Vincent, François, Paul und die anderen

 F/I 1974

Vincent, François, Paul... et les autres

Drama 110 min.
7.60
Vincent, François, Paul und die anderen

Mit Verständnis, leiser Melancholie und verhaltenem Humor inszenierte Claude Sautet ein Gruppenporträt aus dem französischen Bürgermilieu, das mit einer hochkarätigen Besetzung aufwartet.

Vincent (Yves Montand), François (Michel Piccoli), Paul (Serge Reggiani) sind gute Freunde. Sie treffen sich regelmäßig am Wochenende in Pauls Landhaus in der französischen Provinz. Man vertreibt sich die Zeit mit Plaudereien, feuchtfröhlichen Festen und ausgelassenen Spielen. Am Sonntagabend fahren alle wieder zurück in die Stadt, in ihr Alltagsleben, wo es keineswegs harmonisch zugeht. Obwohl sie es nicht zugeben möchten, sind die Freunde, jeder auf seine Weise, in eine Krise geraten:

Der charmante Fabrikant Vincent hat finanzielle Probleme mit seinem Betrieb. Seine Frau Catherine (Stéphane Audran), von der er getrennt lebt, will sich scheiden lassen. Zudem wird er von seiner langjährigen Geliebten verlassen. Der arrivierte Arzt François praktiziert leidenschaftslos und schielt inzwischen mehr auf das Geld als auf das Wohl seiner Patienten. Er hat zwei nette Kinder und große Projekte im Sinn, aber seine Frau Marie (Ludmila Mikaëbpbetrügt ihn. Paul, der Schriftsteller, ist glücklich verheiratet, aber der Roman, an dem er schreibt, wird wohl ewig unvollendet bleiben.

Details

Yves Montand, Michel Piccoli, Serge Reggiani, Gérard Depardieu, Stéphane Audran, u.a.
Claude Sautet
Philippe Sarde
Jean Boffety
Jean-Loup Dabadie, Claude Sautet, nach Claude Néron

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Das wahre Leben
    Die Hauptdarsteller sind die Crème de la Crème des französischen Films der 70er Jahre.( Montand, Piccoli, Reggiani und der noch junge Depardieu u.a.) Und mit diesen grandiosen Typen konnte Sautet 1974 einen Film machen, der keinen Anfang und kein Ende hat, ohne Höhepunkt auskommt und nichts Spektakuläres zu bieten hat. Es ist nur eine Momentaufnahme der Gesellschaft. Hier gibt es Frustrationen, enttäuschten Hoffnungen, Zusammenbrüche und Eheprobleme. Man lebt in einem Freundeskreis und ist doch allein. Man trifft sich, redet miteinander, versucht sich einfach durchzuschlagen. Es ist weder ein farbenfrohes noch ein hoffnungsvolles Bild, das uns gezeigt wird. Aber so ist vielleicht das Leben eben.