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05/16/2019

Neue "Star Trek"-Serie mit Patrick Stewart hat einen Titel

"Star Trek: Picard" startet gegen Jahresende beim US-Sender CBS und hierzulande bei Amazon Prime.

Die neue "Star Trek"-Serie mit Patrick Stewart hat endlich einen offiziellen Titel, der schlicht lautet: "Star Trek: Picard". Darin wird Stewart wieder in seine wohl bekannteste Rolle als Jean-Luc Picard schlüpfen. Außerdem wurde das Logo präsentiert und der Start der TV-Serie beim US-Sender CBS noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Hierzulande wird die Serie wie auch alle anderen noch geplanten "Star Trek"-Serien (mit Ausnahme von "Star Trek: Discovery") bei Amazon Prime erscheinen – und zwar bereits am Tag nach der US-Erstausstrahlung.

 

Worum geht's in "Star Trek: Picard"?

Wie der Titel bereits nahelegt, ist der legendäre Sternenflotten-Captain Jean-Luc Picard die zentrale Figur. Die neue "Star Trek"-Serie spielt im Jahr 2399, also genau 20 Jahre nach dem Kinofilm "Star Trek: Nemesis" (2002), in dem der bald 79-jährige Stewart zuletzt als Jean-Luc Picard zu sehen war. Damit betritt die Serie Neuland im Trekkie-Universum, denn weder eine Serie noch ein Kinofilm des traditionsreichen Franchises hat jemals so weit in der Zukunft gespielt.

Darüber hinaus ist über die Handlung nur wenig bekannt. Wir wissen lediglich, dass die Zerstörung von Romulus eine Rolle spielt wie wir sie im "Star Trek"- Reboot (2009) von J. J. Abrams gesehen haben. Darin wird Romulus, Heimatplanet der Romulaner und Zentrum des Romulanischen Imperiums, durch eine Supernova zerstört. In weiterer Folge wurde dadurch eine neue Zeitlinie geschaffen, die sogenannte "Kelvin Timeline", in der die neuen Kinofilme spielen.

"Star Trek: Picard" spielt jedoch nicht in der "Kelvin Timeline" (wie wir ursprünglich angenommen haben), sondern in der altbekannten Realität fast aller "Star Trek"-Serien und Filme. Die Serie zeigt, welchen Verlauf das Leben von Jean-Luc Picard, legendärer Captain der USS Enterprise in der Serie "Star Trek: The Next Generation", seit der Zerstörung von Romulus genommen hat. Zwanzig Jahre später dürfte Picard wohl im Ruhestand sein. In einem Preview, der auf einer TV-Messe gezeigt wurde, trägt er jedenfalls keine Uniform.

 

Schauspieler und Produzenten

Reguläre Darsteller in "Star Trek: Picard" neben Stewart sind laut Deadline Hollywood unter anderem Alison Pill ("American Horror Story", "The Newsroom"), Harry Treadaway ("Mr. Mercedes", "Penny Dreadful") und Isa Briones ("American Crime Story: Versace").

"Star Trek: Picard" wird (wie alle "Star Trek"-Serien) vom US-Sender CBS produziert und in den USA exklusiv beim Streaming-Service CBC All-Access gezeigt. Die internationalen Senderechte hat sich für alle neuen Serien kürzlich Amazon Prime gesichert, während "Star Trek: Discovery" außerhalb der USA bei Netflix zu sehen ist.

Produzent und Showrunner ist Franchise-Chef Alex Kurtzman. Die Regie der ersten beiden Episoden übernimmt Hanelle Culpepper, die bereits bei TV-Serien wie "Coutnerpart", "Supergirl", "The Flash" und auch "Star Trek: Discovery" im Regiesessel Platz genommen hat. Erstmals übernimmt damit eine Frau den Launch einer "Star Trek"-Serie.

"Star Trek: Picard" wird hierzulande gegen Jahresende bei Amazon Prime zu sehen sein.