Nicht Auflegen!

 USA 2002

Phone Booth

Thriller, Action 81 min.
7.10
Nicht Auflegen!

Ein smarter Geschäftsmann nimmt einen Anruf in einer öffentlichen Telefonzelle entgegen und wünscht sich bald, er hätte es lieber nicht getan.

Stu Shepard (Colin Farrelbpist ein energiegeladener, smarter Medienjongleur. Im schicken Designeranzug eilt er durch die Straßen Manhattans und pokert über zwei Handys gleichzeitig mit Kunden und Redakteuren. Er lügt, er droht, er schmeichelt, er scherzt, und zwischendrin findet er sogar ein paar charmante Worte für seine Ehefrau Kelly (Radha Mitchelb~ Ruhe sucht er in der letzten abschließbaren Telefonzelle auf der 53. Straße. Von hier aus ruft er Pamela (Katie Homes) an, eine junge Schauspielerin, mit der er seine Frau betrügt.

Als Stu die Telefonzelle wieder verlassen will, klingelt es. Instinktiv nimmt er den Hörer ab und gerät in eine höllische Falle. Der unbekannte Anrufer ist ein Scharfschütze und Serienkiller. Aus irgendeinem Hochhausfenster hat er sein Präzisionsgewehr auf ihn gerichtet. Er weiß alles über Stu; er will, dass Stu seine Sünden bekennt. Seine Botschaft lautet: Wenn du den Hörer auflegst, bist du ein toter Mann.

Details

Colin Farrell, Kiefer Sutherland, Forest Whitaker, Radha Mitchell, Katie Holmes, Paula Jai Paker, Arian Ash
Joel Schumacher
Harry Gregson-Williams
Matthew Libatique
Larry Cohen
20th Century Fox

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • sehr spannende aber zu kurze Story, Teil 1 der Kritik
    Nicht auflegen


    STI SHEPHARD ( Colin Farrell ) ist Presseagent. Ein kleiner Lügner. Ein Gauner der sich versucht immer irgendwo wie eine Schlange durchzuwinden. Er vermittelt Leute an die verschiedensten Stellen. Karten für Konzerte, Sportevents, Schauspielagenturen, er managed alles. Er knöpft den Leuten oft mehr ab als sie es eigentlich zahlen müssten. Er hat 2 Handys immer bei sich einstecken, und wer weiß wofür er die mal brauchen wird.

    Seine Ehefrau KELLY ahnt nicht mal das er sie mit einer Frau, PAMELA ( Katie Holmes ) betrügen will, einer Schauspielerin. Die Tat ist noch ein Vorsatz, fraglich wie lange er noch das als Vorsatz gelten lässt.

    Die letzte Telefonzelle in New York die noch funktioniert ohne das eine Firma mithört. 50 Telefonanbieter gibt es, überall kann man Gespräche mithören, nur eine einzige Telefonzelle in der Stadt wo 8 Millionen Einwohner leben, existiert noch in der 58. Straße, und die läutet auf einmal. STU hebt ab.

    Hier fängt der Horror an, Ein wahnsinniger unbekannter Serienkiller, so wie er sich vorstellt, Massenmörder und Scharfschütze hat es auf STU abgesehen. Wenn er den Hörer auflegt dann ist er tot. Klar das er an einen blöden Scherz denkt. Doch als er ihn mithören lässt, wie er mit PAM und KELLY redet, bekommt es STU mit der Angst zu tun, da er sieht, das der Killer es wirklich auf ihn abgesehen hat, und noch dazu eine ganze Menge über sein Privatleben weiß.

    Einige Nutten wollen auch telefonieren, sie holen Ihren Zuhälter, der daraufhin erschossen wird, denn STU darf die Zelle nicht verlassen, und schon ist er in landesweit in den Nachrichten, da die Nutten behaupten, das er Ihren Zuhälter erschossen hat. STU weiß nicht mehr weiter, er bekommt es immer mehr mit der Panik zu tun, und dann kommt noch dazu die Polizei ins Spiel. Captain RAMEY ( Forest Whitaker ) leitet das ganze und glaubt das STU ein Mörder ist, doch nach und nach kommt er dahinter das da irgendwas nicht stimmen kann, doch RAMEY ist der einzige bei der Polizei der für STU Partei ergreifen kann, und nicht einmal KELLY und PAM die daraufhin kommen, können ihn retten. Und das Spiel geht weiter. Denn das ist es, ein Spiel, für den Killer.

    Den Film hat Joel Schumacher am Gewissen, ein guter Regisseur, der leider einen viel zu kurzen Film mit einem netten Thema gebracht hat. 80 Minuten sind einfach zu wenig für einen Kinofilm, auch wenn er spannend ist. Meine Freundin ist anfangs herumgerutscht aus Langeweile, doch die Spannung nahm so richtig gut und langsam zu und schon bald sitzt du in deiner Popcornkiste und guckst über den Papierrand rüber auf die Leinwand.

    Gestört hat mich bei dem Film das immer so Bildeinblendungen waren, wenn STU mit wem telefoniert hat, als wäre das telefonieren irgendetwas böses, was ja sicher bei manchen Leuten zutrifft, aber hier war es nicht nötig. Die Story war etwas zu Mainstreamig, und einfach gestrickt, auch wenn sie genügend spannenden Momente hatte, es waren einfach zu wenig. Das ganze läuft irgendwie in Echtzeit teilweise ab, und das ist ja mal schon was neues. Angestachelt wahrscheinlich durch die TV Serie ¿24 Stunden.

