Science of Sleep

 F 2005

La science des rêves

Romanze, Komödie, Fantasy 29.09.2006 105 min.
7.30
Science of Sleep

Was geschieht, wenn sich ein schüchterner Träumer unsterblich in seine Nachbarin verliebt und Phantasie und Wirklichkeit nicht mehr voneinander unterscheiden kann?

SCIENCE OF SLEEP ist eine herrlich verrückte Liebeskomödie. Ihr Held, Stéphane (Gael Garcia Bernab| findet in seinen Träumen hinreißenden Mut und eine Fülle von Ideen, um die Frau seines Herzens (Charlotte Gainsbourg) zu erobern. Aber die Wirklichkeit ist sehr viel widerspenstiger als seine romantischen Träume, und Stéphane verwechselt manchmal, wo er sich gerade befindet ....

Details

Gael Garcia Bernal, Charlotte Gainsbourg, Alain Chabat, Miou-Miou, Pierre Vaneck, Emma de Caunes, u.a.
Michel Gondry
Michel Gondry
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Science of Sleep
    Ein schräger Liebesfilm - voller Überraschungen, Skurrilitäten, Wendungen, kleiner Undurchschaubarkeiten und Spielchen mit dem Medium Film.
    Kein Film, der detailgetreu eine lineare Geschichte erzählen würde. "Science of Sleep" ist vielmehr ein heiteres, naives Gemälde, in dem beim genaueren Hinsehen witzige Details versteckt sind.
    Ich habe bei diesem Film gefunden, was ich im Kino suche: einen lockeren Umgang mit den Einschränkungen der Realität, ein Hauch fantasy ohne Kampf und Gnome, Platz für eigene Phantasien und Interpretationen und eine Leichtigkeit (Dosis Glückshormone?!) beim Verlassen des Kinos!


  • Bin ein großer Fan von Gael Garcia Bernal, aber dieser Film ist mehr als gewöhnungsbedürftig und nicht empfehlenswert.

  • Sehr Französisch
    Die Kritiken haben mich dazu verführt den Film anzusehen. Leider hab ich mir da was anderes erwartet. Ich empfehle den Film nur für absolute frankophile Cineasten. Er hat seine lustigen Momente und ist recht bunt, aber mit dem Stil komm ich nicht klar, mir ist alles so unzusammenhängend vorgekommen, wahrscheinlich ist das geplant, man soll sich den Rest dazudenken. Naja, jedem das seine.

  • Science of Sleep
    Junger Künstler erklärt uns die Welt der Träume. Dabei erzählt er uns die Geschichte seiner täglichen Probleme: von seinem öden Job, seinen sexuellen Phantasien und die Liebe zu seiner neuen Nachbarin… Was im Traum so leicht erscheint, ist oft in der echten Welt nicht durchzusetzen. Was jedoch, wenn sich Traum und Welt vermischen?
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    Wer kennt das nicht? Manche Träume erscheinen so realistisch, dass man erst einige Zeit braucht, um zu begreifen, dass man längst erwacht ist. Stéphane (großartig gespielt von Gael García, mexikanisches Jonny Depp Pendant, bekannt durch La Mala educación, Fidel, Amores perros) hat aber ein Problem: Er ist ein Tagträumer und ihm passiert das Ganze ziemlich oft.

    Doch von Anfang an: Stéphane wird durch ein Jobangebot, das ihm künstlerische Freiheit verspricht, von seiner Mutter von Mexiko ins verhasste Paris gelockt. Jedoch, die Arbeit stellt sich als stupides Zettelkleben heraus, seine Kollegen sind scheinbar alle dem täglichen Büro-Wahnsinn verfallen und außerdem zieht bei ihm gegenüber eine junge Apothekerin ein, die eine äußerst attraktive Freundin hat.

    Genug Stoff also für die nächtlichen Träume, den es erst mal zu verarbeiten gilt. Und wie das eben in Träumen so ist, werden Welten zerstört, der Chef vernichtet, Sekretärinnen willig auf dem Kopierern genommen und geflüchtet, ohne dass man von der Stelle kommt. So geht’s uns ja eigentlich allen, nur Stéphane stellt manchmal nur zu spät fest, dass er alles, was er tut, nicht mehr im Traum macht, sondern in der realen Welt, da er eigentlich schon längst wieder erwacht ist und es nur nicht gemerkt hat.

    Der Film erzählt die Geschichte einer knospenden Liebe zwischen zwei Nachbarn, die nach und nach immer heftiger wird. Das Dumme ist nur, dass die Ängste, die Stéphane in seinen Träumen hat, oft in die reale Welt mitschleppt werden und unmöglich zu besiegen scheinen. Ob die zwei jungen Liebenden es schaffen, dieses Problem zu beseitigen und vor allem wie, sei hier nicht verraten. Nur eines: Ich mag den Schluss, viele werden ihn hassen (Whatever that means, hehe). :-)

    Der Film ist in vieler Hinsicht stark experimentell. Wer klare Erzählstrukturen bevorzugt und bei surrealen Sequenzen den Kopf schüttelt, wird aus diesem Film nicht ohne Nackenschmerzen herauskommen. Wer aber nicht vorhersehbare Handlungen mag, liebeswerte, bodenständige Charaktere statt aalglatter Hollywood-Akteuren wertschätzt und auch nichts dagegen hat sich von Zeit zu Zeit in ein Björk Video wieder zu finden, der wird diesen Film lieben. Am ehesten vergleichbar ist der Film sicher mit cineastischen Werken von Salvador Dalí oder auch mit der „Wunderbaren Welt der Amelie“: viel Humor, gespickt mit kleinen (surrealen) Ideen und einer nicht aufgesetzten Liebesgeschichte – Nur das Ganze noch um einen Grad abgefahrener.

    Als Kritikpunkt sei hier die schauspielerische Leistung von Charlotte Gainsbourg (Les Misérables, 21 Grams, Lemming) erwähnt. Während das ganze restliche Ensemble durch die Bank hervorragend ist, wirkt sie in ihrer Rolle als Nachbarin doch teilweise etwas hölzern.

    Außerdem ist die Idee von „Traum und Realwelt vermischen sich“ natürlich nicht neu. So liebevoll umgesetzt wurde sie jedoch lange nicht mehr.
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    Etwas surreale Liebesgeschichte, mit tollen künstlerischen Sequenzen und viel Humor. Davon kann man doch nur träumen! Aufwachen und anschauen gehen, Leutln!

    7/10 weißblauen Meeren aus Zellophan.

    Re:Science of Sleep
    ... also so wie dieser film hier geschildert wird, ist es wohl pflicht ihn anzugucken! ich werde ihn mir heute ansehen, und bin schon gespannt (nicht nur auf das ende ...;)
    als grosser fan der amelie freut es mich zu lesen dass endlich ein vergleichbarer film gemacht wurde.
    vielen dank für diese wunderbare kritik
    lalita