Topas

 USA 1969

Topaz

Thriller 143 min.
6.30
Topas

Während eines New York-Aufenthaltes gerät der Franzose André Devereaux in eine Geheimdienstaffäre rund um die Kubakrise.

Ein hoher sowjetischer Beamter flüchtet in den Westen und übergibt Geheiminformationen über russische Raketenstellungen auf Kuba. Der Franzose André Devereaux (Frederick Stafford), der mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Schwiegersohn au Urlaub in Ney York ist, wird vom CIA-Agenten Nordstorm um Hilfe gebeten; Devereaux solle nach Kuba fahren um die Angaben des Überläufers zu bestätigen.

In Kuba erfährt Devereaux von der Spionageorganisation "Topas", die von sowjetfreundlichen Franzosen gegründet wurde. Mit Hilfe seiner Familie, die in die Affäre hineingezogen wird, macht er sich daran, den Spionagering aufzudecken.

Frederick StaffordDany Robin, John Vernon, Karin Dor, Michel Piccoli, Philippe Noiret, John Forsythe

Details

Frederick Stafford, Karin Dor, John Forsythe, Michel Piccoli, Dany Robin, Philippe Noiret, Roscoe Lee Browne, u.a.
Alfred Hitchcock
Maurice Jarre
Jack Hildyard
Samuel Taylor nach dem Roman von Leon Uris

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Fast der 3. Weltkrieg
    Dieser anspruchsvolle Spionagekrimi teilt sich in drei Kapitel: das erste ist fast eine Dokumentation darüber, wie ein Spion die Seiten wechselt und zum Überläufer wird. Ein brisantes Thema im Kalten Krieg. Und wir sind im Jahre 1962, in dem die Kubakrise fast den 3. Weltkrieg ausgelöst hätte. Das 2. Kapitel spielt auf Kuba, die Spannung steigt, das Blut fließt. Hier überzeugt vor allem Edgar-Wallace-Girl Karin Dor als Doppelagentin. Ihr pittoresker Tod bleibt im Gedächtnis – nicht nur weil so unerwartet, sondern weil spannungssteigernd und schön. Außerdem wird der Spionageplot durch die zusätzliche Komponente ‘Eifersucht‘ erweitert. Und die Enttarnung des Spionagerings auf der Insel geht überzeugend flott. Alles scheint in trockenen Tüchern. Aber es folgt drittens ein Epilog, der es in sich hat. Hier muss mitgedacht werden, um den Verrat der beiden Franzosen Granville (Michel Piccoli) und Jarré (Philippe Noiret) nachzuvollziehen. Die etwas langen Dialoge ermüden zwar etwas, sind aber notwendig, denn erst jetzt erfahren wir wer oder was ‘TOPAS‘ ist. Ein flüchtiger Kuss, eine Telefonnummer geben Aufschluss über den Zustand der Ehe des bis dahin so erfolgreichen Topagenten Devereaux (Frederick Stafford) und über weitere Hintermänner. Natürlich siegt letztlich der ‘freie Westen‘. Aber die Karriere von Devereaux ist am Ende. Thematisch gehört der Film ins Archiv, von der Machart her überzeugen lediglich Aufteilung und Tempowechsel. Vielleicht nicht Alfs bester, aber sehenswert allemal.