Der große Gatsby

 USA/AUS 2012

The Great Gatsby

Drama, Romanze, Literaturverfilmung 17.05.2013 143 min.
7.30
Der große Gatsby

Das Drama um die große Liebe Gatsbys, mit viel Prunk, Bombast und dem Flair der 1920er inszeniert, lässt F. Scott Fitzgeralds Roman neu aufleben.

Nachwuchsautor Nick Carraway kommt im Frühjahr 1922 aus dem Mittelwesten nach New York City, das von lockeren Moralvorstellungen, Jazz-Glamour, mächtigen Alkoholschmugglern und ins Astronomische steigenden Aktien geprägt wird. Auf seiner Suche nach dem amerikanischen Traum wird Nick der Nachbar des geheimnisvollen, rauschende Feste feiernden Millionärs Jay Gatsby.
Auf der anderen Seite der Bucht wohnt seine Cousine Daisy mit ihrem Mann, dem blaublütigen Frauenhelden Tom Buchanan. So erlebt Nick die faszinierende Welt der oberen Zehntausend und lernt ihre Illusionen, Romanzen und Täuschungsmanöver kennen. Von außen und von innen beobachtet Nick diese Welt, die ihn zu der Geschichte einer unmöglichen Liebe, unzerstörbarer Träume und eines tragischen Autounfalls inspiriert - womit er auch uns, unserer Gegenwart und unseren aktuellen Problemen den Spiegel vorhält.

Details

Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan, Joel Edgerton, Tobey Maguire u.a.
Baz Luhrmann
Craig Armstrong
Simon Duggan
Baz Luhrmann nach F. Scott Fitzgerald
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Tolle Darsteller -1
    Wieso Gatsby im Kino?:

    Weil ich den Film von 1974 mit Robert Redford kenne, den ich nicht so sehr mochte, aber neugierig war, den Film in der Neuverfilmung zu sehen. Außerdem spielen gute Darsteller mit, die ich, wie ich mich überzeugen konnte, sehr gut finde. Ich finde Geschichten aus dem 20. Jahrhundert sehr gut, nicht gerade aus den 1920 er Jahren, die Zeit finde ich halt langweilig. Zu viele Krimi Filme sah ich, zu viel aus dem Bereich Gangsterfilme sah ich, aber ich mag Kostümfilme, und nachdem ich „Anna Karenina“ gesehen hatte wo ich eigentlich fast nur wegen der Literaturverfilmung ins Kino ging, und wegen den schönen Kostümen, und fast bei dem Film eingeschlafen bin, dachte ich mir, O.K. ich riskiere es noch 1 x und hoffe dass der Film gut wird. Er hat ja schon was zu bieten, er dauert über 2 Stunden, er hat super Kostüme, leider spielt er in einer Zeit die mich nicht interessiert, aber dafür eben sind gute Darsteller da, die Geschichte ist ja hinlänglich bekannt in Akademiker Kreisen, also bei Leuten die intelligent sind, also sehe ich mir den Film auch an.

    Zu Beginn, wer ist Gatsby wirklich?:

    Die Story ist ja eigentlich ein Roman von F. Scott Fitzgerald der 1925 erschienen ist. Der Schriftsteller lebte von 1896 – 1940, er ist wie Hemingway ein Hauptvertreter der Prosa der amerikanischen Moderne, was nicht einfach zu verstehen ist. Ich würde es so sagen, Jazz, Leute die nicht wissen was sie wollen, die Depressiv sind, Alkohol, Ausschweifender Lebensstil, so was hat er geschrieben, dafür wurde er berühmt und der Gatsby war sein größter Roman.

    1939 hat er sogar am Drehbuch von „Vom Winde verweht“ mitgeschrieben, dem Besten Film der je gedreht wurde wie ich finde, mit 50 anderen Filmen. Scott war Alkoholiker und hatte selber ein ausschweifendes Leben. Er wusste wovon er geschrieben hatte. Als Scott noch gelebt hat, wurde der Roman nicht gut verkauft, berühmt wurde er erst als er Tod war und durch die 3 oder 4 Verfilmungen die es gegeben hat. Ob das Buch wem gefällt, ich habe es nicht gelesen muss selber jeder entscheiden. Dieser Roman der in den 20 er Jahren spielt, zeichnet ein damaliges Sittengemälde, und die Verbindung und die Unterschiede zwischen Geld und Liebe, Machtgier und Treue, zwischen Sex und Alkohol, Freunde und Feinde. Es geht um Nick Carraway der auf der Börse berühmt werden möchte und seinen Nachbarn Gatsby kennen lernt. Im Buch wie im Film wird von der Ich Perspektive geschrieben oder gesprochen, im Film ist Gatsby ein Cousin von Kaiser Wilhelm aus Deutschland. Ich glaube hauptsächlich geht es im Film um Liebe zwischen 2 Menschen, ja und das damalige Leben. Ich habe wie gesagt das Buch nicht gelesen und werde es auch nicht lesen da es mich nicht interessiert.

