Quellen des Lebens

 D 2013
Drama 15.02.2013 174 min.
6.30
Quellen des Lebens

Das melancholisch-ironische Familienepos verfolgt die Schicksale dreier Generationen und erzählt zugleich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Oskar Roehler (ELEMENTARTEILCHEN) erzählt die Geschichte der Familie Freytag über drei Generationen hinweg. Die Handlung verläuft dabei parallel zu wichtigen Ereignissen in der Geschichte der Bundesrepublik, die Roehler mit der Entwicklung seiner Figuren verflicht.

Die Rückkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei
seiner Familie in der fränkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus.
Niemand hat mehr mit seiner Ankunft gerechnet. Schon bald aber wird er mit seiner
Gartenzwerg-Fabrik ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders. Sohn Klaus
wiederum, literarisch eher mäßig begabt, träumt während des gesellschaftlichen
Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere. Er verliebt sich in die
hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die wiederum
zu einer bedeutenden Schriftstellerin wird.

Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die Pläne und Träume der
68er Boheme in West-Berlin passen, und so schicken die Eltern den kleinen Robert
auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und in die unterschiedlichsten Orte
der Republik. Sie ist erst zu Ende, als Robert als junger Erwachsener seine große
Jugendliebe wiederfindet.

Details

Jürgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Sonja Kirchberger
Oskar Roehler
Martin Todsharow
Carl-Friedrich Koschnick
Oskar Roehler, Klaus Richter
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Kritiken

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User Kritiken

  • Schöner Titel
    Titel und Besetzung inspirieren zu einem spannenden, dichten und tiefen Filmerlebnis. Das hat der Zuseher auch, aber leider nicht durchgehend. Die Liebesgeschichte von Herrn Freitag Generation N. 3 finde ich durchgehend gut erzählt, wenn auch das einschmieren mit Schlamm schneller und der Zwischenspritzer nur für Roehlerfans passieren sollte. Auch wenn der Ochsenknecht sehr gut zur Geltung kommt, finde ich die Unterrichtsstunde an jene Paukerfilme angelehnt, denen nur noch Softsexfilmchen folgten. Hier wäre mit einer Verarschung von Hans Sachs vielleicht auch etwas Tiefe erreicht worden. Das Holz der Kurier-Kritikerin habe ich auch gesehen und gespürt, vieles lief jedoch gut geölt und mit Spannung den Filmfluss entlang.