Rush Hour 2

 USA 2001
Komödie, Krimi, Action 90 min.
6.60
film.at poster

Inspector Lee und Detective Carter fühlen in Hongkong einem Geldfälscherring auf den Zahn.

Chief Inspector Lee von der Royal Hong Kong Police (Jackie Chan) und LAPD Detective James Carter (Chris Tucker) wollen in Hongkong ihren verdienten Urlaub machen. Carter bewaffnet sich ausschließlich mit einem chinesischen Wörterbuch und konzentriert sich voll aufs Sightseeing. Doch die exotische Idylle währt nur kurz: Zwei amerikanische Zollbeamte werden ermordet, sie waren einem verzweigten Geldfälscherring auf der Spur, als dessen Drahtzieher der elegante Triaden-Boss Ricky Tan (John Lone) gilt.

Lee bekommt den Fall übertragen, er hat zudem ein sehr persönliches Interesse daran, Tan dingfest zu machen. Trotz Carters pausenloser Proteste stecken die beiden sehr schnell wieder im dicksten Schlamassel, wobei diesmal Carter das Greenhorn ist, dem auf Hongkongs heißem Pflaster der Durchblick fehlt. Oder mit Lees Worten: "Hier bin ich Michael Jackson - und du Toto!"

Dass nur die wenigsten Chinesen Englisch verstehen, hält Quasselstrippe Carter keine Sekunde davon ab, den Triaden wortreich zu beweisen, was eine LAPD-Harke ist - bis Tan seine Geheimwaffe Hu Li (Zhang Ziyi aus Ang Lees Oscar-Gewinner "Tiger & Dragon") auf die Cops ansetzt...

Details

Jackie Chan, Chris Tucker, John Lone, Zhang Ziyi, Roselyn Sanchez, Harris Yulin, Alan King, u.a.
Brett Ratner
Lalo Schifrin
Matthew F. Leonetti
jeff Nathanson
Warner Bros

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • gut und lustig - Rush Hour 2 - 2. Teil
    Blöd bei dem ganzen ist, das Ältere Kaliber der Kinobesucher nicht vor Freude gackernd am Boden herumwirbeln, dafür eher Jugendliche.
    Ganz einfach weil es immer um das selbe geht. Reiche Leute, Drogensüchtige, Gangster, das ganze ist so ausgelutscht. Auch das Buddy Thema. Schlitzaugenzwerg und Negerquasselstrippe. Trotzdem passen alle mächtig gut zusammen, einfach irre super. Wenn sich alle Leute nur so nett verstehen würden, wäre die Welt ein Paradies. Die 2 sind nicht miteinander geboren, sind keine Brüder, und sind trotzdem bessere Freunde als so mancher auf dieser Welt. Immer für einen da, und immer für einander hilfsbereit. Ein sehr gutes Beispiel.
    Jackie spielt die Rolle wie immer, nett, gleiche Mimik, und einige gute Stunts. Bis auf ein oder 2 Stunts kam mir das ganze echt vor, sonst war da glaub ich ein Computer im Einsatz, was ich nicht hoffe oder ein Stuntmen.
    Dann waren da die Szenen vom Trailer, und man wußte schon um was es geht, hielt gespannt die Luft an, um auf ultracoole Leute dem Publikum zu zeigen, man lache doch nicht überall, und dann passierts. Speichelschwälle springen aus meinen Nüstern und Kiemen und besabbern das halbe Kino vor mir. Die Szenen waren einfach zu lustig. Und alleine schon Chris Tucker, der ist fast so gut wie Eddie Murphy, und kann 10 x so gut schreien. Kein Mensch hat das so gut drauf wie er. Teilweise übertrieben, teilweise hätte man aus Tucker´s Rolle noch mehr rausholen können. Ein bißchen mehr Geschrei und Herumgewirble, und es wäre wirklich perfekt gewesen.
    Aber da hätte ja dann der 3. Und 4. Teil keine Chance gehabt, die auch schon geplant sind.
    Am Ende natürlich wieder die Dreharbeiten, deren Idee damals als 1. Mensch der Welt Jackie in China hatte,
    in den 70 er Jahren. Also immer dran denken, ist ein Film aus und ein Nachspann mit den Dreharbeiten kommt, Jackie´s Idee war das. Auch der 2. Teil hält am bewährten Konzept fest, und der Film war die höchst verdienende Komödie die es je aus dem Ausland gab, mit dem dazu noch höchsten Wochenend Box Office für eine Komödie aller Zeiten. Der Film hat weltweit um die 300 Mill. $ eingespielt und ist so richtig erfolgreich. In China sowieso.

