We want Sex

 GB 2010
Komödie 13.01.2011 ab 6 113 min.
7.20
We want Sex

In der englischen Autostadt Dagenham mausert sich 1968 eine Fabrikangestellte zu einer echten Powerfrau und führt ihre Arbeitskolleginnen in den ersten Frauenstreik der britischen Geschichte.

Als außergewöhnlich würde Rita O'Grady sich selbst kaum beschreiben. Sie hat genug damit zu tun, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. In der Ford-Fabrik ist sie eine von 187 Frauen, die unter einfachsten Bedingungen Autositze zusammennähen - ein anspruchsvoller Knochenjob, den sie klaglos und mit viel Humor erledigt. Als das Management jedoch beschließt, Rita und ihre Kolleginnen als ungelernte Arbeitskräfte einzustufen, ist Schluss mit lustig. Rita tritt gemeinsam mit Gewerkschaftsvertreter Albert den Chefs gegenüber und erweist sich dabei als überraschend clevere Verhandlungspartnerin. Zunächst belächelt und selbst vom eigenen Gatten unterschätzt, mausert sie sich zu einer echten Powerfrau und führt die Näherinnen in den ersten Frauenstreik der britischen Geschichte. Was wie eine lokale Petitesse beginnt, entwickelt sich zu einer nationalen Angelegenheit, in die selbst Barbara Castle, die "feurige Rote" im britischen Kabinett, nur zu gerne eingreift.

Details

Sally Hawkins, Bob Hoskins, Miranda Richardson, Geraldine James, Rosamund Pike, Daniel Mays, Andrea Riseborough
Nigel Cole
David Arnold
John de Borman
William Ivory
Constantin
ab 6

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Gleicher Lohn
    Dagenham steht für Ford, wie Wolfsburg für VW. Der deutsche Titel ist der Rest des Transparents ‘We Want Sex Equaility‘, auf dem das letzte Wort fehlt.
    Nigel Cole hat ein Talent dafür, ernste Themen als gute Unterhaltung zu verkaufen. Witzig, schlagfertig und immer voll in der authentischen Arbeiteratmosphäre. Hier geht es um ‘Equal Pay‘ (Gleiche Bezahlung). Hinzu kommt der typische Cole-Touch: Betonung der Individualität an ausgewählten Einzelbeispielen und vielen kleinen menschlichen Details. Mit dem Selbstmord des Ehemannes von Connie (Geraldine James) hat es Cole wohl etwas übertrieben. Er litt an den Folgen des 2. Weltkriegs, trägt aber zur Emotionalisierung mit bei.
    Sally Hawkins (jetzt ist sie das Happy-Go-Lucky Image wohl endgültig los) führt die Arbeiterinnen an. Rita hat selbst zu Hause Probleme. Am Beispiel ihres Ehemannes Eddie (Daniel Mays) wird das Zögern der Männerwelt gezeigt, den Frauen zu folgen. Wir erleben aber auch Ritas Unsicherheit und ihre Bedenken. Sie wird unterstützt vom Gewerkschaftsführer Albert (Bob Hoskins) und völlig unerwartet auch von der Frau des Ford Chefs Lisa (Rosamund Pike). Durch sie erfährt das Thema eine Erweiterung: die Emanzipation ganz allgemein. Wir sind ja erst im London der 60er Jahre. Später regelte sogar ein Gesetz die Ungleichheit. Und auch die damals noch übliche Prügelstrafe (‘Caning‘) wurde ebenfalls abgeschafft. Historische Figuren wie Premier Harold Wilson oder Barbara Castle (Miranda Richardson) werden geschickt in die Handlung mit eingebunden. Der Soundtrack der ‘Swinging Sixties‘ rundet die Atmosphäre ab. Der Aufmacher läuft mit Desmond Dekkers ‘Iraelites‘. Da wurde genug hineininterpretiert. Am Ende radeln die Frauen in die Fabrik zu ‘ You can get it if you really want‘. Sie haben’s bekommen. Sehr unterhaltsam und nicht ganz unwichtig für beide Geschlechter.

