The Program - Um jeden Preis

 GB/F 2015

The Program

Drama, Biografie 09.10.2015 104 min.
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6.60
The Program - Um jeden Preis

Eine Biopic über Lance Armstrong, der vom Sporthelden zur Hauptfigur eines Doping-Skandals wurde.

Er war einer der größten Sporthelden unserer Zeit: Lance Armstrong hat in den Neunzigerjahren mit seinem Team den Radrennsport revolutioniert, sieben Mal siegte er allein bei der Tour de France. Mit seinem Kampf gegen Krebs wurde er zur charismatischen Ikone von Millionen. Doch dann kommt die Wahrheit seines Erfolgs ans Licht: Der Sportjournalist David Walsh deckt ein System aus Lügen und Betrug auf...

Details

Lee Pace, Ben Foster, Dustin Hoffman, Jesse Plemons, Chris O'Dowd, Bryan Greenberg
Stephen Frears
Alex Heffes
Danny Cohen
John Hodge
Constantin Film

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • zu Ruhig - 1
    In dem Film spielen viele Junge Leute mit. Ben Foster z.B. der meisterhaft Lance Armstrong spielt, 1980 geboren, oder Lee Pace, der Thranduil im Hobbit Epos gespielt hat, der Bill Stapleton spielt, 1979 geboren, oder auch Jesse Plemons der 1988 geboren wurde, der Floyd Landis spielte, den besten Fahrer nach Lance der dann auch Tour de France Weltmeister wurde.

    Nun die Geschichte ist ja bekannt. Er ist 1971 geboren, Mit 21 Jahren hat er die die Profi-Straßenweltmeisterschaft 1993 in Oslo gewonnen, und ist damit der bisher jüngste Profi-Straßenweltmeister und man sieht das auch im Film Recht gut, nur ein Problem gab es, was auch das Niki Lauda Epos teilweise hatte. Man merkt bei dem allen keine Spannung aufkommt. In dem Film hat es mir teilweise an genaueren Erklärungen gefehlt, ich fahre gerne Rad, aber hier in dem Film war ich irgendwie fehl am Platz, ich dachte mir, he da gewinnt einer in Oslo aber man merkt im Film nicht dass das die Weltmeisterschaft war und das verstand ich nun doch nicht.

    Dass er 1996 an Hodenkrebs erkrankte und ihm dann einer abgenommen wurde, daraufhin gab es eine Operation ja alles schön und gut aber irgendwie war mir das Ganze zu kurz gewesen und ich hätte da gerne mehr gesehen, egal ob es der Heilungsprozess war, der 5 Minuten oder so gedauert hat, oder auch andere Dinge, wie z.B. die Krankheit, die Auswirkungen, all das hat man nicht gesehen.

    Dass er 2011 wieder Radsportler werden wollte und bis 2012 versucht hat was zu schaffen, ja eine Art Comeback, alles schön und gut aber irgendwie nicht so gut wie ich das sehen wollte man hat nur rudimentäre Dinge gesehen, Lance im Film freut sich, Lance lacht, und Lance verliert und wird nur Dritter. Ja alles kennen wir, aber alles haben wir in dem 100 Minuten Film nicht gesehen und das finde ich leider nicht so gut ich hätte gerne mehr gesehen mehr von seinem Leben und seinen Gedanken, Schade eigentlich.

    Die 2012 eingestellten Untersuchungen, endeten aber in einem Gerichtsverfahren der US-Antidopingagentur, die Armstrong ab dem 1. August 1998 lebenslang sperrte, alle Siege wurden aberkannt, alle seine 7 Tour Sieg.

    Dafür kam er geläutert ins TV damit er am 13. Januar 2013 in der US-amerikanischen Talkshow Oprah’s Next Chapter über seinen Drogen und Dopingmissbrauch im Radsport geredet hat, wer er geläutert und bekehrt?

    Er wurde damals 1993 sogar 2. bei der Meisterschaft von Zürich aber das sah man wie viele Dinge im Film nicht, Leute die im Film essen oder Schlafen, kotzen oder müde sind, Kopfweh haben oder Schmerzen haben all das sieht man im Film nicht dafür 1 x dass wer Lance massiert hat auf der rechten Wade. Ich hätte da gerne mehr gesehen denn ich denke mir, dass die Schmerzen im Kreuz auf der Schulter von der schlechten nach unten gerichteten Position am Rad nicht normal wären, und sicher viele Leute Schmerzen haben.

    Unglaublich dass er vom Krebs geheilt wurde, dass die Chemo gewirkt hat, 4 Zyklen hat er durchgemacht, wirklich tüchtig war er, sehr stark war er im Spital als er gegen den Krebs ankämpfte zu kurz sein Leiden und seine Darstellung im Spital, ich finde man hätte viel mehr aus der Geschichte machen können außer die paar Rückblenden die man sah, das fand ich nicht gut.

