Pi

 USA 1997
Independent, Thriller, Science Fiction 84 min.
7.50
Pi

Das preisgekrönte Regiedebüt von Darren Aronofsky, Psycho- und Science-Fiction-Thriller gleichermaßen, ist eine packende Reise in die bizarre Gedankenwelt eines Mathematikgenies.

Pi ist ein persönlicher, visionärer, hermetischer Kunstfilm par excellence und kündigt die Ankunft eines aufregenden und potentiell grenzenlosen Talents namens Darren Aronofsky an, der mit Pi bereits den Regiepreis in Sundance 1998 gewonnen hat. Der Schwarzweißfilm wurde in New York für lächerliche 60.000 Dollar gedreht.

Es geht um ein Computergenie namens Max (Sean Gullette), der bis zum Wahnsinn an der Aufgabe tüftelt, einen 216stelligen Zahlencode zu knacken, ein Rätsel, das verspricht, die "Große Ordnung der Dinge" zu offenbaren, wenn es einmal gelöst ist. In seinem engen Apartment in Chinatown schließt er sich wie ein Einsiedler von der Welt ab. Weil sein Supercomputer "en passant" einige Geheimnisse des Börsengeschäfts entschlüsselt hat, wird der junge Mann von Repräsentanten von der Wall Street belagert. Zur gleichen Zeit versucht auch eine Gruppe chassidischer Juden, sich seine Dienste zu sichern, weil sie meinen, sein Computerprogramm könnte auch die Zahlenrätsel lösen, die in der Thora angeblich verschlüsselt liegen.

Ein kafkaesker Halb-Science-Fiction-Film, der sowohl an David Lynch (in seiner Darstellung seltsamer Neigungen für Computerteile und Ameisen) als auch an Stanley Kubrick (in seiner detailbesessenen Genauigkeit) er- innert. (Todd McCarthy)

(Text: Viennale '98)

Details

Sean Gullette, Mark Margolis, Ben Shenkman, Pamela Hart, Stephen Pearlman, u.a.
Darren Aronofsky
Darren Aronofsky

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • pi
    warum nicht weiterempfehlen?, warum chaos?
    ein schneller film, die suche nach der zahl an sich hat schon völker und religionen beschäftigt, lange bevor es uns gab, also logische weiterführung im zeitalter des leistungsfähigen computers. die hebräische wort-zahl-bedeutung mit eingeschlossen. sollte jemandem die handlung "zu verworren" oder "zu chaotisch" sein, kann er sich noch immer an der grossartigen regie und schnittechnik erfreuen, ein beweis, dass gute filme nicht teuer sind! UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT!!

  • glauben schon ...
    haben den film noch nicht gesehen. rätseln gerade, ob er gut ist und wir ihn anschauen sollen ... haben noch nicht entschieden ... aber bald...

  • PI
    I VERSTEH SCHO. DIE OBERÖSTERREICHER SAN FÜR EICH WIENER DIE 100.000 KINOS IN DEM KAFF HAM BLEDE LANDLA. WIESO KUM MI MA A WENGAL VERARSCHT FOR WENNS DEN SCHAAS FÜM NUR IN WIEN UND NET IN LINZ ODER SO SPÜN

    Re:Re:PI
    da könnt ihr euch beide die hand geben, bei euren aussagen. aber wirklich für absolut nichts gut ... weder deine, noch seine *fg*

    da der film wahrscheinlich das letzte mal diese woche gezeigt wird, werd

    Re:PI
    hallo kollege
    besser recherieren!!!
    pi wurde in linz bereits am 16.7. (vorpremiere) im megaplex gespielt.
    j.j.

  • chaotisch
    Vorausschicken muß ich, daß ich etwa das letzte Drittel verschlafen habe, was noch nichts heißen soll. Gut. Also ich fand den Film anstrengend. Anstrengend, weil er sich selbst in seiner eigens durch sich selbst als Angriffsfläche konzipierten Chaostheorie verlor. Was heißen soll: Er hat die Chaostheorie zum Anlass genommen sie zu wiederlegen und gleichzeitig als äußere und innere Form das planke Chaos angenommen um ebenso das Chaos als allgegenwärtig und den Wahn des Mathematikers als die Unordnung schlechthin darzustellen. Das einzige was dann nämlich einem selbstauferlegten Plan zu folgen schien war die Hauptfigur per se. Ist ja an und für sich eine gute Idee. Mir fällt jetzt also absolut nichts schlechtes zu diesem Film ein. Trotzdem werde ich ihn niemandem weiterempfehlen oder gar irgendwem einreden wollen es wäre Pflicht ihn zu sehen. Denn im Prinzip war er eine einzige Qual. Die Qual des Hauptprotagonisten wurde 1:1 auf den Zuschauer übertragen. Vom cineastischen Standpunkt aus annähernd so was wie ein Geniestreich und jeder, der sich Cineast schimpft, sollte ihn (vermutlich) gesehen haben. Oder auch nicht. Ist eigentlich ziemlich nebensächlich. Finde ich.

  • PI
    Ein Stück Filmgeschichte welcher alle Filmschaffenden wieder Hoffnung schöpfen lässt - jemals ein eigenes "Filmchen" auf die Beine zu stellen..

    Die Darsteller sind überdurchschnittlich ( zumeist wird sowieso nur der Hauptdarsteller gezeigt )

    Der Plot wundervoll

    Die Realisation sensationell


    Es gab kaum erwähnenswerte Filme in den letzten Jahren, welche diesem Film das Wasser reichen konnten.


    ALS FRECHHEIT EMPFINDE ICH ES NUR, DAS DIESER FILM ERST JETZT IN DIE ÖSTERREICHISCHEN KINOS KOMMT ( UND NACH KÜRZESTER ZEIT WOHL WIEDER VERSCHINDEN WIRD )



    Ich fasse mich kurz:

    UNBEDINGT ANSEHEN - DIESER FILM IST PFLICHT