    Die Handlung vom Film:

    Der Film hat am 15. Mai die 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes eröffnet und ist somit schon gleich zu Beginn ein bisschen berühmter als die anderen, was auch nicht verwunderlich ist, Cannes, Eröffnungsfilm usw. Der Australische Regisseur Baz Luhrman den man vielleicht vom Film „Moulin Rouge“ kennt, hat hier ein Leben verfilmt. Es geht um JAY GATSBY (Leonardo DiCaprio) der ein Millionär ist. Anfangen tut der Film in der Ich-Perspektive, erzählt von NICK CARRAWAY (Tobey Maguire), der Alkoholkrank ist. Er ist in einem Sanatorium und dort wird er wegen seinen Depressionen behandelt. Er hat nur eines im Schädel, ein Buch zu schreiben und an Gatsby zu denken. Und er hat noch ein Problem, er schafft es nicht seine Gedanken auf einen grünen Zweig zu bringen, als einen roten Faden zu denken. Ständig schweift er ab als wäre er irre.

    zu laut und schillernd - 4
    Das Gesellschaftsporträt was man hier sieht, was wirklich ein Bild für die Augen ist ,hat viel zu wenig Menschlichkeit, in einigen stillen Momenten liebte ich den Film, in Gedanken der Darsteller oder in den Erzählungen im Off Bereich von Maguire, aber leider war das nur von kurzer Dauer. Nicht dass das jetzt heißt das man nur dauernd was übertriebenes hat, sondern man hat einfach zu wenig von den wichtigen Dingen des Lebens im Film gesehen, Ruhe, Spannung, Witz, Wortwitz, Gedanken der Leute, Probleme, und sonstige Dinge die wichtig sind.

    Die Rolle jedenfalls als undurchschaubaren unnahbaren geheimnisvollen Gatsby mit DiCaprio zu besetzen war grandios, der Typ hat was, der hat irgendwas wo Ich sage, der kann fast jede Rolle spielen, und zwar solche am besten, der ist einfach eine Wucht der Typ, und niemand könnte die Rolle besser spielen der jetzt noch lebt und in dem Alter wie DiCaprio ist.

    Aber all das reicht nicht um aus einer eher für mich langweiligen Geschichte was Spannendes zu machen ,zu dem das blöd 3 D noch dazu stört. Die Musik ist nicht immer passend, zu neumodisch und dass ist auch so ein Kritikpunkt, denn der Film spielt in der Alten Zeit und da sollte man auch solche Musik verwenden, und da kann ich nur sagen, der Regisseur Luhrmann hat das nicht gut gewählt, die Musik meine ich.

    Schade dass der Film nicht noch mehr an Gesellschaftskritik im Film in den Dialogen und Off-Erzählungen gebracht hat, ich mag die Zeit nicht von damals so sehr, und ich finde dass diese ganze Dekadente Welt von damals eine Pervertierung par excellence ist und ich die Leute am liebsten in größter Armut in Äthiopien sehen würde, denn für mich sind Leute die so viel Geld für alles Mögliche ausgeben wo die meisten Menschen auf der Weilt hungern, einfach große Schweine.

