Vaya con Dios

 Deutschland 2002
Komödie 106 min.
film.at poster

Mönche des Cantorianer-Ordens treffen die lebenslustige Chiara, die sie mit nach Italien nimmt.

Der Heilige Geist offenbart sich in der Musik, im Klang. Davon sind die Mönche des Cantorianer-Ordens überzeugt. Und man möchte ihnen glauben, wenn sie ihre machtvollen Stimmen erheben. Dann ertönen Choräle, himmlische Musik in vollendeter Harmonie. Musik ist Leben. Aber was das Leben wirklich ist, das lernen die Mönche erst auf ihrer Wanderschaft zu ihren Brüdern nach Italien.

Irgendwo auf ihrem Weg begegnet ihnen Chiara. Auch sie hat sich verirrt. In ihrem Cabrio ist noch Platz, und so geht es in rauschendem Tempo gen Süden. Die Landschaft fliegt an den Mönchen vorbei, eine "teuflische" Musik dröhnt aus dem Autoradio: "Die Komposition ist wider alle Regeln ... Alles in allem grauenvolle Musik. - Können wir das noch mal hören?"

Da sind die Mönche schon infiziert vom Rhythmus des Lebens. Und Chiara wird ganz anders, als ihr der junge Mönch Arbo mit seinem klaren Blick direkt in die Augen schaut. Der Weg ist lang, die Versuchung gross: Das Quartett legt einen Umweg zu Tassilos Mutter ein. Tassilo bleibt! Benno wird von den schärfsten Gegnern der Cantorianer, den Jesuiten, mit einer herausfordernden Lebensaufgabe geködert, und Chiara kehrt zu einem Mann zurück, den sie nicht mehr wirklich lieben kann.

Nur Arbo, nun ganz allein in der großen Stadt, begreift, worauf es im Leben ankommt: Höre auf deine innere Stimme! Und diese Stimme ruft nach den Brüdern. Aber noch lauter nach Chiara!

Details

Daniel Brühl, Michael Gwisdek, Matthias Brenner, Chiara Schoras, Traugott Buhre, Heinz Trixner, Christel Peters, Bettina Zimmermann
Zoltan Spirandelli
Detlef Friedrich Petersen
Dieter Deventer
Zoltan Spirandelli
Einhorn Film

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Zurück ins Leben
    Ein nettes Filmchen. Leichtes Sommerkino. Das Ende ist vorhersehbar. Die Komik wirkt manchmal etwas aufgesetzt. Die etwas zu lang geratenen Autofahrten sollen wohl das Roadmovie betonen. Es gibt halt Längen. Und weil die drei Mönche auf ihrem Weg zurück ins Leben nur eine arg dürftige Story hergaben, hat man noch die pseudo-kriminelle Jagd nach einer wertvollen Handschrift eingebaut. Das Einzige was hinhören lässt sind die Gesänge der Mönche und fürs Auge Daniel Brühl. Der schaut so schön.

  • schööön
    mir hat der film echt gut gefallen. hab mir gedacht: naja, mönche... sicher fad, aber ich wurde vom gegenteil überzeugt. is lustig wie die immer glauben mit singen alle probleme lösen zu können

  • Per Pedes gen Süden
    Drei Mönche in einem Road-Movie der besonderen Art. Feiner Humor, feine Kritik (Kirche) und feine Handlung. Ein Film der angenehm luftig über dem grauen Meer der Kinofilme schwebt. Daher reingehen und abheben.

  • Super Film!!!
    Ach ja, es gibt noch gute Filme. Singende Mönche machen sich zu Fuß(!) auf nach Italien und geraten in allerhand Verwicklungen. Das macht einfach Spaß!!!

