Trance

 UK 2013
Drama, Thriller, Krimi 05.07.2013 101 min.
7.00
Trance

Simon (James McAvoy), ein Kunstauktionator, verbündet sich mit einer Bande von Kriminellen, um ein millionenschweres Kunstwerk zu stehlen. Nachdem er bei dem Raub einen Schlag auf den Kopf erlitten hat, entdeckt er nach dem Aufwachen, dass er sich nicht daran erinnern kann, wo er das Gemälde versteckt hat.

Als Drohungen und Folter ohne Erfolg bleiben, heuert der Anführer der Bande (Vincent Cassebpeine Hypno-Therapeutin (Rosario Dawson) an, um in den dunkelsten Untiefen von Simons Psyche zu wühlen.

Als sie tiefer in sein angeschlagenes Unterbewusstsein eindringt, wird das Spiel immer gefährlicher, und die Grenzen zwischen Begehren, Realität und hypnotischer Suggestion verwischen.

Details

James McAvoy, Rosario Dawson, Vincent Cassel
Danny Boyle
Anthony Dod Mantle
Joe Ahearne, John Hodge
Centfox

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Erinnerungssuche
    Der Film bezieht seine Spannung aus drei Quellen: ein äußerst komplexer Plot, der die menschliche Psyche miteinschließt. Der wird im Verlauf von ständig wechselnden Perspektiven durcheinander gewirbelt und schließlich wohl dosiert die genreübliche Brutalität, hier meistens Folter. Es ist eine permanente Suche nach Simons Erinnerungen. Die Traumsequenz, in der er mit dem ‘halben‘ Frank redet ist ein gelungener Schocker. Ebenso wie die gekonnt präsentierte Schnittmenge zwischen Realität und Erinnerung, als Simon von einer Frau angefahren wird: a) Elizabeth und b) die Frau ohne Namen: Tuppence Middleton (hoffnungsvoller britischer Nachwuchs).
    Die Psychiaterin Elizabeth (Rosario Dawson) steht eigentlich im Mittelpunkt. Sie liegt zwischen den beiden Gaunern Simon (James McAvoy, dem man den brutalen Killer nicht so recht abnimmt) und Frank (Vincent Cassel). Beide wollen einen geklauten Goya. Es läuft unorthodox: Überfall auf einen Kunstraub (sic!), dann Amnesie, dann Hypnose.
    Retrospektiven erweitern ständig den Erkenntnishorizont der Zuschauer. Die Psychiaterin setzt ihre weiblichen Reize auf beiden Seiten ein, die obwohl gegeneinander doch ein gemeinsames Ziel haben: den Goya. So wird Elizabeth zu einer ernstzunehmenden dritten Partei, die am Ende – und das ist durchaus logisch - alle Fäden in der Hand hält.
    Dass dabei der Dreikäsehoch Simon auf der Strecke bleibt, ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass Frank überlebt. Aber er ist noch längst nicht am Ziel. Danny Boyle verabschiedet sich mit einem Schmunzler nach einem fulminanten Finale.
    Klasse Spannung, gut gemacht und eindrucksvoll gespielt.