Sphere

 USA 1998

Sphere

Thriller, Science Fiction 134 min.
6.00
Sphere

Auf dem Grund des Ozeans lauert etwas, das wir nicht kennen und von dem wir nur wissen, dass es unser Bewußtsein beeinflussen kann.

Ein Team von Forschern der unterschiedlichsten Richtungen wird auf dem Meeresgrund entsandt, um das Objekt zu untersuchen.

Offensichtlich handelt es sich um ein außerirdisches Raumschiff, das dort seit dreihundert Jahren liegt. Als sie in das Innere vordringen, geschieht etwas Furchtbares. Ihre Ängste werden real und erscheinen als echte dreidimensionale Gestalten. Da der Kontakt nach Außen abgebrochen ist und die Sauerstoffvorräte zu Ende gehen, müssen sie den Urheber des Terrors finden. Doch dabei treffen sie nur auf einen Gegner - sich selbst.

Details

Dustin Hoffman, Sharon Stone, Samuel L. Jackson
Barry Levinson

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Gedanken sichtbar machen
    Die inhaltlichen Anlehnungen an die großen Science Fiction Klassiker wie Solaris, Abyss, Alien oder Space Odyssey stören eigentlich nicht. Dafür sind die Hollywood-Superstars Dustin Hoffman und Sharon Stone zu überzeugend. Sie überdecken besagte Schwächen. Und nachdem man verstanden hat, von was die Akteure da reden, wenn sie Worte wie ’manifestieren’ oftmals verwenden, begreift man, dass es letztlich um Ängste und Psychosen geht, die man sichtbar machen kann. So gesehen kann man auch dieser ominösen, goldenen Kugel (die die titelgebende Macht aus dem All symbolisiert) bei ihrem Rückflug schmunzelnd hinterher schauen. Wahrscheinlich war sich aber Barry Levinson nicht sicher, ob das alles so verstanden wird und ob das nicht vielleicht zu intellektuell wäre. Deshalb schiebt er einen völlig überflüssigen erklärenden Epilog nach. Und wenn dann noch ein finaler Scherz kommt, als die drei Übriggebliebenen bis drei zählen - jeder eine Zahl nennend - um wie in einer Hypnosesitzung alles zu vergessen, setzt sich das Schmunzeln fort.