Wasserspiele

 J/F 2001

Akai hashi no shita no nurui mizu

Romanze, Komödie 114 min.
film.at poster

Auf der Suche nach einer einst gestohlenen Buddha-Statue gerät ein Mann in einem kleinen Fischerdorf in den Bann einer geheimnisvollen Frau, die beim Sex literweise Wasser verströmt.

Der Banker Yosuke ist um die 40, arbeitslos und mit seiner Ehefrau verkracht. Eines Tages erfährt er von dem Obdachlosen Gen, dass dieser zu Kriegszeiten eine wertvolle Buddha-Statue in einem Haus an einer roten Bücke in einer japanischen Küstenstadt versteckt hat. Yosuke reist in die Stadt und findet auf Anhieb das Haus. Doch statt der Statue fesselt zunächst die Frau, die darin wohnt, seine Aufmerksamkeit. Er folgt ihr und beobachtet, wie sie im Supermarkt nicht nur Lebensmittel stielt, sondern auch Wasser lässt. Aus dieser Begegnung entspinnt sich eine Liebesaffäre, der sich Yosuke leidenschaftlich hingibt, hat doch der Sex mit der Kleptomanin Saeko eine überraschende Eigenheit: Saeko verströmt beim Orgasmus literweise Wasser, das aus dem Haus in den nahen Fluss strömt und Fische anlockt. Außerdem verfügt sie über andere ungewöhnliche Fähigkeiten. Sie kann Pflanzen außerhalb der Saison zum Blühen bringen und Männern zu neuer Vitalität verhelfen. Yosuke entschließt sich zu bleiben und nimmt einen Job als Fischer an, um in Saekos Nähe sein zu können. Erst als das Verhältnis schon einige Zeit läuft, beginnt er im Haus die Suche nach der Statue. Dabei kommt er auch in Kontakt mit Saekos Großmutter, die offenbar ein Verhältnis mit Gen hatte. Zugleich verändert sich Saekos Verhalten ihm gegenüber. Aufgrund ihres häufigen Geschlechtsverkehrs baut sich das Wasser in ihrem Körper ab, und damit sinken auch ihre Lust und ihr Interesse an Yosuke. Außerdem geben ihm andere Männer im Ort zu verstehen, dass er kein Anrecht auf Saeko habe und dass auch sie bereits in der Rolle des Liebhabers gewesen sind. So verändert sich Yosukes Sicht auf Saeko und deren Großmutter immer mehr - und so endet auch die Suche nach der Statue mit einer Überraschung.

Details

Koji Yakusho, Misa Shimizu, Mitsuko Baisho, Mansaku Fuwa, u.a.
Shohei Imamura

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