Akiko Tsuboi

In einer fernen und bizarren, nur zuweilen der unseren noch recht ähnlichen Welt leben die letzten Überlebenden der Menschheit auf mit Sauerstoff versorgten Wüsteninseln, derweil den Rest des Planeten eine fremdartige, in ätzenden Stickstoff eingehüllte Pilzbotanik überwuchert, aus der heraus neue Tierarten zum Siegeszug über die Erde aufbrechen. Prinzessin Nausicaä ist bereit, diese Natur zu respektieren, die meisten ihrer Mitmenschen dagegen wollen die Pilzwälder vernichten. Ein Krieg der Arten ist die unausweichliche Folge.

Der gefallene Engel Luzifer wurde aus seinem ewigen Schlaf durch die Geister von Eris, Abel und Poseidon erweckt. Er ist gekommen, um Athena zu töten und seinen innigsten Wunsch wahr werden zu lassen: Über allen Göttern zu stehen.

In der fernen Zukunft ist die Erde hochtechnisiert und die Raumfahrt weit entwickelt. Doch die Menschen sind bequem geworden, egoistisch und faul. Ein Computer bestimmt, wer welchen Wert in der Gesellschaft hat. Die Wenigen, die sich dem widersetzen und die Menschheit ohne eigene Initiative verkommen sehen, werden als Störenfriede bekämpft. So auch Captain Harlock, der als Pirat mit seinem Raumschiff Arcadia Unruhe stiftet. Zu seiner Mannschaft zählen die Navigatorin und Wissenschaftlerin Kei Yūki (有紀 蛍), die Außerirdische Mīme (ミーメ), der erste Maat und Modellbaufreak Yattaran, der Schiffsarzt Dr. Zero und viele andere, die sich von ihrem alten Leben auf der Erde verabschiedet haben.

Marco, ein italienischer Junge, lebt mit seinen Eltern in Genua. Aber das Geld reicht nicht zum Leben und Arbeit ist auch knapp geworden. Deshalb entschließt sich Anna Rossi, Marcos Mutter, nach Argentinien zu gehen, um dort als Hausangestellte zu arbeiten. Anfangs kommen noch viele Briefe, aber nachdem Marco einen Brief bekam, dass seine Mutter krank sei, hörten ihre Briefe allmählich auf zu kommen. Marco macht sich große Sorgen und will selbst nach Argentinien fahren, um seine Mutter zu suchen. Doch sein Vater ist strikt dagegen und so stiehlt sich Marco heimlich davon und tritt mutig, mit seinem kleinen weißen Affen, eine abenteuerliche Reise durch Argentinien an.

Heidi

— アルプスの少女ハイジ

Waisenkind Heidi ist fünf Jahre alt. Tante Dete, die sich bis jetzt um sie gekümmert hat, muss nun in der Stadt arbeiten und will Heidi zu ihrem Großvater bringen, der auf einer Alm im Gebirge wohnt. Schon am frühen Morgen verlassen sie den Kurort Bad Ragaz, wo Tante Dete bis jetzt gearbeitet hat. Heidi hat alles übergezogen, was sie besitzt – wie eine dicke Puppe sieht sie aus. Ein freundlicher Dorfbewohner nimmt sie bis Maienfeld am Fuß der Berge mit. Er bedauert Heidi wegen des einsamen Lebens, das sie schon so früh wird führen müssen. Oben im Berg liegt das „Dörfli“, wo Heidi geboren ist. Viele Leute sprechen mit Dete, aber sie verstehen nicht, daß sie Heidi alleine beim Großvater auf der Alm lassen will. Der alte Großvater ist bei den Dörflern nicht sehr beliebt, sie halten ihn für dickköpfig und meinen, man dürfe so ein kleines Kind nicht seiner Obhut überlassen. Tante Dete widerspricht ihnen. Weiter geht der Fußmarsch zur Alm. Unterwegs macht Heidi die Bekanntschaft Peters, des Hütejungen aus dem „Dörfli“. Bis jetzt war Heidi schweigsam, langsam beginnt sie aufzutauen. Sie ist beeindruckt von der neuen Umgebung und von Peters Frohsinn, ihre trüben Gedanken verfliegen. (Text: KiKa)