Spy Bound - Agenten im Schatten

 F 2003

Agents secrets

Thriller, Krimi, Abenteuer 105 min.
5.50
Spy Bound - Agenten im Schatten

Eine Gruppe von Agenten des französischen Geheimdienstes erhält den Auftrag, die Yacht eines Waffenhändlers im Mittelmeer zu versenken.

Die Agenten Lisa (Monica Bellucci) und Georges (Vincent Cassebpsind alte Hasen im Geschäft und haben schon so manchen Auftrag zusammen erledigt. Nun sollen sie sich um den russischen Waffenhändler Igor Lipovsky (Serge Avedikian) kümmern, der die Bürgerkriegsparteien in Angola sehr zum Missfallen der französischen Regierung mit Kampfmaterial versorgt. Genauer gesagt: Sie sollen ein in den nächsten Tagen in Casablanca einlaufendes Schiff, das mit illegalen Waffen beladen ist, versenken.

Unterstützung erhalten sie von ihren beiden Kollegen Raymond (Sergio Peris-Mencheta) und Loïc (Ludovic Schoendoerffer), die für die Tauchaktion und das Anbringen der Sprengladung zuständig sind. Für die notwendigen Kontakte vor Ort sorgt der Korse Tony (Eric Savin). Trotz einer deutlichen Warnung des amerikanischen Geheimdienstes führen die Franzosen ihren Auftrag durch. Und wenig später fängt alles an, schief zu laufen. Raymond wird ermordet, Lisa am Flughafen mit einem Päckchen Heroin im Koffer verhaftet.

Ganz offensichtlich wurde sie hereingelegt. Aber von wem? Mit einem geklauten Pass gelingt dem höchst alarmierten Georges die Ausreise. Als er von seinem Verbindungsoffizier in Paris erfährt, dass Lisa von ihren eigenen Leuten ins Gefängnis gebracht wurde, um dort eine abtrünnige Vertraute des nun mit Frankreich kooperierenden Lipovsky umzubringen, hat er genug. Auf eigene Faust versucht er, den Mord an seinem Kollegen zu rächen und Lisa vor dem Schlimmsten zu bewahren ...

Details

Monica Bellucci, Vincent Cassel, André Dussollier, Ludovic Schoendoerffer, Sergio Peris-Mencheta, Eric Savin, u.a.
Frédéric Schoendoerffer
Bruno Coulais
Jean-Pierre Sauvaire
Yann Brion, Jean Cosmos

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Agentenalltag
    Nach 10 Minuten weiß man, wer die Bösen und wer die Guten sind und auch worum es geht. Es ist ein actionreicher Beginn. Doch dann wird deutlich, dass es mehrere Geheimdienste gibt, die sich bekämpfen. Dabei geht es um Politik, Diplomatie und natürlich um Profit. Und man lernt die Hierarchie innerhalb der Organisationen kennen. Da fallen Entscheidungen ganz oben, die Agenten vor Ort halten in einem tödlichen Spiel den Kopf hin. Sie sind die wahren Helden oder aber auch die Leittragenden. Ihr Alltag wird geschildert. Das betont der überraschende Schluss: das Leben geht halt weiter. Aus diesem Geschäft kann man nicht aussteigen. Auffallend ist die Ruhe, d.h. es gibt lange, wortlose Passagen, in denen man viele kleine Details sieht; durch die lange Stille wird Selbstverständlichkeit und Professionalität vermittelt. Hinzu kommt, dass das Agentenpärchen Cassel/Bellucci weitgehend im Mittelpunkt steht. Zwischen ihnen menschelt es ansatzweise, und das darf eigentlich nicht sein, aber diese Problematik bringt Farbe in den dunklen Alltag der Geheimagenten.
    Solide gemacht verbreitet der Film irgendwie eine angenehme, beruhigende Spannung.