Carlos - Der Schakal

Carlos

Germany, France,

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Sein Name ist Ilich Ramírez Sánchez, doch die Welt kennt ihn als Carlos. Carlos – Der Schakal. Berühmt. Berüchtigt. Ein Phantom und ein Phänomen. 1975 verantwortet er den Anschlag auf das OPEC-Hauptquartier in Wien, in den Jahren darauf agiert er als kaltblütiger Mörder und effizienter Manager organisierter Gewalt – und macht den Terror zum Business. Er wird zum meistgesuchten Terroristen der Welt, doch Fotos gibt es kaum von ihm.

Staffeln / Episoden1 / 3

Start05/19/2010

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  • Schauspieler:Édgar Ramírez, Alexander Scheer, Nora Waldstätten, Alejandro Arroyo, Ahmad Kaabour, Talal Jurdi, Juana Acosta, Christoph Bach, Rodney El Haddad, Julia Hummer, Antoine Balabane, Aljoscha Stadelmann, Zeid Hamdan

  • Regie:Olivier Assayas

Ilich Ramírez Sánchez, besser bekannt unter dem Pseudonym Carlos, war seit den 70er Jahren einer der meistgesuchten Terroristen der Welt. Olivier Assayas’ dreiteiliges Biopic erzählt seine Geschichte – von 1973 bis zur Festnahme im Jahr 1994.
Im Jahr 1973 trifft der 24-jährige Wadie Haddad, einen der führenden Köpfe der Volksfront zur Befreiung Palästinas. Mit diesem Treffen beginnt die terroristische Karriere von Carlos, einem der berüchtigtsten Terroristen des Kalten Krieges, der über zwei Jahrzehnte erst Europa, dann die ganze Welt in Atmen hielt.
Frankreich, 1975: Nach den brutalen Morden ist Carlos in einer Pariser Wohnung untergetaucht. Zu jener Zeit plant Saddam Hussein den Krieg gegen den Iran. Die Ölpreise müssen schlagartig steigen, Krieg kostet Geld. Um die Saudis zu „überzeugen“, plant man ein Attentat auf den Ölminister, den Cheikh Yamani. Bei der nächsten Sitzung der OPEC-Staaten in Wien, im Winter 1975, wird Carlos wieder aktiv. Es kommt zur spektakulären Geiselnahme der gesamten OPEC-Minister, doch die Entführung verläuft anders als geplant.
Carlos hat inzwischen in Ost-Berlin, gedeckt von der Stasi, seine eigene Organisation aufgebaut. Mit dem Fall der Mauer 1989 und dem Ende des Kalten Krieges wird die Terroristen-Ikone Carlos für das politische Weltgeschehen uninteressant. Carlos und seine Gruppe sind arbeits- und vor allem heimatlos. Nutzlos und politisch überflüssig flüchtet sich Carlos in Alkohol und Drogen und ist bei seiner Verhaftung 1994 nur noch die Karikatur seiner selbst.