Der Mann, der zuviel wusste

 USA 1955

The Man Who Knew Too Much

Drama, Kultfilme, Thriller 120 min.
7.50
Der Mann, der zuviel wusste

Terroristen entführen den Sohn eines englischen Ehepaares, das von ihren Plänen weiß.

Das amerikanische Ehepaar Jo und Ben McKenna (James Stewart und Doris Day) lernt auf ihrem Urlaub in Marokko während einer Busfahrt den mysteriösen Louis Bernard (Daniel Gélin) kennen. Kurz darauf wird Bernard auf dem Marktplatz von Marrakesch erstochen. Bevor er in den Armen Bens stirbt, kann er ihm gerade noch ein paar Einzelheiten über einen geplanten Mordanschlag in London mitteilen.

Um Jo und Ben zum Schweigen zu zwingen, entführen die für den Anschlag verantwortlichen Terroristen den kleinen Sohn des Ehepaares. Jo und Ben machen sich nach London auf, um ihr Kind auf eigene Faust zu befreien.

Hitchcocks Remake seines eigenen Films aus dem Jahr 1934, berühmt geworden vor allem durch den dramaturgisch effektvollen Einsatz von Doris Days Song Que sera, sera.

Details

James Stewart, Doris Day, Brenda De Banzie, Bernard Miles, Ralph Truman, Daniel Gélin, u.a.
Alfred Hitchcock
Bernard Hermann
Robert Burks
John Michael Hayes, Angus MacPhail

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Que sera
    Der Mann, der zu viel wusste, wird zwar ermordet, aber er hat eine bruchstückhafte Message hinterlassen, die dem Ehepaar McKenna als Leitfaden dient, um ihren Sohn Hank aus den Händen von Entführern zu befreien. Hier steht eine Familie im Mittelpunkt. Es ist nicht Hitchcocks Bester, aber beachtlich ist er allemal. Wenn man an Alfs ambivalentes Verhältnis zum anderen Geschlecht denkt, ist es schon erstaunlich, dass hier ausgerechnet zwei Frauen den Jungen retten: seine Mutter Jo (Doris Day) und Lucy, eine Frau von den Bösewichtern (Brenda de Banzie). Mutter Jo stellt die Verbindung zu ihrem Sohn mithilfe des Songs ‘Que sera‘ her. (Ihr größter Plattenerfolg!) Und wie das geht sieht man, indem die Kamera Hanks Pfeifton den Treppen empor folgt, von einem Absatz zum nächsten, von Stockwerk zu Stockwerk. Die beiden Frauen retten aufgrund ihres mütterlichen Instinktes, der hier lebensschenkend eingesetzt wird. Ja, zweimal die Musik: auch das Orchesterstück, das einen pointierten Beckenschlag enthält, bei dem der tödliche Schuss des Attentäters fällt, ist genial ausgewählt.
    Einziger Kritikpunkt geht an Mutter Jo. Doris Day nervt. Sie bleibt schauspielerisch flach und heult übertrieben viel. Ihr Mann Ben (der hitchcock-erfahrene James Stewart) gibt den selbstbewussten Amerikaner, wie wir ihn kennen. Die Fans warten auf Hitchcocks Cameo und der Zuschauer hat einen alten Bekannten getroffen.