  • süß, romantisch, einfach gut
    Nun da gibt es in Auersberg noch ein Kleines Kloster, das der Cantorianer. Es ist eine etwas kleinere Gemeinde. Sie besteht aus ARBO, BENNO der in der Bibliothek herumkurvt und alles in Ordnung hält, dann den Alten Abt STEPHAN, dann noch TASSILO, der ist mit 14 ins Kloster gekommen. Keiner kennt den Umgang mit Frauen. Es ist eine kleine Gemeinde. Da ist noch die Ziege HILDEGARD ( Echte Ziege ) die mäht und muht herum und gibt Milch, TASSILO liebt HILDEGARD und läuft Ihr nach. Naja wenigstens ein Weibchen im Kloster. Die 3 glauben das der Heilige Geist Musik ist, und singen täglich einige Male in den alten Kirchenräumen. ARBO hat eine mehr als GOTT begnadete Stimme, er singt heller als die Lerche trällern kann, und schöner als jede Mondserad Kaballe, die dicke Italienische Sängerin. Eines Tages kommt ne Frau vorbei mit Ihrem Anwalt, die will das Geld zurückhaben das sie dem Kloster borgte, aber die haben nichts, und haben auch keinen Besitz, und BENNO war nie dafür was anzubauen und Geld zu machen. ARBO ist seit seines Babyalters hier, und sah noch nie ne Frau. Wie ein Alien kommt sie ihm vor. STEPHAN stirbt an einem Herzinfarkt, doch zuvor bittet er alle 3 einen wichtigen Auftrag zu vollbringen. Er will das sie die Regula Cantorianorum nach Italien zu Ihren Geistes und Glaubensbrüdern bringen, nach Montecerboli, ins italienische Kloster der Gesangsmönche. 200 Jahre war das Buch in Deutscher Hand. STEPHAN hat die letzten Jahrzehnte Kloster und Bibliothek verpfändet, und alle lebten je nur von TASSILOS Graupensuppe, und jetzt machen sie sich auf den Weg. Alle hier leben etwas im vorigen Jahrhundert, aber sie haben sich gerne und passen aufeinander auf. Also machen sie sich auf den Weg, und das quer durchs Gemüse. Bei einem Unfall stirbt HILDEGARD, TASSILO ist untröstlich. Dann bauen sie fast einen Unfall, und ARBO ( Daniel Brühl ) läuft CHIARA mitten ins Auto. Sie helfen Ihr raus, und fahren als Anhalter mit. CHIARA ist Fotografin für eine große Zeitung, und die ist nicht so groß sondern eher klein, und im Internet vertreten, irgendwie und sie fotografiert mit einem Ausgeborgtem Mercedes, Umweltsünder, wird verfolgt, aber alle können fliehen. Im Wald geht das Benzin aus, da ist weit und breit keine Tankstelle, dann hat sich CHIARA noch in ARBO verliebt. Also schlecht. Aber ARBO ist glücklich. TASSILO stiehlt ne Landkarte, und will zu seiner Mutter heim, dort bleibt er auch, BENNO Und ARBO fahren weg, und landen mit dem Zug versehentlich nicht in Mailand sondern in Karlsruhe, wo sie von GUIDO, einem verhassten Studienkollegen entdeckt und gerettet werden und nun soll die Regula, das wertvolle Buch, das auch die Jesuiten seit Jahrhunderten wollen dort bleiben, ARBO will seinen Auftrag zu Ende führen, er ist verliebt, TASSILO ist alleine nicht mehr glücklich, und alle 3 haben schon ewig nicht mehr gesungen.
    Der Film ist ein 105 Minütiges wunderbar, romantisch, gutes und spannendes, auch lustiges, und wirklich ins Herz gehendes Roadmovie der Sonderklasse. Einer der besten deutschen Filme die ich je sah. Der Film hat wunderbare Momente, er ist traurig, er ist lustig, spannend und gut gemacht, er hat wunderbare Erzählstränge, eine gute Kamera, ein wunderschönes Mädchen, und 3 wirklich unfreiwillig lustige Mönche. Man kann eigentlich gar nicht sagen ob bei dem Film die eine Szene so gut war, das es einem die Socken auszog, oder das sie so süß war, das man das Popcorn samt Becher verschluckt und man stöhnend voller Romantikvermissung im Sessel hockt und seiner Freundin linker Mittelfußknochen ablutscht oder lieber doch eine Rolle Klopapier frisst.
    Nein der Streifen ist einfach gut, dramaturgisch nicht immer das beste, aber trotzdem sehr zu empfehlen.

    Einfach wunder bar der Deutsche Film und sehr zu empfehlen

    84,12 von 100