    Juhu Spannung ? - 3
    Folgende Titel wurden ihm aberkannt.
    Zeitfahren:

    • Grand Prix des Nations (Einzelzeitfahren) 2000
    • Grand Prix Eddy Merckx (Paarzeitfahren) 2000
    Rundfahrten
    • Tour de France 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005[41]
    • Tour de Suisse 2001
    • Dauphiné Libéré 2002, 2003
    • Grand Prix Midi Libre 2002
    • Rheinland-Pfalz-Rundfahrt 1998
    • Luxemburg-Rundfahrt 1998
    • Tour de Georgia 2004
    Etappensiege bei Rundfahrten
    • 20 Etappen Tour de France: 1999 (4), 2000, 2001 (4), 2002 (4), 2003, 2004 (5), 2005 und vier Siege im Mannschaftszeitfahren (2003, 2004, 2005, 2009)
    • zwei Etappen Tour de Suisse: 2001 (2)
    • vier Etappen Dauphiné Libéré: 1999, 2000, 2002, 2003
    Olympische Spiele
    • Olympisches Einzelzeitfahren Straße 2000

    Nun man kann sagen was man will, er ist einer der Besten Fahrer und Sportler die es je gegeben hat. Übrigens seit 1903 gibt es die Tour de France, wieso? Weil sie gut ist und anstrengend. 27 Anstiege erreichen eine Höhe von über 2000 Metern. Mit 2802 Metern ist die Cime de la Bonette der höchste bisher angefahrene Punkt, gefolgt vom Col de l’Iseran (2764 m) und dem Col Agnel (2744 m). und ich glaube kaum dass wird wer Schaffen der Normalsterbliche ist.

    Bei dem Film habe ich nichts neues erfahren der Regisseur ist sicher gut, Stephen Frears war es aber ich hätte mehr erwartet als die paar Dinge die ich sah, wenig neues ist zu sehen gewesen. Leider. Die Darsteller waren allesamt gut und nicht übel, aber der Film krankt an einer Sache, er ist langatmig und etwas langweilig. So von Taktik, Logik und das ganze Prozedere, ja da ist der Film gut aber irgendwie zu wenig ausgebaut, ich hätte mir mehr an Spannung und Stärke erwartet.

    Im Film erfährt man wenig über die Person Lance, seinen Geist sein Wesen und seine Vergangenheit und Jugend, als Biopic viel zu schwach ist der Film ich hätte gerne mehr gesehen aber macht nichts, ich fand ihn nett und 85 von 100 Punkten verdient er.

    Technik wäre mir lieber - 2
    Von den Lymphknotenmetastasen im Bauchraum sowie in der Lunge und zwei Tumoren im Gehirn hat man nur ein klein wenig erahnen können. Warum er ab 1998 beim US-Team US Postal Service unter Vertrag kam das weiß ich nicht aber im Film hörte man nur als Rückblende in einer kurzen Szene das ihn keiner wollte oder so und er dort unter Vertrag kam, aber das war nur kurz im Film wie vieles, das fand ich auch nicht so super.

    Dass er die bisherigen fünffachen Toursieger Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault sowie Miguel Induráin geschlagen hat, die allesamt sicher nicht gedopt haben was ich nicht weiß, im Film hört man, alle haben Doping genommen, das hört man auch nur sehr kurz und auch sehr ungenau und das ist auch so ein Thema was ich im Film angreife. Ich hatte da viel mehr gerne gehört, denn die Geschichte ist ja spannend, sie ist ja gut gemacht und sie hat auf alle Fälle etwas das wirklich gut ist. Nur sieht man zu wenig, man kann sich mit dem ganzen Film kein richtiges Bild machen und das hat nicht gepasst.

    Gerne hätte ich auch seine Beteiligung am Unfall der ersten Etappe der Vuelta a Castilla y León aus 2009 gesehen aber macht nichts. Man sieht viel mehr Dinge die sich rundherum abspielten aber auch nicht so super genau, die Heirat war im Film nur kurz, Eltern dürfte er keine haben, man sieht wenig menschliche Züge, all das fand ich etwas zu wenig.

    2010 war es, bei der Tour de Luxembourg da war er das letzte Mal öffentlich glaube ich zu sehen auch das sieht man im Film nicht, dafür Recht genau wie er das mit dem Doping gemacht hat, und seinem italienischen Freund und Arzt der das EPO Doping erstellt hat oder dafür verantwortlich war. Beim Triathlon war er dann 2012 zu sehen (1,5 km Schwimmen, 29,5 km Mountainbike und 9,8 km Crosslauf), Dinge die ich auch schon gemacht habe, im Laufe von 3 Jahren. Dann machte er beim Ironman 70.3 mit (halbe Ironman Distanz: 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad fahren und 21,1 km Laufen) zusammen sind das 70,3 Meilen darum der Name.

    Ach ja, mit seiner ehemaligen Frau Kristin Richard einen Sohn und zwei Töchter. Nach Armstrongs Krebserkrankung und der darauffolgenden Chemotherapie wurden die Kinder durch künstliche Befruchtung gezeugt und im Film hat er so 'ne Blonde Schönheit geheiratet die sicher nicht Kristin heißt, egal. Ich finde den Film Recht interessant, breite Diskussionen entstehen dann was man wo wie machen würde und wieso man es machen würde, die Frage ist auch ob man was machen würde und wie man es machen würde. Ist alles richtig oder falsch, durch Betrug hat er doch viel erreicht und vielen geholfen.

    Unglaublich dass er sich für Krebs so erfolgreich einsetzte, Bis Juli 2007 wurden über 70 Millionen Livestrong-Armbänder verkauft. Der Erlös der Livestrong-Kollektion von Nike geht vollständig an die Stiftung. Zudem brachte Armstrong ein neues Label auf den Markt. Und da hat er eine Menge Kohle gemacht und dass ist auch gut so.