Secretary - Womit kann ich dienen?

 USA 2002

Secretary

Romanze, Komödie, Erotik 104 min.
7.10
Secretary - Womit kann ich dienen?

Maggie Gyllenhaal und James Spader in einer romantischen Komödie der etwas anderen Art.

Auch wenn der kurze Psychiatrie-Aufenthalt sonst keine große Veränderung in ihrem Leben bewirkt hat - zumindest den Schreibmaschinenkurs absolviert sie erfolgreich.Lee Holloway (Maggie Gyllenhaabpliebt die Selbstverletzung - dass der eine Schnitt zu tief geriet und sie unter Suizidverdacht in die Klinik eingeliefert wurde, ist in ihren Augen ein dummer Ausrutscher.

Nun wieder daheim, ist alles so gewohnt gestört wie immer in der spießigen Vorort-Idylle. Lee beschließt, die neu erworbenen Fähigkeiten einzusetzen und sich einen Job zu suchen. Sie bekommt eine Stelle als Sekretärin beim exzentrischen Rechtsanwalt E. Edward Grey (James Spader).

Was zunächst als - recht bizarre - Arbeitsbeziehung beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einer lustvollen und intensiven S/M-Affäre zwischen Chef und Sekretärin

Details

Maggie Gyllenhaal, James Spader, Jeremy Davies u.a.
Steven Shainberg
Steven Fierberg
Erin Cressida Wilson
Polyfilm

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Liebe zwischen Lust + Schmerz
    Gleich die Anfangsszene ist ein echter weil ungewöhnlicher Eye-Catcher. Man denkt an die Männerfantasien vom Chef bezüglich einer unterwürfigen Sekretärin und schmunzelt. Dann merkt man wie Lee (Maggie Gyllenhaal in ihrer ausdruckstärksten Rolle!) und ihr Chef (James Spader, kann so unglaublich irre schauen!) gut zu einander passen. Beide neigen zu Sadismus/Masochismus und betreiben Ersatzbefriedigung. Es entwickelt sich ein Psycho-Duell zwischen den beiden, wobei die Grenze zwischen dem Aufbau einer echten menschlichen Beziehung und einer skurril abgefahrenen Groteske ziemlich fließend ist. Mit Erstaunen verfolgt man die Wandlungsfähigkeit der Lee: vom hässlichen Entlein zum Bürotiger. Sie gewinnt innerlich und äußerlich. Darüber hinaus erfährt man noch den Grund für Lees abartige Neigung zur Selbstverstümmelung: ihr schlimmes Elternhaus. Oder wie es im Epilog heißt: die lange Tradition des Katholizismus! Eine gar nicht mal so abartige Idee wird konsequent durchgezogen und unterhaltsam aufbereitet.

  • sehenswert
    gewisse ein wenig eigenartig, jedoch schlussendlich ein sehr überzeugender Film über die Liebe und SM :)

  • klasse
    ich habe lange überlegt ob ich mir diesen film antun soll. er ist klasse. ich komme aus dem kino selten begeistert raus, aber gestern hatte ich den ganzen abend einen grinser im gesicht. kann den film nur weiterempfehlen, vor allem an leute die von SM ein wenig ahnung haben und es nicht als abartig ansehen, sondern wirklich als lustbefriedigung. super gelungnen!!!

  • Danke
    ein großes danke an alle leute, die hier den film empfohlen haben. hab ihn grad gesehen und muss sagen: super, schon lange her, dass ich so einen guten film wie diesen gesehen hab, ein echter "geheimtipp". endlich mal ein film, der auf unnötigen schnickschnack zur abdeckung möglichst großer zielgruppen verzichtet und sich voll und ganz aufs wesentlicher konzentriert und ich glaube gerade das macht secretary so interessant

  • Empfehlenswert!
    Ich ging mit gemischten Gefühlen ins Kino; wird der Film doch nur wieder ein langweiliges kleines Filmchen sein, der sich an einem Thema künstlerisch versucht, dem es nicht gewachsen ist? Wird das ganze gar ins Niveaulose abrutschen ...?

    Ich wurde eines besseren belehrt und absolut positiv überrascht. Ein sehr eindringlicher, einfühlsamer Film mit wunderbaren Hauptdarstellern, zwischen denen man die Erotik nur so knistern fühlt. James Spader und Maggie Gyllenhaal harmonieren wunderbar zusammen und schaffen es, das Thema des SM so überzeugend sinnlich zu transportieren, dass man eventuell selbst versucht ist, das einmal auszuprobieren ... ;-)

    Mir hat übrigens auch das Ende gefallen, wahrscheinlich weil ich innerlich immer noch ein kleines Mädchen bin *g*
    Anschauen und genießen!

  • wunderbar gespielt
    Ein fettes Plus bekommt dieser Film von mir, weil er trotz Gewalt und SM nicht ins Perverse abrutscht. Maggie Gyllenhaal spielt ihre Rolle so einfühlsam und lebensnah, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte und ihr gerne durch die Handlung gefolgt bin. Ein fettes Minus geb ich dem Film allerdings für sein Ende - will gar nicht zuviel darüber verraten, außer dass ich es absolut unrealistisch fand. Im Großen und Ganzen ist Secretary ein absolut sehenswerter Film! Hat mir seeeehr gut gefallen!

    Re:wunderbar gespielt
    Ja, ein absolut sehenswerter Film! Und die Maggie spielt einfach grandios (diese ausdrucksstarken Augen..). Ich fand aber keine Gewalt in diesem Film, nur jede Menge Spiele, die mit Dominanz und Machtausüben zu tun haben.... Darum geht es ja in der mit Feingefühl erzählten Story - um die etwas andere, "unortodoxe" Art zu lieben und sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen.. heikles Thema sensitiv erzählt... aber sag, warum fandest du das Ende unrealistisch ??!!!!!????