  • authentisch - 1
    In einer Zeit in der Winston Churchill so berühmt war wie Obama in Amerika ist der Film angesiedelt, den der Englische Regisseur Cole gedreht hat. Wieder ein Film der einen blöden Deutschen Titel hat. In Original heißt er ja „Made in Dagenham“ einer Autowerkstatt wo 55.000 Männer arbeiten und 187 Frauen

    Der 110 Minuten Film ist ja sogar nach einer wahren Begebenheit gedreht worden. Dagenham war ja damals in Londoner Vorort und was passt besser dazu zu dem Film als Bier, Alte Musik die echt gut ist und? Bob Hoskins nach langer Zeit, der einen Albert Passingham spielt, den Vorarbeiter oder so, von er Firma, zu dem sich Miranda Richardson gesellt als BARBARA Castle. Und dazu darf eine nicht fehle, die Rosamund Pike, die Lisa Hopkins spielt, die man aus einem James Bond Film kennt.

    Ford war damals in Dagenham ziemlich berühmt, jeder wollte Ford Autos haben, so berühmt wie jetzt Wolfsburg und VW Autos. Ich habe irgendwie lachen müssen am Anfang, als bei Sex die eine meint dass die Bezüge nicht länger als 2 Wochen halten. Nun dass ist richtig guter englischer Humor. Ich hoffe es gibt mehr davon. Nun im Film geht es ja um die Näherin RITA O`Grady, die eigentlich nicht viel im Leben hat, so sieht das im Film auch aus. Überhaupt die alten Betonbauten, wie im alten Berlin, schrecklich. Da habe ich zu meiner alten gesagt, he da kannst du doch froh sein dass du hier bei mir lebst und nicht in den 60 er Jahren in England in Plattenbausiedlungen und hoffte so von Ihr ein wohlwollendes Irgendwas zu bekommen dass sich zu Hause oft in einer guten Torte niederschlägt, aber wie so Frauen sind, die geben nichts wenn sie nicht wollen. Überreden lassen sich die nie, sind ja keine Männer.

    Also RITA arbeitet in den Fordwerken, und ist ganz klein. Im Laufe der Handlung wird sie zur Chefin Ihrer 187 Kolleginnen, und sogar Gewerkschaftsführerin wird sie, ja irre was, und sie darf sogar den Firmenboss repräsentieren.

    Zu der Zeit war Arbeit sehr wichtig, die 40 Stunden 5 Tage Woche ein Traum, und RITA im Film, 0 Ahnung von Politik, aber sie ist einer der ersten Powerfrauen. Wozu soll sie was lernen wenn sie Hausverstand hat, und das meine ich auch immer, lernen ist was für Anfänger, die richtig klugen Leute, die reichen die haben Hausverstand. Da war so eine Szene als RITA in die Schule kam und den Lehrer frug wieso dieser den Sohn mit einem Stock schlägt, früher noch am Land ganz normal, Kinder wurden geschlafen, der Pfarrer hatte geschlagen, und niemand hat sich getraut was zu sagen, und hier im Film auch, da ist es aber anders, RITA wird vom Lehrer belehrt, der Sohn ist vom Sozialbau, hat ein Messer in der Schule, die Eltern sind schuld, schön dass sich die Mutter sorgt, aber was soll´s, dass ist normal, du Frau, du Halts Maul, und Sohn wird weiter geschlagen. Ja das war ne Zeit. Wenn ich mir denke wie hilflos heute Lehrer sind gegen diese Rotzfrechen kleinen Teufel.

    Der Film ist sehr schön angesiedelt, in den Swinging Sixties, wo Frauen noch Kleider trugen die aussahen wie Ostereier. Was in dem Film gut umgesetzt war, ist nicht nur Bob Hoskins, sondern die Zeit damals, als man den 2. Weltkrieg noch im Kopf hatte, als man geil auf Geld war, arbeitete dass man welches bekam, keiner war arbeitslos und eine leise Kalte Krieg Welt war zu spüren, jeder 2. war ein Kapitalist, Also die Chefs halt, und es geht um Streik, Männer waren oft die Herren, Frauen die untergebenen die zu Hause die Hosen anhaben, ja das war eine Zeit, nicht so schön damals zu Leben.

