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05/11/2022

"Thor: Love and Thunder"-Trailer und Bilder: Donnergott in Midlife-Crisis

Im vierten Thor-Film übernimmt nicht nur Natalie Portman den Hammer, der Held erlebt auch eine ganz besondere Sinnkrise.

von Franco Schedl, Manuel Simbürger

Da kommen große Dinge auf uns zu – was bei einem Helden von der Statur eines Thors auch kein Wunder ist. Doch Chris Hemsworth wird in "Thor: Love and Thunder" Unterstützung von unerwarteter Seite erhalten.

Von Anfang an war klar, dass es in "Thor 4" ein Wiedersehen mit Natalie Portman als Jane Foster geben wird. Die Handlung orientiert sich an einer Comic-Vorlage von Jason Aaron, in der Thor unwürdig wird, den magischen Hammer Mjolnir zu tragen und diese Ehre auf die todkranke Jane Foster übergeht. So wird sie zu einem weiblichen Thor.

Wie sich Portman als Hammer-Schwingerin macht, zeigt der erste Trailer nun an prominenter Stelle:

Die US-amerikanischen Entertainment-Magazine "Empire" und "Entertainment Weekly" haben auch bereits zwei neue Bilder aus dem Film veröffentlicht:

Crowe als Zeus und Bale als Götterschlächter

Die Dreharbeiten für den vierten Thor-Film begannen unter der Regie von Taika Waititi (der schon für den kongenialen "Thor 3: Tag der Entscheidung" verantwortlich zeichnete) im Januar 2021 in Australien und wurden im Juni beendet. Aufgrund der Pandemie kommt er aber erst heuer in die Kinos.

Neben Hemsworth als Donnergott und Portman als Donnergöttin spielen auch weitere hochkarätige Stars mit: Russell Crowe wechselt in der Rolle des Zeus von DC zu Marvel – genauso wie Christian Bale: Der verkörpert niemand Geringeren als Gorr, den Götterschlächter, Thors größten und härtesten Gegner. Sogar Star-Lord (Chris Pratt) und die übrig gebliebenen Guardians of the Galaxy sind mit an Bord.

Ein Gott in der Midlife-Crisis

Wie Waititi nun gegenüber "Entertainment Weekly" verriet, kommt auch im vierten Thor-Film ein wilder und etwas durchgeknallter Ritt auf uns zu und vor allem ein Genre-Mix erster Güte: So nämlich sei der Streifen Rom-Com genauso wie ein Superhelden-Abenteuer-Event, so der Regisseur. 

Auf jeden Fall wollte er sich bei der Fortsetzung von "Thor 3" unterscheiden und nicht wieder dasselbe Spektakel abliefern. "'Ragnarok' fühlte sich ein bisschen wie eine Party an“, erklärt Waititi. "Es war ziemlich festlich. Dieser [Film] macht immer noch Spaß und hat Momente, in denen er übertrieben ist, aber thematisch geht es um etwas Tieferes als im letzten Film." Ein Drama ist "Thor 4" freilich nicht geworden und auch "kein ernsthafter Film", beruhigt Waitit.

"Aber befassen uns mit Ideen, mit denen sich meiner Meinung nach viele Menschen befassen – universelle Themen wie Liebe und Verlust und unser Platz in der Welt. Jeder stellt sich diese Frage im Film: Was ist deine Bestimmung? Was ist der Grund dafür, dass du bist?"

Am besten ließe sich der Film als "Thors Midlife-Crisis" beschreiben, so der Regisseur marketing-klug. "Das ist die Frage, die wir allen stellen: Tun wir das Richtige und tun wir alles, was wir in der Welt können? Ich denke, gerade jetzt, während sich die Welt noch von der Pandemie erholt, ist es gut, diese Frage zu stellen. Tun wir genug, um aufeinander und auf uns selbst aufzupassen?"

 

"Thor: Love And Thunder" startet am 6. Juli in unseren Kinos. 

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