Eine wahre Geschichte - The Straight Story

 USA/F 1999

The Straight Story

Independent, Roadmovie 111 min.
8.00
Eine wahre Geschichte - The Straight Story

Ein 73jähriger fährt mit einem Rasenmäher-Traktor 500 Kilometer quer durch Amerika, um seinen Bruder zu besuchen, mit dem er lange verfeindet war.

Nach einer wahren Geschichte: Der 73jährige Alvin Straight bricht eines Tages auf, um seinen Bruder Lyle, mit dem er lange verfeindet war, zu besuchen. Daß dieser Bruder sehr weit entfernt wohnt, ist in Amerika keine Seltenheit. Alvin, fast blind und gehbehindert, muß die Distanz jedoch mit einem alten Rasenmäher-Traktor, der höchstens auf acht km/h beschleunigt, bewältigen.

Details

Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Jane Galloway Heitz, Everett McGill, Jennifer Edwards, Harry Dean Stanton, John Farley
David Lynch
Angelo Badalamenti
Freddie Francis
Mary Sweeney, John Roach
Constantin Film / Senator

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Alvin und Lyle
    Bereits die stimmungsvolle Einführung weist den Weg, wo’s lang geht. Wir tauchen in eine stille, ländliche Idylle, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die Kamera schaut sich um. Nach und nach sehen wir skurrile Typen, schrullig aber liebenswürdig. David Lynch zeigt sich hier mal von einer ganz anderen Seite. Dieses leise Roadmovie überrascht und überzeugt zugleich mit einer Grundidee, die so genial wie einfach ist. Alvins Abenteuer sind abwechslungsreich und zielgerichtet: wir erwarten das Wiedersehen zweier, alter Querköpfe. Doch bis es soweit ist und die beiden Brüder(Richard Farnsworth und Harry Dean Stanton) sich mittels Gehhilfen gegenüberstehen passiert allerlei - vielleicht zu wenig für Action-Fans. Letztendlich beschließt ein Mann einen noch offenen Zyklus in seinem Leben zu schließen, bevor es Zeit wird, diese Welt zu verlassen. Er tut das ruhig, mit der Beharrlichkeit und der Würde des Alters entgegen allen Unkenrufen der Vernünftigen.

  • Die Entdeckung der Langsamkeit
    David Lynch läßt sich in keine Schublade stecken, das beweist er mit The Straight Story einmal mehr. Nach einem rasanten Lost Highway, verläßt er zwar nicht die Straße, reduziert aber enorm das Tempo. Lynch erzählt die Geschichte eines alten Mannes, der mit einem Rasentraktor seinen kranken Bruder besucht, um einen jahrzehntelangen Streit zu schlichten. Diese lange und beschwerliche Reise wird über eine dem entsprechende langsame Erzählweise zum Ausdruck gebracht. Dabei besticht der Film vor allem durch seine bildgewaltigen Einstellungen und der schauspielerischen Leistung eines mir bis zu diesem Film unbekannten Richard Farnsworth. Auch die untermalende Instrumentalmusik bleibt zu erwähnen. Wer sich Zeit nehmen will, um ein großes Gefühlskino zu sehen, ohne dabei an Hollywood denken zu müssen, dem sei The Straight Story empfohlen. truffo

  • wahnsinn
    dieser mensch (david lynch) ist ein genialer welcher.
    dieser film weist wiedermal die richtung und macht
    in dem ganzen realitaetsfragespiel a la matrix und existenz,
    blair witch und pi erst gar nicht mit, weil es klar ist worums eigentlich
    geht: um den geraden weg und um die straight story.
    wow. gefuehlskino at its best.
    ich bin absolut be- und verzaubert.

    jawohl.

  • The Straight Story
    Ich muß sagen, dieser Film war der beste Film den ich mir im letzten
    Jahr angeschaut habe. Ein ruhiger, geradliniger Film mit wunderschönen Aufnahmen,
    großartigen Schauspielern und einer guten, berührenden und zum Nachdenken anregende
    Story.

    Also einfach ein sehenswerter Film.

    Ösi