    Lachende kämpfende Handkantenschlagende

    80 von 100

  • Gut und lustig
    Rush Hour 2


    Wo der 1. Teil aufhört, beginnt der 2. Teil. Also Inspector LEE ( Jackie Chan ) und Detectiv JAMES CARTER
    ( Chris Tucker ) vom L.A.P.D. fliegen nach dem 1. Teil in den 2. Teil, in den Urlaub nach Hongkong.
    CARTER will ausspannen, und LEE freut sich zu Hause zu sein. Da bekommt LEE die Nachricht von seinem Boß das die US Botschaft in Hongkong Zeuge und Betroffener eines Anschlages wurde. 2 Leute sind gestorben und er soll natürlich rausfinden wer das war. Natürlich weiß CARTER nichts von dem, er will nur Sex, Spaß und Geld ausgeben. Also schleust ihn LEE in ne Chinesische Karaoke Bar, und da macht sich CARTER mal auf der Bühne als Sänger zu schaffen, und heimst den Applaus ein. Kurz bevor er von LEE hört, das sei eine berühmte einschlägige Gangster Bar für die meisten Triaden Bosse in China. Also heißt es mal schnell raus. Im Revier hören die beiden, das die getöteten Männer in der Botschaft, einem Schmugglerring auf der Spur waren, die mit perfekten, wie sich später rausstellt, Blüten handeln. 100 $ Scheinen. Die Polizei von Hongkong vermutet, dass die berüchtigte Fu-Cang-Long-Triade hinter dem Anschlag steckt. Diese skrupellose Mafia wird von dem weltgewandten und intelligenten RICKY TAN ( John lone ) regiert. LEE übernimmt den Fall nach einigen Zwischenfällen, und CARTER ist dagegen, und nach kurzer Zeit erfährt auch CARTER wieso er den Fall gleich übernimmt. TAN war einst der Partner von LEE´s Vater im Polizeidienst von Hongkong, und er ist direkt für dessen Tod verantwortlich. Vorbei an Chinesischen Märkten, Massagesalons mit den wohl hübschesten Frauen die China besitzt, ein paar Unannehmlichkeiten in schwindelnder Höhe, etwas Handkrachgemenge, und einigen Problemen mit bösen Buben und mit ner wirklichen Schlange pflügen sie wie ein Tornado durch diese Millionenstadt. Kurz darauf geht das Polizeirevier in die Luft und LEE glaubt CARTER sei Tod, der wiederum auf dem Weg in ein Paradies ist, und seine Probleme mit Hühnern regelt. Sie wollen aber zufälligerweise auf eine Party auf einem Luxusdampfer, und treffen dort den Multimilliardär REIGN, der mit seiner Freundin ISABELLA MOLINA Urlaub macht was CARTER ziemlich stinkt, weil sich sein kleiner CARTER unsterblich in ISABELLA´s kleine Höhle verliebt hat. Knusperstunde wird aber abgebrochen, weil sie schon eben vergeben ist, und da treffen sich die beiden Romantiker wieder. LEE und CARTER, und bewundern sich 2 Sekunden.
    Auf dem Schiff stirbt TAN und LEE ist sauer. Den Fall lösen können sie nur wenn sie nach L.A. zurückkehren.
    Doch die betörende Auftragsmörderin HU LI ist Ihnen auf den Fersen. Wird es den beiden gelingen aus jeden Schlingen herauszukommen ?
    Es ist angerichtet, Jackie Time. Einfach irre. Endlich wieder ein Film mit Ihm. Der Typ hat irgendwie Ähnlichkeit mit einer Mischung zwischen LASSIE und FLIPPER, einfach treu, nett und anschmiegsam, jedenfalls ist meine Freundin ganz begeistert davon, und lachte ununterbrochen. Was die da hergeschnattert hat, ist nicht übel. Also jedenfalls der Film ist gut. Die meisten Kritiker mögen meinen er ist fade, aber er ist einfach gut. Sicher hätte Jackie noch mehr aus der Geschichte holen können, und noch mehr Stunts machen können. Er hätte fliegen können, nackt auf einem Stahlstacheldrahtseil angebunden mit 12 Liter Fernet Branca im Arsch, von einem Helikopter runterspringend, skydivend nach San Francisco, mit einer grün lila Sonnenbrille, und das mit 500 KM/H ohne Netz natürlich und ohne Sicherheitsseil, aber dann wäre der Film so aufregend, das Inkontinenzgefährdete Personen nicht den Film sich ansehen hätten können. Das ganze erinnert an
    ¿ Rush Hour ¿ mixed mit ¿ Rumble in the Bronx ¿, und etwas ¿ Lethal Weapon ¿ auch etwas ¿ Kalte Wut ¿
    Das ganze fängt recht lustig an, und der Mittelteil des Filmes ist etwas langweilig. Blöd bei dem ganzen ist, das Ältere Kaliber der Kinobesucher nicht vor Freude gac

