The Wedding March

USA, 1928

DramaRomanze

Ein nostalgisches Bild Wiens vor dem Ersten Weltkrieg und von der Welt der Habsburger

Min.113

Von Stroheim spielt Nicki, den letzten Spross des aussterbenden Geschlechts derer von Wildeliebe-Rauffenburg. Um seinen extravaganten Lebensstil («parties and girlies») aufrechterhalten zu können, heiratet er die langweilige, aber umso reichere Erbin Cecilia. Wenige Wochen vor der geplanten Hochzeit jedoch lernt er in einem Biergarten die mittellose Harfenistin Mitzi kennen, in die er sich auch prompt verliebt.Ursprünglich als zweiteiliges Filmepos konzipiert, ging dem Produzenten zur Halbzeit der Dreharbeiten das Geld aus. Er trat das Projekt an Paramount ab, die jedoch wenig Interesse an der Fertigstellung zeigte. Von Stroheim wurde vom Set geholt, ein halbes Dutzend Cutter - darunter auch Josef von Sternberg - montierte den Film zusammen. Die gedrehten Szenen des zweiten Teils wurden in Europa eine Zeit lang unter dem Titel The Honeymoon verliehen. (Christian Cargnelli/Michael Omasta)Stroheim hat mich viele Dinge gelehrt. Die wichtigste seiner Lehren ist vielleicht die, dass die Wirklichkeit nur dann einen Wert hat, wenn sie umgesetzt wird. Anders gesagt, ein Künstler existiert erst dann, wenn es ihm gelingt, seine eigene kleine Welt zu erschaffen. Die Personen Stroheims, Chaplins oder Griffiths entfalten sich nicht in Paris, in Wien, in Monte Carlo oder in Atlanta, sondern in der Welt Stroheims, Chaplins und Griffiths. (Jean Renoir)

IMDb: 7.5

  • Regie:Erich von Stroheim

  • Kamera:Hal Mohr, Bill McGann, Harry Thorpe, Roy Klaffki

  • Autor:Erich von Stroheim, Harry Carr

  • Musik:J.S. Zamecnik, Louis de Francesco; Titelsong «Paradise» von Harry D. Kerr, J.S. Zamecnik

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