    Was im Film wieder gut ist, ist der Aspekt Liebe der sehr oft zu tragen kommt nur auch hier sieht man und merkt man wenig von Romantik und Freundlichkeit, zu viel Dialoge, zu viel Dinge die nicht wichtig sind wie ich finde, trotzdem im Großen und Ganzen ist der Film gut, mir hat er nicht so sehr gefallen darum vergebe ich nur 75,55 von 100 Punkten.

    hätte mehr erwartet - 3
    Was mir am Film auch gefallen hat ist dass der Inder Amitabh Bachchan mitgespielt hat, sein 1. Film den er total in Englisch sprechen mußte, der Schauspieler ist eine Ikone in Indien, so was wie der indische Robert DeNiro, und er hat meiner Meinung nach viel zu wenig Rolle als MEYER, oder wie seine Rolle geheißen hat, ich hätte mir mehr von ihm gewünscht, da er was geheimnisvolles ausgestrahlt hat, oft unterbrochen von grässlicher Musik, die ich nicht mag. Ja sie passt gut in den Film aber leider mag ich kein Jazz, Hipp Hopp oder so Sachen.

    Der Film hat gerade so eine Kosten eingespielt, und das wundert mich nicht ,denn das Ganze ist 'ne Literaturverfilmung und so was geht selten gut aus, auch wenn die Darsteller allesamt wirklich gut sind, nein das ist nicht übertrieben jeder passt wirklich gut für seine Rolle, DiCaprio und Maguire auf alle Fälle, sie wirken alle lebensfroh und echt und authentisch, doch der Hintergrund vom Film ist etwas das nicht jeden interessiert, also ich sah den Film und dachte mir, oh Meine Güte, wann kommt Spannung da redet der und der, dann sieht man Feste und viel Trara und viel Geld, unpassende neumodische Musik im Hintergrund, herrliche Partys mit Kostümen, einige Kameratricks, ja aber das ist es nicht was mich an einem Film interessiert, die Spannung, das Leben die Probleme das hätte ich lieber gesehen aber da hätte ich einen anderen Film sehen müssen.

    Die Story hat meiner Meinung nach nicht immer Spannung zu bieten, ich möchte nicht sagen dass es selten ist, aber es fehlt was im Film, der Kampf um Recht und Unrecht, das Zeigen von Gewalt und Armut, das Ganze so zu verfilmen das es spannend wirkt, das man mitleben kann, man hat hier im Film nämlich auch keine Identifikationsfiguren und so fällt es einem nicht leicht, den bildtechnische Overkill 130 Minuten ohne wegzuschauen zu ertragen.

    Mir persönlich ist der Film viel zu schrill, zu grell, zu viele Kostüme, zu viel Overkill und leider ein beschissenes 3 D was überhaupt keinen Sinn hat, 10 € für den Film auszugeben ja das ärgert einem nachher, das ist nämlich unnötig, da ja 3 D sowieso überbewertet ist und bei dem Film noch dazu, meine Güte, ein Dreck sage ich.

    Und ich meine nur das 3 D, das war wirklich total unnötig. Sicher waren viele Dialoge gut gewählt und gut gesprochen, man hat oft das Gefühl von ein klein wenig Mystik und das war in dem Film wichtig, weil viele in dem Film darüber reden das keiner den Gatsby kennt, keiner weiß was er gemacht hat und jeder erzählt was andres über ihn, irgendwelche Gerüchte und Geschichten, aber es fehlt bei dieser Personifizierung des Geheimnisses, einfach das Spannende und mystisch anspruchsvolle, das Geheimnisvolle einfach und das habe ich echt vermisst, bei der Story, denn das hätte hier gepasst.

    Was ich an dem Film z.B. sehr mag ist die Erzählung im Off, die Ich-Perspektive, irgendwie mag ich das sehr. Oft gibt es einige Rückblenden in Erzählungen wo ich gerne Bilder gesehen hätte, aber das war wohl nicht so, weil der Film sonst 3 Stunden gedauert hätte. Und da geht es um Beziehungen und die Vergangenheit von Jay und Daisy. Da hätte ich gerne mehr gesehen, denn da hätte ich lieber gerne mehr gesehen um mehr Gefühl zu haben für den Film.

    3 D ist nicht gut hier - 2
    Durch seinen Arzt er, der ihm sagte dass er seine Gedanken zu Buch bringen soll, bekam er den innerlichen Druck weg, sein loderndes Feuer, das Gefühl auszubrechen. Und er macht das auch.

    GATSBY wohnt auf Long Island, angeblich ein deutscher Spion oder auch Attentäter, ja das weiß so keiner, er ist reich, reicher als jeder andere, und dass hörte NICK anfangs als er in Long Island eingezogen ist, und GATSBY als Nachbar hat.