  • Gut und lustig
    Rush Hour 2


    Wo der 1. Teil aufhört, beginnt der 2. Teil. Also Inspector LEE ( Jackie Chan ) und Detectiv JAMES CARTER
    ( Chris Tucker ) vom L.A.P.D. fliegen nach dem 1. Teil in den 2. Teil, in den Urlaub nach Hongkong.
    CARTER will ausspannen, und LEE freut sich zu Hause zu sein. Da bekommt LEE die Nachricht von seinem Boß das die US Botschaft in Hongkong Zeuge und Betroffener eines Anschlages wurde. 2 Leute sind gestorben und er soll natürlich rausfinden wer das war. Natürlich weiß CARTER nichts von dem, er will nur Sex, Spaß und Geld ausgeben. Also schleust ihn LEE in ne Chinesische Karaoke Bar, und da macht sich CARTER mal auf der Bühne als Sänger zu schaffen, und heimst den Applaus ein. Kurz bevor er von LEE hört, das sei eine berühmte einschlägige Gangster Bar für die meisten Triaden Bosse in China. Also heißt es mal schnell raus. Im Revier hören die beiden, das die getöteten Männer in der Botschaft, einem Schmugglerring auf der Spur waren, die mit perfekten, wie sich später rausstellt, Blüten handeln. 100 $ Scheinen. Die Polizei von Hongkong vermutet, dass die berüchtigte Fu-Cang-Long-Triade hinter dem Anschlag steckt. Diese skrupellose Mafia wird von dem weltgewandten und intelligenten RICKY TAN ( John lone ) regiert. LEE übernimmt den Fall nach einigen Zwischenfällen, und CARTER ist dagegen, und nach kurzer Zeit erfährt auch CARTER wieso er den Fall gleich übernimmt. TAN war einst der Partner von LEE´s Vater im Polizeidienst von Hongkong, und er ist direkt für dessen Tod verantwortlich. Vorbei an Chinesischen Märkten, Massagesalons mit den wohl hübschesten Frauen die China besitzt, ein paar Unannehmlichkeiten in schwindelnder Höhe, etwas Handkrachgemenge, und einigen Problemen mit bösen Buben und mit ner wirklichen Schlange pflügen sie wie ein Tornado durch diese Millionenstadt. Kurz darauf geht das Polizeirevier in die Luft und LEE glaubt CARTER sei Tod, der wiederum auf dem Weg in ein Paradies ist, und seine Probleme mit Hühnern regelt. Sie wollen aber zufälligerweise auf eine Party auf einem Luxusdampfer, und treffen dort den Multimilliardär REIGN, der mit seiner Freundin ISABELLA MOLINA Urlaub macht was CARTER ziemlich stinkt, weil sich sein kleiner CARTER unsterblich in ISABELLA´s kleine Höhle verliebt hat. Knusperstunde wird aber abgebrochen, weil sie schon eben vergeben ist, und da treffen sich die beiden Romantiker wieder. LEE und CARTER, und bewundern sich 2 Sekunden.
    Auf dem Schiff stirbt TAN und LEE ist sauer. Den Fall lösen können sie nur wenn sie nach L.A. zurückkehren.
    Doch die betörende Auftragsmörderin HU LI ist Ihnen auf den Fersen. Wird es den beiden gelingen aus jeden Schlingen herauszukommen ?
    Es ist angerichtet, Jackie Time. Einfach irre. Endlich wieder ein Film mit Ihm. Der Typ hat irgendwie Ähnlichkeit mit einer Mischung zwischen LASSIE und FLIPPER, einfach treu, nett und anschmiegsam, jedenfalls ist meine Freundin ganz begeistert davon, und lachte ununterbrochen. Was die da hergeschnattert hat, ist nicht übel. Also jedenfalls der Film ist gut. Die meisten Kritiker mögen meinen er ist fade, aber er ist einfach gut. Sicher hätte Jackie noch mehr aus der Geschichte holen können, und noch mehr Stunts machen können. Er hätte fliegen können, nackt auf einem Stahlstacheldrahtseil angebunden mit 12 Liter Fernet Branca im Arsch, von einem Helikopter runterspringend, skydivend nach San Francisco, mit einer grün lila Sonnenbrille, und das mit 500 KM/H ohne Netz natürlich und ohne Sicherheitsseil, aber dann wäre der Film so aufregend, das Inkontinenzgefährdete Personen nicht den Film sich ansehen hätten können. Das ganze erinnert an
    ¿ Rush Hour ¿ mixed mit ¿ Rumble in the Bronx ¿, und etwas ¿ Lethal Weapon ¿ auch etwas ¿ Kalte Wut ¿
    Das ganze fängt recht lustig an, und der Mittelteil des Filmes ist etwas langweilig. Blöd bei dem ganzen ist, das Ältere Kaliber der Kinobesucher nicht vor Freude gac