    STU spielt seine Rolle recht gut, nur ist er so richtig schauspielerisch Hollywoodübertrieben, und seine spät auftauchende Angst nahm ich ihm nicht ab. Die 2 Frauen in seinem Leben spielen eigentlich nur Statistenrollen, und Ramey wiederum passt hervorragend, wie fast eigentlich immer, nur ist seine Rolle als Verhandelnder viel zu wenig ausgebaut, und der Streit innerhalb der Polizei viel zu kurz und einfach gestrickt.

    Eigentlich kann man den Film ruhig empfehlen, nur ist er halt nicht das Non Plus Ultra unter den Telefonterrorfilmen, doch wird er sich einigen Teenagern gefallen, Also zu empfehlen würde ich sagen, ja.

    80 von 100

  • Also...
    In "Nicht auflegen" wechseln sich die Schauplätze nicht (oder selten) ab, und auch Explosionen/Aliens/Jurissacpark-Monster sind keine zu sehen - wie soll es möglich sein, bei so einem Thema bitteschön 90 min füllen? Und zwar so, dass es für den Zuschauer ein mitreißendes Erlebnis wird? Wie soll es bitteschön möglich sein - bei einer derart unkonzentrierten Bevölkerung, deren Hirn in 5 Minuten Rythmus auf Standby schaltet? Diejenigen, die nicht einmal viel Konzentration aufbringen mußten (es aber konnten) fanden den Film spannend und mitreißend (ich). Ich fand den Wandel/die Läuterung fantastisch gespielt - zudem beinhält der Filme ein positive und sinnvolle Aussage/Gesellschaftskritik - zumindest für amerikanische Verhältnisse. Über fast allen amerikanischen Filmen liegt sowieso eine Zuckerhaut - da war zumindest ein bisserl brüchig.

  • endlich ein film
    der ohne großartige action für spannung sorft. Unübertroffen bleibt aber der Schluss.. der protagonist gewinnt, verliert aber trotzdem.. ziemlich paradox... genial! Kiefer Sutherland als Psycho.. das muss man gesehen haben...

  • verständlich
    auch wenn mich jetzt monogamisten schlagen mögen und es wohl nur männer verstehen werden, aber ich würde die beiden hauptdarstellerinnen, um es jetzt wie im film zu formulieren, auch ficken wollen!
    der film hat mir an sich ganz gut gefallen, obwohl ich glaub, ich war heut leicht zu unterhalten ...

  • Sehr gut !!!
    Wieder ein Film von dem ich nicht viel erwartet habe, der mit aber letztendlich gefallen hat.
    Colin Farrell hat sehr überzeugend gespielt und es ist faszinierend was Joel Schumacher aus diesem Drehbuch gemacht hat. Obwohl es nur eine Location gab war der Film von Beginn an spannend und unterhaltsam...und regt auch zum nachdenken an. Für einen netten kinoabend kann ich den Film empfehlen...aber vorsicht: Handy ausmachen *ggg*

    7/10 Punkten

  • billig!!!!!!
    ich bin mir sicher das, dass der billigste film in diesem jahr war. eine telefonzelle, 3 schauspieler und 50 nebendarsteller. schon kommt man ins kino. idee nicht schlecht aber ausführung....einfach scheisse. spart euch das geld und vorallem eure zeit.

    Re: billig!!!!!!
    wieso muß ein film unbedingt schlecht sein nur weil er vielleicht nicht so viel gekostet hat?(was auch wieder nicht sooo wenig gewesen sein muß denn joel schumacher hat sicher seinen preis!)
    ich finde es allgemein gut wenn es auch "kleinere" filme ins kino schaffen und nicht nur solche mega-hollywood-produktionen!

  • Blabla in NYC
    Die Idee hinter dem Film würde einen tollen Kurzfilm ergeben, über 70 Minuten hinweg wirkt sie doch sehr träge. Ich habe den Film in den ersten 30 Minuten geliebt, doch dann kamen billige Psychologie und tränenreiche Geständnisse ins Spiel und der oberflächliche Yuppie hat eine Lektion erhalten. So ein Setup für einen Thriller muss für puren Spannungsaufbau genutzt werden (wie Panic Room das so erfolgreich gemacht hat) und darf nicht sanft werden und große Themen predigen. Colin Farrell bemüht sich, aber seine Verwandlung zum guten Menschen ist nicht plausibel. Doch was am Meisten stört ist, dass der Sniper ohne Identität und Motiv bleibt. Es wird viel angedeutet und nichts gelöst. In diesem Genre ist das einfach nur nachlässig und dilettantisch.

  • gefällt
    mir relativ gut der film, auf jeden fall wert ihn sich anzuschauen.
    relativ kurzatmig und zum glück (nein, nicht weil der film so schlecht ist, sondern weil filme mit überlänge prinzipiell nicht so die welt sind) auch nur knappe 90min lang.
    hab ihn aber auf englisch gesehen, danach den trailer auf deutsch, naja net wirklich so tolle auf deutsch, die stimme vom hauptdarsteller is im englischen viel besser!

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