Nikita

 F 1990
Thriller 115 min.
7.40
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Die junge, wegen Polizistenmordes zu lebenslanger Haft verurteilte Nikita erhält das Angebot, für die Regierung als Spezialagentin zu arbeiten.

Als die junge, wegen Polizistenmordes zu lebenslanger Haft verurteilte Nikita (Anne Parillaud) das Angebot erhält, für die Regierung als Spezialagentin zu arbeiten, willigt sie ein und verlässt nach einer gnadenlosen Ausbildung das Gefängnis.

Offiziell arbeitet sie als Krankenschwester, tatsächlich aber führt sie für den Geheimdienst Morde aus. Doch bei der Überwachung einer ausländischen Botschaft kommt es zu einem Blutbad. Nikita will nun aussteigen - aber der Preis dafür ist hoch...

Details

Tchéky Karyo, Anne Parillaud, Jean-Hugues Anglade, Jeanne Moreau, Jean Reno, u.a.
Luc Besson
Eric Serra
Thierry Arbogast
Luc Besson

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Weibliche Killermaschine
    Die Mutter aller Nikita-Versionen, die mit ihrem offenen Schluss sowohl zur Nachahmung als auch zur Fortsetzung auffordert.
    Ein spannender Klassiker, in dem eine Kriminelle (unglaublich überzeugend Anne Parillaud) von einer Kriminellen zur Killermaschine für den Staat umgepolt wird. Ebenso grandios – obwohl völlig anders, weil unterkühlt gefühllos Bob (Tchéky Karyo). Wir sehen ihre Ausbildung und das Ergebnis. Als nette Zugabe agiert Jeanne Moreau als Weiblichkeitstrainerin Amande. Die Königin der Sinnlichkeit bringt Nikita Charme und Eleganz bei .Bob verfolgt den Plan von Peitsche und Zuckerbrot.
    Der Zuschauer weiß immer nur so viel wie Nikita. Als sie sich verliebt, wird es noch einmal spannender. Marco von der Kasse am Supermarkt (Jean-Hugues Anglade) ist am Anfang so völlig harmlos und nett und bietet so als Gegenpol eine zusätzliche Steigerung der Spannung. Und als Victor (Jean Reno) auftaucht, hält man es kaum noch aus. Dazu noch der Dobermann?!. Luc Besson hat ein Drehbuch geschrieben, das von den Gegensätzen lebt. Es ist eine Studie von Macht und Ohnmacht, von Versuchung und Belohnung und von Vorteilsnahmen und Kalkül. Und es ist ein Psychoduell zwischen den beiden Protagonisten, das am Ende zwei Sieger hat. So bekommt Bobs letzter Satz, als er mit Marco verhandelt neben der realen noch eine symbolische Bedeutung ‘ Sie wird uns fehlen‘.
    Die Frage nach der Verantwortung der Morde, die Nikita hier ausführt, stellt sich hier gar nicht. Würde sie aber entlasten. Es wäre vielleicht nur ein weiterer Aspekt im ständigen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Der Film ist wie atmen: einatmen, Luft anhalten bis es wehtut und ausatmen.