Unheimliche Geschichten (1919)

 D 1919
Horror, Stummfilm 112 min.
5.80
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Oswald führt fünf gruselige Geschichten vor und will nur eins: Horroreffekte erzielen.

Die Episoden sind teilweise bekannt und bewährt, eine Alptraumerzählung par exellence ist "Die Erscheinung": Conrad Veidt begibt sich auf die Suche nach einer Frau, die in einem Hotel spurlos verschwunden ist, und danach, ob er seiner eigenen Wahrnehmung trauen darf. Geschickt lässt Oswald die sich zur Paranoia steigernden Ängste stets auf dem Fuße der Befürchtung durch einen überraschenden Umschnitt für einige Sekunden wahr werden.
Das gilt auch für die Episode "Die Hand", wo ein Mörder von seinem Gewissen und dem Schatten des Opfers so lange verfolgt wird, bis er selbst nachts erwürgt niedersinkt.

Zusammengehalten werden die fünf Episoden durch eine kuriose Rahmenhandlung: Tod, Teufel und Dirne treten aus Gemälden hervor, um sich zur nächtlichen Unterhaltung die unheimlichen Geschichten vorzulesen.

Details

Anita Berber, Reinhold Schünzel, Conrad Veidt, Hugo Döblin, Paul Morgan, Georg John, Bernhard Goetzke
Richard Oswald
Robert Liebmann, Richard Oswald nach Anselma Heine, E.A.Poe und Stevenson

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