  • Hongkong Kino made in Hollywood *G*
    "Rush Hour 2" das Sequel. Habs mir reingezogen (genauso wie den Burger bei Burger King ;) ).
    Viel mehr als gute Unterhaltung hab ich mir freilich nicht erwartet.
    Diese Erwartungen wurde an sich auch nicht enttäuscht, wobei ich aber das Gefühl hatte, daß es dem Film phasenweise an Spritzigkeit mangelt. Jackie Chan hat zudem schon bessere Stunts und Verrenkungen gezeigt. Sein Können kommt aus meiner Sicht gesehen etwas zu kurz.
    Der Plot ist Schema F, dafür nett gemacht.
    Was mich dann positiv geflashed hat, war der letzte Akt im Red Dragon Casino.
    Der war wirklich gut inszeniert. Viel Tempo. Gute Action. War sogar spannend und hebt die Qualität des Filmes !

    Fazit:
    Alles in allem wie erwartet, ein unterhaltsamer, eigentlich recht gut gemachter, B Movie der sich durch keine Besonderheiten von der Masse abzuheben vermag.
    6.5/10

  • Nichts besonderes, aber unterhaltsam
    "Rush Hour 2" verfügt über eine belanglose Story, witzige Dialoge und (wie bei J. Chan üblich) weit überdurchschnittliche Actioneinlagen. Damit erfüllt der Film alle Erwartungen - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Ob man Chris Tucker mag oder für einen zweitklassigen Eddie-Murphy-Clon hält, ist Geschmacksache.

    Fazit: seichte, aber kurzweilige Unterhaltung.

  • NiceGuy & Großmaul...
    ..das bewährte Konzept aus Rush Hour1 wurde gekonnt wiederholt und ist meiner Meinung nach sogar noch etwas besser als Teil1. Die Story ist nicht besonders Tiefgreifend(die Trauer um den Toten Vater bla, bla,..). Die Stunts wie in allen J.C. Filmen rasant, schnell und perfekt koordiniert. Die Hoppalas am Schluß sind Oscarreif. Fazit: muß man nicht unbedingt im Kino sehen, aber warum nicht Spaß hat¿s gemacht.

  • sorry...
    Tja, ich möchte mich diesmal nicht viel über den Film auslassen: das was hier gezeigt wird ist bestenfalls
    das B-Action-Movie-Kino aufgepeppt mit teuren Klamotten, einem Hongkong-Superstar und einem
    Eddie Murphy Großmaul-Double. Die Handlung gab's schon zig mal vorher, die Actionszenen leider auch.
    Und für ein paar halbseichte Witze und Wortgefechte zahlt sich keine Kinokarte aus. Fazit: nichts an
    diesem Film hat mich wirklich aus dem Hocker gerissen (hmm... naja, die China Ladies vielleicht) und
    man wird diesen Film wohl genauso schnell vergessen wie seinen Vorgänger. Vielleicht hätte man
    den wirklich tollen Hoppala-Abspann auf 85 Minuten aufblasen sollen und den Film auf 5 Minuten
    kürzen. Wär echt was zum Lachen und für's Geld gewesen.

    Also, keine Anschau-Empfehlung von mir. Wartet's auf die Free-TV Premiere.

