Welcome Home

 A 2005
Drama 18.03.2005 98 min.
7.00
Welcome Home

Zwei österreichische Gendarmeriebeamte erleben am eigenen Leib, was es heißt, illegal in einem Land zu sein, als sie einen Schwarzafrikaner nach Ghana abschieben sollen.

In einer dunklen Nacht kommt Isaac, ein etwa 25jähriger Schwarzer, über die grüne Grenze illegal nach Österreich. Schnell wird Isaac zum Star der Fußballmannschaft eines Dorfvereins. Und er findet ebenso rasch ein Mädchen zur Freundin. Durch einen Zufall entdeckt die Gendarmerie, dass Isaac´s britischer Reisepass gefälscht ist. Die Behörden nehmen an, dass Isaac ein Ghanaischer Staatsbürger ist, was dieser aber heftig dementiert. Trotzdem wird seine Abschiebung beschlossen.

Zwei Gendarmeriebeamte, Rösler und Samhaber, sollen Isaac per Flugzeug nach Accra bringen. Doch dort läuft auf einmal alles verkehrt. Major Makebi, der Chef der Einwanderungsbehörde in Accra ist felsenfest davon überzeugt, dass das Heimreisezertifikat für Isaac eine Fälschung ist und weigert sich, Isaac in Ghana einreisen zu lassen. Weil die beiden Gendarmen versucht haben, ihn zu betrügen, nimmt Makebi Rösler und Samhaber die Pässe ab. Bis zur Klärung der Angelegenheit dürfen die beiden Accra nicht verlassen.

Rösler und Samhaber sind aber für einen Aufenthalt nicht vorbereitet, sie dachten, sie würden mit der selben Maschine wieder zurückfliegen. Sie finden also keine Unterkunft, weil sie kaum Geld bei sich haben. Auf der Bank kriegen sie auch keines, weil sie keinen Pass vorweisen können. Und außerdem ist Wochenende und das österreichische Konsulat in Accra bis Montag geschlossen.

Wie Flüchtlinge müssen Rösler und Samhaber gemeinsam mit Straßenkindern die Nacht in einem Autowrack verbringen. Sie sind schon sehr hungrig und frieren auch, da in Accra Regenzeit ist. Also versuchen die beiden Gendarmen am Morgen am Markt ein paar Lebensmittel zu stehlen. Und werden dabei sofort geschnappt und ins Polizeigefängnis von Accra gebracht. Niemand glaubt den beiden diese verrückte Geschichte von den Gendarmen. Die Polizei hält sie für lange gesuchte britische Drogendealer. Also bleiben Rösler und Samhaber in Polizeihaft. Zumindest bis das österreichische Konsulat in Accra wieder aufsperrt......

Details

Georg Friedrich, Rainer Egger, Abdul Salis, Johannes Silberschneider
Andreas Gruber
Peter Androsch, Hannes Köcher
Hermann Dunzendorfer
Andreas Gruber, Martin Rauhaus
Buena Vista

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • sehr zu empfehlen
    hier kann ich RevX nur zustimmen.
    es sind wirklich viele gute lacher dabei und bei der wortwahl der hauptfiguren wurde ganze arbeit geleistet.
    die thematik wurde gut mit vielen pointen so verabeitet, dass sie von jedem verstanden wird.

    deshalb bekommt der film von mir 4/5 punkten.......antworten

  • Wirklich nett
    Zugegeben, es gibt witzigere Filme und die "Asyl-Realität" sieht wohl doch etwas anders aus, aber nichts destotrotz ist dies ein Film, der auf ironisch-witzige Art einmal den Spieß umdreht und die Abschieber zu den "Flüchtlingen" macht. Es gelingt, ein heikles Thema massentauglich aufzubereiten, ohne dabei ins Peinliche zu schlittern. Manchmal ist der Film vielleicht ein wenig naiv und blauäugig bzw. einfach zu "glatt", aber im Großen und Ganzen doch recht liebenswert. Die Darsteller wirken bemüht und fähig, ihre Dialoge allerdings irgendwie künstlich/aufgesetzt. Die Stimmung in Afrika wird gut eingefangen. Mir persönlich hätte der Film ruhig noch einen Tick dramatischer und frecher sein können.

    Wer sich (ironische) "Problemfilme" gerne im Kino ansieht, ist mit "Welcome Home" wahrscheinlich gut beraten. Zumindest sollte man sich aber die Fernsehausstrahlung ansehen (wenn es mal soweit ist)!