The Navigators

 GB/D/E 2001
Independent, Tragikomödie 90 min.
7.00
film.at poster

Die Auswirkungen der Privatisierungen im britischen Eisenbahnwesen auf einen Gleisbautrupp in der Nähe von Sheffield.

Im Jahr 1995 wird britische Eisenbahnwesen wird privatisiert. Für einen Trupp Gleisbauarbeiter in der Nähe von Sheffield bedeutet dies nicht nur, dass sie von nun für "East Middleland Infrastrucuture" anstatt für die British Rail arbeiten. Die Veränderungen der Eigentumsverhältnisse wirken sich auch einschneidend auf ihre Lebensumstände aus. Das neue Management stellt die Arbeiter vor die Wahl: Entweder sie nehmen die Abfindungszahlung und versuchen ihr Glück auf dem freien Arbeitsmarkt, oder sie akzeptieren die neuen Arbeitsbedingungen. Unter dem Druck der Konkurrenz beginnt die Kameradschaft zu bröckeln, Sicherheitsstandards werden unterlaufen und das Mitspracherecht der Arbeiter auf ein Minimum reduziert.

Rob Dawber war jahrelang als Arbeiter für die British Rail tätig und engagierte sich in der National Union of Railwaymen. Nach seiner Entlassung, und nachdem bei ihm ein tödliches Krebsleiden festgestellt wurde, begann er das Drehbuch für The Navigators zu schreiben. In Ken Loach, dem streitbaren Dokumentaristen der britischen Arbeiterklasse fand er einen engagierten Partner, der die Vorlage mit unsentimentalem Realismus und bitterem Humor umsetzte. Rob Dawber starb am 20. Februar 2001. Im. September darauf wurde The Navigators bei den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt und für den Goldenen Löwen nominiert.

Details

Dean Andrews, Tom Craig, Joe Duttine, Steve huison, Venn Tracey, Andy Swallow, Sean Glenn, Charlie Brown, Juliet Bates
Ken Loach
George Fenton
Mike Eley, Barry Ackroyd
Rob Dawber
Stadtkino

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