    (Meine Wertung: 4 von 10 Punkte)

  • KOP´s Kung Fu Kochrezepte
    Hollywoods Kochrezept für Actionszenen:
    1. Man nehme einen berühmten Hongkong-Star und lasse ihn auf Dutzende US-Stuntmen einschlagen, die keine Ahnung von Kung Fu haben, einem 48jährigen mit den Kampfbewegungen nicht nachkommen und nur wild in der Luft herumfuchteln.
    2. Um Punkt 1 zu kaschieren dämmere man das Licht und lasse so gut wie alle Kampfszenen in der Nacht oder im Dunkeln stattfinden. Dunkelheit soll hat ja auch einen ungemeinen Suspense-Faktor haben.
    3. Des weiteren ist zu empfehlen möglichst viele Nahaufnahmen der Darsteller zu bekommen, damit das Publikum mit Hilfe der in Punkt 2 erwähnten Dunkelheit möglichst wenig von der Choreographie des Kampfes mitbekommt und nicht unnötig verwirrt wird oder gar ins Staunen gerät.
    4. Das ganze würfele man noch kräftig mit hektischen Schnitten durcheinander, die am besten niemals länger als 0,3 Sekunden diesselbe Einstellung zeigen.
    5. Zum Abschluß nehme man noch einen amerikanischen, politisch korrekten schwarzen Dauerredner, der dann permanent politisch unkorrektes und völlig überflüssiges von sich gibt um die Kampfszene vollends zu ruinieren. Vióla! Es ist angerichtet!

    Kochrezept für einen echten Hongkong Film:
    1. Man nehme ZWEI echte Kung Fu Stars und deren langjähriges hiesiges Stunteam.
    2. Man starte die Kamera (weit genug weg, damit die beiden sie nicht kaputt machen können).
    3. Man lasse die beiden KungFu-Götter 15 Minuten auf einander einprügeln. Mit einer Prise Schnitt, die dem Bewegungsablauf folgt, erhöhe man die Rafinesse der Kampfszene.
    4. Es ist emfpehlenswert mindestens 5 große Kampfszenen á la 5-10 Minuten zu präsentieren, die am besten durch ebensolange belangslose Dialogszenen unterbrochen werden, um dem Publikum Zeit zu geben aus dem Staunen herauszukommen und seinen Puls zu senken. Am Ende hat ein Kampf oder ein Stunt mit einer Virtuosität zu folgen, den es in seinem Ausmaß noch nie zuvor gegeben hat, um dem Publikum den Rest zu geben.
    5. Danach endet der Film abrupt und es folgen die Outtakes, die zeigen, daß es immer Jackie höchstperönlich war, der von Häusern springt, sein Leben riskiert und sich für sein Publikum sämtliche Knochen bricht.

    Kochrezept Nr 2 ist jenes, daß Jackie Chan in Hongkong seit über 25 Jahren anwendet und ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist: Dem größten Actionstar aller Zeiten.
    Kochrezept Nr 1 wird im zielgruppenorientierten Hollywood angewendet, das natürlich alle Zielgruppen zugleich ansprechen will und daher nur einen langweiligen Einheitsbrei zustande bringt.

    Zuguterletzt: Jeder einzelne Outtake von Jackie´s Hongkong Filmen schlägt die ganze Rush Hour in punkto Action, Spaß und Staunfaktor um Klassen.

    JACKIE RULES !!!

  • Kickass without revelations
    www.linea7.com

    Wer Rush Hour kennt, nein, wer irgendeinen Jackie Chan Film kennt, wird wissen, was ihn erwartet. So ist der wieder von Brett Retner inszinierte zweite Teil der Franchise eine lustige Actionkomödie, wie man sie aber schon oft gesehen hat. Am Ende des Tages wird ein Chan Film aus seiner Hong Kong Zeit mehr Zufriedenstellung bringen, wenn es um atemberaubende Kampfszenen geht und ein Teil der "Nackten Kanone", wenn es um Komödie geht. Was es umso überraschender macht, dass ein ausgelutschtes Konzept wie Rush Hour 2 einer der 5 erfolgreichsten Filme von 2001 in Amerika war.

    Am eher konstruierten als schlagkräftigen Anfang treffen wir die Cops Lee und Carter (Chris Tucker) in China wieder. Carter will Urlaub machen, hat einige Verständigungsprobleme und führt sich wie der ärgste, ignoranteste Tourist auf. Chris Tucker wurde dafür heftigst kritisiert. Er attackiert jeden, den er trifft mit verbalen Tiraden und viele davon könnten für einige Zuschauer rassistisch wirken. Politisch inkorrekt sind sie auf jeden Fall. Doch darin liegt eine Stärke des Komödianten Tucker. Er entwaffnet seine Gegner durch sein loses Mundwerk, er stiftet Verwirrung (wie in der Roulettszene im Casino) und benutzt dafür Witze und Aussagen, die leicht anstößig sind. Rassismus ist eine grausame Sache, aber wer Rush Hour 2 dessen bezichtigt, verfehlt den Punkt.

