The King's Speech

 GB/USA/AUS 2010
Drama 18.02.2011 ab 0 118 min.
8.10
The King's Speech

Als George VI. 1936 Englands neuer König wird, lastet ein ungeheurer Druck auf den schüchternen Regenten. Vor allem hat er einen Kampf mit sich selber auszutragen, um sein starkes Stottern zu überwinden.

Als Sohn des britischen Königs George V. gehört es zu Berties (COLIN FIRTH) Pflichten, öffentlich zu sprechen. Für den zurückhaltend-besonnenen Mann eine Qual, denn seit seiner Jugend leidet er an einem schweren Stottern. Kein Arzt und kein Psychologe kann ihm helfen, weshalb sich Berties liebevoll sorgende Ehefrau Elizabeth (HELENA BONHAM CARTER) an den exzentrischen Sprachtherapeuten Lionel Logue (GEOFFREY RUSH) wendet. Mit seinem forschen Auftreten und den unkonventionellen Behandlungsmethoden stößt er seinen adligen Patienten zunächst vor den Kopf. Bald aber zeigen sich erste Erfolge.

Nach dem Tod seines Vaters und der Abdankung seines Bruders Edward VIII. (GUY PEARCE) wegen dessen Liebe zur geschiedenen Bürgerlichen Wallis Simpson wird Bertie unter dem Namen George VI. 1936 unerwartet zu Englands neuem König. Öffentliche Auftritte und Radioansprachen lassen sich fortan noch weniger umgehen als zuvor, und nicht zuletzt der drohende Krieg erhöht den Druck auf den schüchternen Regenten. Die Zusammenarbeit und wachsende Freundschaft mit Logue hilft Bertie dabei erheblich. Doch kurz vor der offiziellen Krönung stellt eine unerwartete Enthüllung das gegenseitige Vertrauen und damit auch Berties Kampf gegen das Stottern auf die Probe.

Details

Colin Firth, Helena Bonham Carter, Geoffrey Rush, Robert Portal, Paul Trussell
Tom Hooper
Alexandre Desplat
Danny Cohen
David Seidler
Constantin/Senator
ab 0

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • sehr empfehlenswert
    Eine rührende Geschichte interessant und teils tragigkomisch in Szene gesetzt, ein tolles Ensemble und eine ordentliche Portion Humor - alles in allem ein Film, der einen glücklich und zufrieden den Kinosaal verlassen lässt. Er hat die Oscars wirklich verdient.


  • Ein ruhiger, unaufgeregter, brilliant gespielter, schön umgesetzter, oscarwürdiger Film. Zugegeben, man muss solche Filme mögen. Kein Sex, keine Action, einfach nur ein Mann mit einem Problem und einem Freund, der ihm hilft. Eine sehr, sehr schöne Geschichte.

  • Der Stotterer
    Aus Erfahrung weiß man, dass Behinderungen oder Handicaps dargestellt in Filmen nicht unwesentlich zu deren Erfolg beitragen. Wenn es wie hier auch noch die Royals trifft, ist das eine hervorragende Ausgangssituation für etwaige Preise. Für ein Drei-Personen-Stück aber recht schmal. Colin Firth tut sein Bestes, um die königliche verbale Ladehemmung zu überwinden, Ehefrau Queen Mum (Bonham Carter) unterstützt ihn nach Kräften und der unqualifizierte aber erfolgreiche Logopäde Geoffrey Rush erwirkt wahre Wunder. Die Handlungsarmut wird von der Ausstattung und den überaus agilen Akteuren etwas überdeckt - aber nur für eine gewisse Zeit. So kommt der weltpolitische Hintergrund jener Zeit ebenso etwas zu kurz weg wie der Thronverzicht seines Vorgängers Edwards VIII.
    Erst bei der Rede am Ende des Films kommen Emotionen ins Spiel, die auch auf die Zuschauer überspringen. Ein kurzer, gefühlsmäßiger Touch von menschlicher Nähe, basierend auf Dankbarkeit für Erfolg. Ob das nun ausreicht, preiswürdig zu sein, bleibt noch die große Frage. Man kann sich Drama anschauen, wird allerdings weder vom Hocker gerissen noch zum Grübeln verführt.