    Weiter so Ihr Frauen - 3
    Die wichtigste Angriffsfigur im Film ist Glaube ich Gewerkschaftsobmann ALBERT. Den ja Bob Hoskins verkörpert und zwar recht gut, nicht so super ja nicht so spitzenmäßig dass ich ihn mir 3 Tage merke, aber er passt recht gut in das Geschehen. Eine gute Sequenz war die Ehefrau von PETER HOPKINS, dem Chef von der Automarke Ford, Rupert Graves spielt ja PETER im Film. Ein wahres Arschloch. Aber PETER hat die Rechnung ohne seine Frau gemacht. LISA die ja von Rosamund Pike gespielt wird, Baujahr 1979, bekannt aus „Surrogates“.

    Wer im Film wenig zu sehen ist, ist EDDIE, der Mann von RITA. Der unterstützt ja sein Häschen, doch RITA ist zu mächtig bald und nur mehr ein Streikmonster geworden. Sie hat zu viel Selbstwertgefühl für EDDIE. Und BARBARA im Film, ja die arbeitet dann im Kabinett von Harold Wilson. Und den gab es auch damals wirklich, der war ein britischer Politiker aus der berühmten Labour Party die ich immer noch nicht verstehe, und er wurde zweimal Premierminister von Großbritannien (1964–1970 und 1974–1976).

    Übrigens der Deutsche Titel, den ich blöd fand, der kommt wegen so einem Streikbanner, auf dem stand die Aufschrift "We want sex equality!" (‚Wir wollen Geschlechtergleichheit!‘). Was der Regisseur gut gemacht hat, ist dass er historische Dinge im Film eingeflochten hat, ja das passt immer gut dazu so was. Trotzdem es fehlt dem Film was, Gefühle, Regungen, und Probleme hätten hier mehr ausgeführt gehört. Was dem Film fehlt ist eindeutig noch etwas mehr an Gefühl, Regungen und Probleme sind nur kurz angedeutet, Probleme zwischen den Frauen wurden damals nur kurz angedeutet nicht so wie heute dass sich 10 Frauen zusammensetzen und über die Schwanzgröße von Bruder reden den man als Schwester Mal gerne angegriffen hätte oder mehr, und nicht so wie heute dass jeder Dreck in Talkshows besprochen wurden, damals hatte man noch Moral und Anstand, damals war die Welt noch normaler, dass sieht man im Film. Sicher hat der Film einige Längen, Gespräche waren manchmal etwas zu lange, aber es ist trotzdem gar nicht so ei übler Film, er passt gut zu dem Weltfrauentag und ich kann den Film auf alle Fälle empfehlen.

    Ab Mitte vom Film wird es für Rita schwer, man merkt wie si sich aufregt, sie steht da als hätte sie keinen Ausweg mehr, Eddie ist ein Arsch irgendwie und unterstützt seine Frau nicht, die ein Macho wird, die fürs Geld zuständig ist, Eddie eben nicht mehr, Durch den Streik von Rita haben so viele Frauen Probleme mit Ihren Männern und es sieht aus als würde alles zerbrechen. Nun da hat dass Drehbuch was Gutes getan, doch sieht man wenig von den anderen Frauen, ja 2 oder 3, aber es hätten da mehr Global in England Zustände zu sehen sein müssen.

    Interessant wird es ja dann als der Englische Generalstreiksversammlungstag oder so bevorsteht. Der Film auch oft drückt etwas an die Tränendrüse durch viel Emotionale Szenen. die aber nicht so wirken als wären sie absichtlich Schmalzig gestreut wie in einem Rosamunde Pilcher Film die ich allesamt nicht so super finde, sondern in dem Film sind Szenen einfach so gesetzt wie sie Realität sind.

    Ein Spruch von Rita den sollten sich alle merken. Rechte sind keine Privilegien. Wenn oft manche Männer Glauben dass sie das Recht haben dass Frau putzt, kocht und sich flach legt, nein, sie müssten eigentlich dankbar sein, eine gefunden zu haben die dass macht was ganz normal ist, wer dann auf die Idee kommt bei seiner Alten was zu erzwingen sollte sich den Film 2 x angucken.

    Nö, ist ein 89 von 100 % Film.

