnt dabei wie ein wild gewordenes Eichhörnchen, keine hat Darmprobleme, Blähungen, Essprobleme, keine kümmert sich um den Krieg in Somalia oder die Probleme in Tschetschenien, den Horror das es in den USA keine Krankenversicherung gibt, oder in England man sehr lang auf eine Niere warten muß, keine zeigt sozialeres Engagement, und keine muß aufs Klo, ich muss dauernd. Wenn ich mal zu viel trank.

    Man muß ja keinen Film am Klo zeigen, aber meistens sind die Filme alle irgendwie gleich gestrickt und das ist wirklich blöd. Doch muß ich auch sagen das die Komödie einfach herzlich war, Spaß gemacht hat und einfach nett anzusehen ist. Übrigens die Wohnungseinrichtung im Gesamten die Amanda in L.A. hat, wurde extra für den Film entworfen, sie ist ca. 1 Million US $ wert und da hat Amanda im Film natürlich nie eine Begegnung mit einem Bettler dem sie helfen kann, sehr blöd eigentlich. Ja und am Drehbuch waren alle Hauptdarsteller beteiligt, was auch selten ist. Und warum der 85 Millionen US $ Film nur ein Drittel seiner Kosten einspielte ist auch klar. Was mich wundert ist das man einer 1,73 Meter großen und 1972 geborenen Cameron Michelle Diaz für so eine Rolle 15 Millionen US $ bietet.

  • Super!
    Der Film ist wundervoll. Es darf einen halt nicht stören, dass (auch) gesprochen wird. Kein schneller Film, sondern einer, der sich Zeit lässt, romantisch daherkommt ... diese schönen Häuser, die die Damen haben, da kommt man ins Schwelgen... ja, eine Art Weihnachtsmärchen, die doch wahr werden könnte... irgendwie wunderschön. Muss ihn mir noch einmal anschauen. Männer finden ihn ein bisschen lang, aber auch schön. Also unser Begleiter jedenfalls.

  • super
    ein richtiger weihnachtsschnulzenfilm :) frauen wird's warm ums herz, männer langweilt es vielleicht etwas. alles in allem ein gelungener liebesfilm mit etwas märchencharakter und einer mischung aus notting hill, bridget jones und pretty woman. :)


  • naja....... wenn ihr euch den film wirklich anschauen wollt, dann nehmt bitte euren partner mit... weil, dann habt ihr ne andere beschäftigung, als diesen langweiligen film zu folgen

  • Re:
    sehr interessant. du sollst hier über den film schreiben und nicht wann du ihn ansiehst. das interessiert uns nicht. und ob du dich freust interessiert uns auch nicht. ganz allgemein haben österreicher nicht kapiert, wie man eine filmkritik schreibt, was da rein soll, was für die anderen nützlich ist usw. lernt mal, wie das geht, zum beispiel bei imdb.com und dann schreibt erst wieder hier. danke.