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08/19/2021

Owen Wilson spricht über seine Söhne und das Leben als Vater

Owen Wilson sprach in einem Interview über seine Kinder und die Herausforderungen als Vater.

von Oezguer Anil

Mit Filmen wie "Die Hochzeits-Crasher", "Marley & Ich" und "Midnight in Paris" wurde Owen Wilson zu einem gefeierten Hollywoodstar. Der 52-jährige Darsteller spricht kaum über sein Privatleben, doch nun erzählte er in einem Interview mit "Esquire" über sein Familienleben und seine Aufgaben als Vater.

Wilson hat hat einen 10-jährigen Sohn mit Jade Duell, einen siebenjährigen Sohn mit Caroline Lindqvist und eine zweijährige Tochter mit Varunie Vongsvirates. Owen sprach darüber, dass er ein gutes Verhältnis zu den Müttern seiner Söhne habe und in ihrer Nähe leben würde. Wilson teilt sich mit ihnen das Sorgerecht und hat genaue Zeiten, in denen seine Söhne bei ihm sind. Seine Tochter erwähnte er nicht – ein Umstand, der schon in der Vergangenheit für Verwunderung sorgte.

Postapokalyptische Gutenachtgeschichten

"Es ist lustig, wie man manche Rollen zugeschrieben bekommt. Wenn man erwachsen ist, glaubt man, dass die Kindheit unschuldig und schön war, aber das stimmt nicht. Deshalb mag ich den Film 'Letzter Tango in Paris', als Brando zu der Frau, die über die Schönheit der Kindheit spricht, sagt: 'Ist es schön, zu einer Petze gemacht zu werden? Oder gezwungen zu werden, Authoritäten zu lieben? Ein großer Teil der Kindheit besteht darin, gebrochen zu werden'", erklärte Wilson.

Der Schauspieler sprach auch über seine Qualitäten als Gutenachtgeschichtenerzähler. "Wenn man Gutenachtgeschichten erzählt, ist man manchmal stolz auf sich, dass ihnen die Geschichten so sehr gefallen. Einer von ihnen hat sogar mal gesagt, ich solle mehr aus einer Geschichte machen, weil sie so gut sei. Es ging um eine Gruppe Kinder in einer postapokalyptischen Welt, in der sie von Hunden begleitet werden. Ich versuche meinem Publikum zu gefallen."

Tom Hardy vs. Gene Hackman

Am Ende des Interviews reflektierte Wilson über seine schwere Vergangenheit und sprach über die zwei Seiten des Lebens in Form von zwei Schauspielern, die ihn beeindrucken.

"Manchmal hat man das Gefühl, dass das Leben von Gene Hackman in 'Freiwurf' gespielt wird. Es ist hart aber fair. Es erwartet viel von einem, aber wenn man als Team zusammenhält, funktionieren die Dinge. Das ist ein gutes Gefühl. Manchmal wird das Leben aber auch von Tom Hardy in 'The Revenant' gespielt. Einem furchteinflößenden Typen, der immer da sein wird, auch wenn man glaubt ihn besiegt zu haben, und er flüstert einem zu: 'Das bringt dir deinen Sohn oder deinen Vater oder eine gute Zeit aus deiner Vergangenheit nicht zurück‘. Wenn das Leben von diesem Typen gespielt wird, muss man sich einfach reinhängen und hoffen, dass er vorbeizieht," so Wilson.

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