Tucker & Dale vs. Evil

 CAN 2010
Komödie, Horror 25.02.2011 89 min.
7.60
Tucker & Dale vs. Evil

Das Aufsehen erregende Regiedebüt von Eli Craig: die Schubumkehr innerhalb der klassischen Horrorgeschichte garantiert eine blutige Verwechslungskomödie.

Eine Gruppe von gut aussehenden College-Studenten fährt ins amerikanische Hinterland, um das zu tun, was gut aussehende College-Studenten im amerikanischen Hinterland immer tun: alle Hemmungen fallen lassen.Als ein Mädchen fast ertrinkt, wird sie von Tucker & Dale, zwei einfältigen Landeiern in Holzfällerhemden gerettet und in ihre kleine Holzhütte gebracht. Da die Jugendlichen zu viele Horrorfilme gesehen haben, sind sie sich allerdings sicher, dass ihre hübsche Freundin von den "Hillbillys" gequält, vermutlich sogar ermordet wird. Sie machen Jagd auf die vermeintlichen Psychopathen, und eine blutige Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf.

Der junge kanadische Regisseur Eli Craig hat den Großteil seines bisherigen Lebens wohl mit dem Anschauen von Horrorfilmen verbracht (Slasher-Movies, Teenie-Schocker, Splatter-Orgien), um die dabei herausgefilterten Stereotype für seinen ersten eigenen Kinofilm in ihr genaues Gegenteil zu verkehren. Hier sind nicht die Hinterwäldler die Psychopathen. Nein, bei ihnen handelt es sich um harmlose, freundliche, zuvorkommend hilfsbereite Menschen, denen man allerdings eine gewisse Schüchternheit und Naivität nicht absprechen kann. Die unvermeidlichen College-Kids hingegen beschwören ihr Unheil ganz alleine herauf, weil eben auch sie genügend einschlägige Filme gesehen haben und dadurch auf das Böse im Menschen konditioniert wurden.
Von den beiden Hautpdarstellern macht vor allem Tyler Labine als sanfter Bär Eindruck und mit Travis Nelson als fanatischem Jugendlichen steht ihm eine würdige Kontrastfigur gegenüber. Die weiteren Hauptdarsteller sind Haushaltsgegenstände und Heimwerkergeräte, die hier ihre ganze Tücke offenbaren und nach dem Film werden wir selbst ganz gewöhnlichen Teebeuteln mit gehörigem Respekt begegnen.

Details

Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden, Philip Granger, Brandon Jay McLaren, Christie Laing
Eli Craig
David Geddes
Morgan Jurgenson, Eli Craig
Lunafilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Ein Juwel - 1
    Tja was macht einen guten Film aus? Ich weiß es nicht, aber eine gute Komödie macht aus dass man darüber lachen kann, dass sie nicht zu lange dauert, dass man sich nicht anstrengen muss beim zusehen und verstehen der Handlung, dass ein bisschen ordinärer Witz dabei ist, dass die Schauspieler nett sind, und irgendwie vielleicht sogar bekannt wie hier Alan Tudyk, der ja bekannt ist und den Komischen Aggressiven Kerl spielte in „Ritter aus Leidenschaft“ na da hat er gepasst und auch hier im Film, eine Art Komödiantische Verarschung auf Hinterwäldler Killer und Horror Schlächter Filme, ja da passt er als Tucker.

    Die Handlung ist nicht sonderlich, ungefähr genauso dämlich und einfach wie von „Bad Taste“ der für mich kein Kultfilm ist, von PETER Jackson gemacht, sondern einfach für mich ein Drecks Trottelfilm, aber egal, übrigens PETER Jackson wird heuer 50 Jahre alt.

    Der Film handelt ja von einer kleinen 8 Köpfigen Gruppe von geilen Teenager Weibern, College Abkömmling die sich dachten dass sie Mal einen Campinigurlaub machen. Eh in den USA wo sonst. Ja und da geht es Mal in den tiefen Wald, und irgendwann geht es so in eine kleine Stadt. Benzin ist aus und man holt sich in der Tanke was zu futtern, und wen trifft man? Tucker und Dale, was sonst, 2 Hinterwäldler die im Film so dargestellt werden als wären sie mordende irre, ja die wirken echt gut, ich muss sagen, die haben mich sogar etwas überrascht, die wirken so wie Leatherface ohne Maske und ohne Kettensäge.

    In Wirklichkeit sind ja Tucker und Dale 2 liebenswürdige Handwerker die ungefähr so gut darauf sind wie Tim Allen in seiner Handwerkerserie, nur nicht so berühmt und intelligent wie er, dafür sind sie nette Kerle, so wie Hündchen, einfach kindisch, dämlich und leicht blöd aber intelligent genug um allein in einem Waldhaus zu Leben nachdem die Eltern starben.

    Ja wo waren wir, Also die Typen landen alle im Wald und so fängt ja ein Hinterwäldlerfilm an, bis zu dem Zeitpunkt wo die eine blonde ins Wasser fällt, sich den Kopf stößt und von den vermeintlichen Hinterwäldlern Tucker und Dale rausgezogen und gerettet wird, bewirtet und versorgt. Jedenfalls Glauben alle dass die Freundin stirbt.

