Das Ritual (2011)

 USA 2011

The Rite

Drama, Horror, Thriller 18.03.2011 ab 14 114 min.
6.00
Das Ritual (2011)

"The Rite" beruht auf wahren Begebenheiten: Der skeptische Seminarist Michael Kovak nimmt widerstrebend an einer Exorzistenausbildung im Vatikan teil. In Rom lernt er den unorthodoxen Geistlichen Pater Lucas (Anthony Hopkins) kennen, der ihn in die finsteren Aspekte seines Glaubens einführt.

"The Rite" beruht auf wahren Begebenheiten: Der skeptische Seminarist Michael Kovak (Colin O'Donoghue) nimmt widerstrebend an einer Exorzistenausbildung im Vatikan teil. In Rom lernt er den unorthodoxen Geistlichen Pater Lucas (Anthony Hopkins) kennen, der ihn in die finsteren Aspekte seines Glaubens einführt.

Regisseur Mikael Håfström ("Zimmer 1408") stößt mit dem Thriller "The Rite" erneut ins Reich des Übersinnlichen vor und entdeckt, dass der Teufel selbst vor den heiligsten Orten auf Erden nicht zurückschreckt. Die Hauptrollen übernehmen Oscar-Preisträger Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer", "Wolfman"), Colin O'Donoghue in seinem Spielfilmdebüt, Alice Braga ("Predators"), Ciarán Hinds (HBO-Serie "Rom", "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes"), Toby Jones ("Frost/Nixon", "Harry Potter und die Kammer des Schreckens") und Rutger Hauer ("Batman Begins", "Der Blade Runner").

Details

Anthony Hopkins, Alice Braga, Ciaran Hinds, Rutger Hauer, Chris Marquette
Mikael Hafström
Alex Heffes
Ben Davis
Matt Baglio, Michael Petroni
Warner Bros.
ab 14

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • I swear there ain't no Heaven
    Filme über den Exorzismusritus sind schwierig. Eines der Themen im Katholischen Glauben, das sensationslüsterne Atheisten gerne ausschlachten, um ihre "Aberglaubensideologie" ablassen zu können und die Segnungen des Rationalismus (z.B. die Psychiatrie und Elektroschocktherapien) hochjubeln zu können oder Horrorfilme darüber zu erzeugen.

    Den Standard hierbei setzte "Der Exorzist". Kein schlechter Film, vor allem in den Passagen, wo es nicht um den Teufel geht, sondern um einen pubertierenden Teenager oder um die privaten und beruflichen Umstände des Priesters. Bei den Bessenheits- und Exorzismuspassagen aber wird knüppeldick aufgetragen, um nur ja das reisserisch Sensationelle und Abartige herauszustellen. Der Film wurde seinerzeit zurecht als "Schocker" bezeichnet.
    Seither haben alle Filme zum gleichen Thema das Problem mit dem "Exorzisten" in einen Topf gehauen zu werde, ob's passt oder nicht.
    "Das Ritual" (die korrekte Übersetzung wäre eigentlich "Der Ritus") versucht nüchtern und lakonisch zu bleiben. Fürs Sensationslüsterne ist eine einzige Figur (die Journalistin) zuständig, die immerhin recht zwiespältig angelegt ist. Der zeitgenössische gesellschaftliche Unglauben wird durch den jungen Priesters abgehandelt und die alte Ordnung durch den alten Priester.
    Im "Exorzisten" stört der Teufel kurzfristig die rationale Welt der betroffenen Familie und unserer modernen Welt für die sie steht.
    Im "Ritual" geht's von vornherein nur um den Rand, um eine alte und marginalisierte Welt der Transzendenz, auf die sich nicht einmal mehr die jungen, modernen Priester einlassen wollen. Das mit Hilfe des sarkastischen Teufelshorrors, der ganz beiläufig passiert, herauszuarbeiten, schafft der Film dank Anthony Hopkins ganz hervorragend.