    Gute Darsteller - 2
    Übrigens diese BARBARA Castle im Film gab es wirklich, die war verantwortlich für den der Equal Pay Act von 1970. Ein Gesetz wurde verabschiedet, wo das britische Parlament das Gesetz über die Gleichbezahlung von Frauen und Männern endlich geregelt hat, was hier im Film 1968 angefangen hat, was endlich damals gekommen ist und nicht Mal 2011 heute noch so ist, leider, Frauen die ja dass Doppelte und Dreifache arbeiten oft und Dauerbelastung auch durch Kinder haben, bekommen immer noch weniger als Ihre Männlichen Kollegen. Im Film geht es um viel Streik und Probleme, und ich muss sage der Film ist ungefähr so wie damals „Germinal“ ein wunderbarer herrlicher Film mit Gerard Depardieu.

    In dem Film mein ein Mr. HOPKINS dass er die Frauen versteht, und der Firmenschef will sich bei RITA einschleimen die ja jetzt Gewerkschaftlerin ist und meint, was soll´s, Frauen brauchen nicht so viel Geld, Männer müssen ja verdienen. Uff wie ich den nicht mag.

    Der Film ist ganz was eigenartiges, hier hat der Film eine anspruchsvolle Handlung, er ist leicht witzig, er hat etwas Humor, es geht um ein eher ernstes Thema und ich erinnere mich an einen ARTE Bericht von Näherinnen in Vietnam und China, die 60 – 70 Stunden für wenig Geld arbeiten, und nicht gefilmt werden dürfen, außer mit versteckter Kamera. Noch immer sind es große Scheiß Wixer Konzerne die Milliarden € haben, und in Billig Ländern produzieren lassen damit sich hier einer eine Gucci Tasche um 300 statt um 320 € kaufen kann. Dass ist echt schade.

    Missis RITA wie sie sich nennt, sie versucht in einer Verhandlung aufzuzeigen dass alle als Angelernte eingestuft werden und gleichen Lohn bekommen, die Beschwerde ist vor Monaten gemacht worden, doch keiner hat sich darum gekümmert, ja klar, Frauen streiken nicht, Frauen im Film hier wollen keine Überstunden, 24 Stunden Arbeitsniederlegung, und nicht so viel Arbeit, und gerechte Bezahlung. Oh hier muss man Mal die Gesichter der Weißbrotärsche sehen. Alle sitzen auf Millionen und sollten sich bei den Frauen bedanken die hier wie Sau schuften. Am 8. März war ja Weltfrauentag, geändert hat sich leider noch immer nicht viel.

    Ach wie wäre dass schön wenn Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, und endlich in der Politik mehr sind, dann hätten wir viel mehr Gratis Prostituierte auf der Straße.

    Meine Freundin fand dass nicht so witzig, die ist ne Emanze etwas und mag es nicht wenn ich sage dass Frauen hinter den Herd gehören. Na Ja sie kann das alles besser als ich. Ich kann dafür besser der DVD Rekorder programmieren. Der Moment wo RITA auftaucht und Ihren Kolleginnen sagt, he legt alles nieder mehr oder weniger, der war von guter Musik, untermalt und wirklich einfühlsam.

    Im Film hat auch BRENDA eine Handlung, die dauernd von Sex redet, CONNIE die eine Mutter für alle ist, und SANDRA die wie ein kleines Kind ist, und alle zusammen sind die Power 4 Girls. 36 Streiks in England haben 5 Millionen Arbeitstage in England gekostet ja das ist ne Menge und nun muss RITA hart durchgreifen.

    Der 1. Streik war gut, keiner war da, Nun Powergirls sind die ja keine, aber sie wirken eher so, was die alles bewirkt haben, dass ist eben Geschichte. Die Story ist super, der Regisseur hat hier ein Gutes Drehbuch gehabt und noch dazu stimmt das, die besten Storys schreibt eben das Leben. Oft wirken die Frauen sehr verlassen im Film aber sie haben Mut, Chuzpe, und Ausdauer, echt super. Nur anfangs nicht, da gehen sie zu schnell auf

  • dummer Titel
    So ein dummer Titel. Der Film hat nichts mit Sex zu tun. Glaubt man wirklich, mit Sex kann man alles verkaufen. Sicher ein guter Film, aber es geht um den Kampf um Gleichberechtigung.