    Damals, 1922, hat sich NICK nie gedacht dass diese Reise nach Long Island sein Leben so verändern würde, ihn in ein Irrenhaus bringen würde. Klar hat NICK sofort Geschmack gefunden an dem damaligen Leben, es gab Alkohol, Drogen und Sex. Gerüchte und Verschwörungen, keine Sorgen und eine Welt die sich nur um eines dreht, Reichtum, Geld und GATSBY.

    GATSBY von dem keiner weiß ob es ihn gibt, ist eigentlich ein einsamer älterer Herr um die 40. Er hat nur einen Lebenssinn, ständig die besten Partys ins Leben zu rufen. Er will damit nur eines erreichen, er will mit der Liebe seines Lebens, DAISY zusammen sein. DAISY BUCHANAN (Carey Mulligan). Er hat sich von Ihr damals getrennt, das war als er im 1. Weltkrieg gekämpft hat, gegen Frankreich, da hat damals DAISY ihn verlassen und den Ex-Footballspieler TOM BUCHANAN (Joel Edgerton) geheiratet und zeugte mit ihm eine Tochter, PAMMY.

    NICK dagegen weiß von allem den nichts als er auf GATSBY trifft, er hat nur von den Gerüchten gehört. DAISY die nicht weiß ob sie TOM oder JAY liebt, doch als dann eines Tages sein Unfall passiert, weiß sie es. Sie fährt zu JAY um mit ihm zu reden und da passiert es, MYRTLE WILSON (Isla Fisher) stirbt, die Geliebte von Ihrem Mann TOM. JAY sieht das mit an und will die Schuld auf sich nehmen. TOM will sich rächen und erzählt GEORGE WILSON (Jason Clarke), dem Ehemann von MYRTLE dass JAY den Wagen gefahren hat.

    Klar kommt es zu einem Eklat, WILSON erschießt JAY und begeht Selbstmord. Dann passiert das eigenartige, das Begräbnis kommt, niemand ist da, außer NICK und der Vater von JAY. HENRY C. GATZ (Jack Thompson), und ein fremder geheimnisvoller Mann.

    Meine Meinung und eine Menge über den Film:

    Was soll ich über die 135 Millionen US $ Produktion erzählen? Nun, der Regisseur Baz hat für die Rolle der Daisy wirklich eine Menge Damen gehabt die sich beworben haben. Amanda Seyfried, Rebecca Hall, Rachel McAdams, Keira Knightley, Blake Lively, Abbie Cornish, Michelle Williams, Natalie Portman, Eva Green, Anne Hathaway, Olivia Wilde, Jessica Alba und Scarlett Johansson, und nur Carey war gut genug, ja Wahnsinn. Nun, sie spielt ja auch gut, sie hat das gewisse Etwas, irgendwie ist sie süß, sie ist nett, nicht die schönste, nein überhaupt nicht, aber sie strahlt was aus, Lebensfreude, Liebe, Freundlichkeit, Mulligan ist glaube ich die Beste Wahl für die Freundin von Jay. Nun die Rolle ist nicht die wichtigste, sie taucht wenig auf, aber das was sie da spielt, ist muss ich sagen, gar nicht übel, vielleicht liegt das auch am guten Drehbuch ihr nicht genügend Rolle zu geben damit man im Film von der Rolle von Gatsby abschweift, um den es im Film geht.

    Komisch dass die Rolle von Tom mit Joel so schnell besetzt wurde der Ben Affleck Bradley Cooper und Luke Evans ausgestochen hat, und auch da muss ich sagen, dass seine Rolle gut ist, er hat ja schauspielerische Leistung, und auch wenn mich der Film nicht so sehr interessiert, hat er die Rolle von einem gehörnten Ehemann gut und glaubhaft gespielt, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass der Film im Ganzen spannender wäre, die Rollen sind wirklich gut verfilmt worden. Und Joel im Film wirkt auch recht glaubhaft.

  • toll gespielt
    Ich habe den Genuss gehabt die Premiere in Originalfassung zu sehen. n und für sich ist Leonardo DiCaprio nicht mein Typ. Aber der kann wirklich was. Hat die Rolle des Großen Gatsby ganz toll gespielt. Auch Carey Mulligan, Joel Edgerton und Tobey Maguire waren ganz toll. Ein Film der beweist, dass Träume auch sehr gefährlich werden können....