The Civil War

 USA 1962
Western 21 min.
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Episodenfilm über die Geschichte der Landnahme im Westen der USA.

Zusammen mit seinen Kollegen Henry Hathaway und George Marshall inszenierte John Ford diesen Episodenfilm über die Geschichte der Landnahme im Westen der USA. Fords Beitrag "The Civil War" ist nur 25 Minuten lang und erzählt die Geschichte eines Farmersohnes, der in den Bürgerkrieg zieht. In einer kleinen Rolle ist Fords Lieblingsdarsteller John Wayne als General Sherman zu sehen. George Peppard verläßt sein Zuhause unter den Blicken seiner Mutter. Er geht durch eine baumgesäumte Allee: Das Licht ist diffus. Wir sehen «The Civil War», den Ford mit der Ehrlichkeit filmt, die man von ihm kennt. Peppard will nicht kämpfen, genau wie der gleichaltrige Südstaatler, mit dem er sich an einem Kampfabend anfreundet. Blau und Grau werden für einen Augenblick eins. Doch der Krieg (mit seinen Gesetzen) fordert seinen Tribut. Peppard wird töten müssen. Während dieser Zeit philosophiert John Wayne als enttäuschter General Sherman über Krieg und Pflicht (...) Im Sammelsurium von How the West Was Won sticht John Fords Episode hervor. Sie prägt sich vor allem wegen Fords grandiosem Umgang mit der Zeit ein. Obwohl sie kürzer ist als die Bravourstücke von Hathaway und Marshall, bewahrt sie den echtesten Rhythmus: schnell in der Abfolge der Sequenzen; beschaulich, beinahe schon «Zen», im Inneren jeder dieser Sequenzen. Wie nimmt man sich seine Zeit, ohne sie zu verlieren: Darin liegt eine der großen Stärken von Fords Kino. Und seine Episode von How the West Was Won ist wahrscheinlich die Quintessenz davon. (Nicolas Saada)

(Text: Viennale 2004)

Details

Spencer Tracy, James Stewart, George Peppard, Russ Tamblyn
John Ford
Alfred Newman, Ken Darby
Joseph LaShelle
James R. Webb

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