    Wir machen im Alltagsleben andauernd Witze über alles, was anders ist. Es liegt fast schon in der menschlichen Natur. Minderheiten sind ein perfektes Opfer für Witze wie auch diverse Eigenheiten bei euren Bekannten. Ich höre andauernd solche Sticheleien und Carter, der Afroamerikaner macht halt gern Witze über seinen besten Freund Lee, den Chinesen. Es tut den Beiden nicht weh, also warum sollten wir uns an übertriebener politischer Korrektheit stoßen. Wer Chris Tucker also wirklich erleben will, muss den Film außerdem in Englisch sehen. Einem Schauspieler, dessen Stimme die Hälfte seiner Arbeit darstellt, jene wegzunehmen und durch eine andere zu ersetzten, ist unter normalen Umständen schon nicht nett, bei Tucker wird es unzumutbar.

    Dann ist da natürlich Jackie Chan, dessen Kämpfe wie immer die Highlights darstellen. Wenn er ran darf, lebt der Film. Leider kommt die Story zu oft dazwischen. Es tut auch gut, die großartige Zhang Ziyi zu sehen, die mich in "Crouching Tiger, Hidden Dragon" so begeistert hat. Hier darf sie leider nur badass dreinschauen und einige coole Moves machen, aber es reicht, um den Film aus dem Mittelmaß zu heben. Zusätzlich werden Filmliebhaber noch von zwei Cameos von den coolsten aller Typen überrascht. Wir sehen schöne Locations in Hongkong, LA und Las Vegas, können uns an Chans und Tuckers Gesichtsmimik erfreuen und sehen im Nachspann die für Jackie Chan üblichen Outtakes, die wieder mal lustiger sind als die meisten Szenen im eigentlichen Film.

    Ich mochte Rush Hour 2 als puren Popcornfilm, der jedem etwas Spaß bereiten kann. Doch das habt ihr ja auch schon vor dieser Review gewusst.

  • UNTERHALTSAME MISCHUNG AUS EASTERN UND BUDDY-MOVIE, DOCH ...
    Jackie Chan. Er ist der "Meister aller Klassen (1980), er ist "Die Schlange im Schatten des Adlers" (1978). Seine Filme glänzen durch die atemberaubende Choreographie der Kampfszenen, die bis ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet werden. Und nicht von irgendwelchen x-beliebigen Stuntmen, sondern von seinem eigenen Team. Denn wenn es auf Geschwindigkeit ankommt, vertraut er nur seinen eigenen Leuten.
    In den letzten Jahren hat er auch verstärkt in Hollywood seine Karriere forciert (u.a. mit der Rolle des Chief Inspector Lee in "Rush Hour", 1998). Und jetzt ist er in selbiger wieder da. Leider ist dies auch schon der Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte.
    Stand er in all seinen früheren Filmen als Einzelkämpfer im Vordergrund, so quält er sich jetzt mit einem quirligen und aufmüpfigen Kollegen durch die Szenerie. Und darunter leidet die Action. Nicht etwa Pyrotechnikeffekte, sondern die Akrobatik, durch die Chan erst so richtig berühmt wurde. Die beiden Helden tappen in einen neuen Fall, prügeln sich ein bisschen mit den bösen Buben rum und am Ende geht alles in Rauch auf. Und dann sind die 90 Minuten auch schon um. Leider.
    Vielmehr hätte man als Jackie-Chan-Fan intensivere Kampfsequenzen erwartet, wird aber ein bisschen enttäuscht. Vielleicht wirkt dabei der Humor und die Spielfreude der beiden Darsteller ein wenig entgegen. Denn es ist eine Augenweide Tucker beim "Zerreden" seiner Gegner zuzusehen.

    Am Schluss noch ein kurzer Punkt: Der Kulturclash. Endlich ist es auch mal in Amerika gelungen, ein Duo auf die Beine zu stellen, das unterschiedlicher kaum sein könnte, sich durch seinen Humor aber perfekt ergänzt. Dies ist bisher nur einmal, in Italien, gelungen (B. Spencer und T. Hill). Man kann also noch viele "Rush Hour"-Fortsetzungen erwarten.