    Ich habe mir schon am Anfang gedacht, uff das kann nicht gut ausgehen und irgendwie fiel mir auf dass der Film eigentlich recht witzig gedreht wurde und das ist gut ich habe schon lachen müssen, man muss sich Mal die Szene vorstellen, ein netter Schauspieler der aussieht wie ein Irrer aber eigentlich ein witziger Kerl ist, wie SIMON Pegg aus England, und das in einem Horrorfilm, ja dass geht sicher gut. Die Freunde natürlich haben ja keine Ahnung was passiert ist, denn die sind einfach weit weg und sind im Dunkeln, ja die Story ist echt gut, die gefällt mir und die Umsetzung auch ausnahmsweise und darum kann ich den Film auch empfehlen.

    Also die Blonde heißt ja ALLISON, und die wirkt so richtig Teeniehaft, so richtig süß, nett und einfach, sie ist sogar Psychologin gewesen oder hat das studiert, Also da habe ich schon lachen müssen. Also wer kommt so auf eine Idee bitte? Die Vermeintlichen Kidnapper haben im Film eigentlich die ganze Zeit zu tun die Jugendlichen abzuwehren. Die meinen nämlich dass die Typen die ALLISON befreien wollen eine Gruppe von Selbstmördern sind, weil die Typen wollen Ihre Freundin befreien und sterben dabei durch unglückliche Zufälle. Ob zerhackt oder aufgespießt, es ist zwar grauslich aber irgendwie ist der Film so gemacht dass er nicht zu grauslich wird und einfach trotzdem gut ist.

    lustig - 2
    Ein Film mit so vielen Missverständnissen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich jedenfalls bewerte einen Film wie er mir als Ganzer gefällt. Sicher hätte man im Film viel mehr richtig machen können, die Szenen sind oft blutig aber kurz gehalten, was mir sehr gut gefällt, meine Freundin hat kein Kotzgefühl bekommen, was mir gut gefällt, weil meistens dann immer irgendwas herumliegt und wenn dann noch einer rein steigt dann muss du die Kotze aufräumen, nun dass ist auch blöd, und im Kino wenn dir da schlecht wird ja da hast du wenig Möglichkeiten, da ist es einfacher wenn du als Mann aufs Klo muss und dann nicht gehen brauchst, weil du ja eine Flasche hast die leer ist, Also vorher ausgetrunken, da geht es dann rein, blöd nur wenn du die Flasche verwechselt, weil du besoffen bist, aber im Kino passiert das eh nicht.

    Z8urück zum Film, die Szenen sind allesamt sehr gut gemacht, ernst und spannend, Also so was sah ich selten und sehe ich gerne im Film. Würde ich den Film empfehlen? Ja auf alle Fälle, aber erst ab 18 Jahren, für jüngere ist der Film gar nichts. Nun ich finde er ist auch technisch gut gemacht, die Leute fügen sich gut in die Szenerie ein, aber sie sind nicht perfekt, so hat jeder ein bisschen was wo er noch lernen muss, was ja auch klar ist.

    Was ich sehr gut im Film fand ist dass die beiden Hauptakteure gar nicht wissen was mit den Jugendlichen los ist, und das auch so rüberbringen. Die Killer sind Also die Hinterwäldler, ein typischer Backwoodslasherfilm nur geht die Gefahr von den guten aus, von den blöden Teenies dieses Mal, sicher hat man ab der Mitte des Filmes ungefähr eine Vorstellung vom Ende des Filmes, aber das macht nichts.

    Was ich an dem Film so gut fand ist dass er so locker ist. Und es ist ein richtiger Jugendfilm, so wie auch das Drehbuch beweist, denn Das Drehbuch ist eigentlich ein Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Autoren Morgan Jurgenson and Eli Craig, die sich an der University of Southern California Graduate School of Cinema (USC) kennen lernten. Direkt nach ihrem Abschluss begannen sie 2004 ihre Arbeit an dem Skript. Da es im Film viel Schlamm gab, die Crew oft stecken blieb, überall Dreck und schlechtes Wetter war, hatte der Film mehr Kosten verursacht als geplant.

    Leider hat der Film einen entscheidenden Fehler, die anfangs geschossenen Pointen die sehr gut sind, sind ab der Mitte des Filmes nur noch lahm leider hält der Film das nicht durch macht aber nichts, ich habe lang so ne glaubhafte gute Komödie gesehen die nicht aus England ist, echt empfehlenswert, 88 von 100 Punkten.

  • Vorurteile sind gar nicht gut
    Kleines Genre-Juwel in der Tradition der Splatter-Komödie mit sehr herzigen Hinterwäldlern, die üblicherweise die bösen Buben sind. Diesmal aber sind sie die Opfer von selbstgerechten College AbsolventInnen, die zu viele Filmklischees inhaliert haben.
    Klasse Splatter-Ideen kombiniert mit schwarzem Humor und viel Herz. Die zwei Hinterwäldler sind einfach entzückend: kuschelig und tollpatschig.

    Gleichzeitig wird das Genre reflektiert und Vorurteils-Kritik betrieben. Lustig und scary!
    Unterhält super und ist auch noch klug.