Rainer Egger

Zwei österreichische Gendarmeriebeamte erleben am eigenen Leib, was es heißt, illegal in einem Land zu sein, als sie einen Schwarzafrikaner nach Ghana abschieben sollen.

Eine junge, allein erziehende Polin erhofft sich für sich und ihrer achtjährigen Tochter eine bessere Existenz im Westen.

Hannas schlafende Hunde

— Hannas schlafende Hunde

1967, Wels, Oberösterreich. Hanna lebt mit ihrer Familie ein ruhiges zurückgezogenes Leben. Das oberste Gebot für Familie Berger ist es nicht aufzufallen, nicht in der Schule und auch nicht in der Nachbarschaft. Ebenfalls an erster Stelle steht bei ihnen die Religion, was die regelmäßigen Besuche in der katholischen Kirche beweisen. Doch Hanna merkt instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Leute benehmen sich komisch um sie herum, sie bemerkt Blicke und böse Bemerkungen. Warum? Zusammen mit ihrer Oma Ruth findet sie heraus, dass sie jüdischer Abstammung ist und in Wels noch immer viele Nazis leben.

Die schöne Sophie erbt in einem Tiroler Bergdorf einen magischen Schausteller-Wal und in zieht in dessen wohnzimmerhaftes Inneres.

Winter 1944/45 im KZ Mauthausen in der Nähe der österreichischen Stadt Linz: Fünfhundert sowjetische Offiziere, die in dem Lager gefangen gehalten werden, wagen die Flucht. Etwa 150 von ihnen gelingt es, in die umliegenden Wälder zu entkommen. Der Lagerkommandant fordert die Bevölkerung auf, die SS bei der Jagd auf die Entflohenen zu unterstützen. Nur neun Flüchtlinge überleben die barbarische Aktion. Zwei von ihnen, Michail und Nikolai, finden Zuflucht auf dem Hof der Familie Karner, die den Hilflosen einen lebensrettenden Unterschlupf bietet.

Vielleicht in einem anderen Leben

— Vielleicht in einem anderen Leben

Den historischen Hintergrund des Filmes bilden die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges im April 1945. Im Zuge eines der Todesmärsche jener Tage, in denen Schutzstaffel und Volkssturm tausende Juden durch das zerfallende Deutsche Reich aus den besetzten Gebieten im Osten in Richtung der Konzentrationslager treiben, führt der SS-Obersturmbannführer Schöndorf eine Gruppe von anfangs 20 Juden aus Ungarn durch das östliche Österreich. Ziel ist das KZ Mauthausen. Gleich zu Beginn erschießt er einen der Gefangenen, indem er in einer Art russischem Roulette seine Pistole nacheinander auf mehrere von ihnen richtet und abdrückt. In einem kleinen Dorf in Niederösterreich werden die verbliebenen 19 in einem Heustadl der Bauern Traudl und Stefan Fasching eingesperrt. Schöndorf nimmt Quartier auf dem Gut der von Hammersfelds, um dort auf weitere Befehle zu warten. Die Bewachung der Gefangenen obliegt dem Dorfgendarmen Hochgatterer.

Ada Hänselmann stellt ihr Romandebüt vor. Die zahlreichen Gäste aber interessieren sich nur für den 82-jährigen legendären Schauspieler Nino Winter und seine Autobiografie. Abends an der Hotelbar treffen die beiden wieder aufeinander. Ada verwickelt Nino in ein Spiel - er soll einen Detektiv spielen und sie beschatten. Nach einer Tour durch die Stadt geht es weiter mit den Spielen: Beide sollen fünf beliebige Fragen des anderen ehrlich beantworten. Nino ist skeptisch, aber schließlich werden es hunderte Fragen, kleine und große, beiläufige und existentielle über das Leben, die Liebe, den Ruhm, die Vergänglichkeit: Wie sähe Nino als Frau aus, was hat sich die Natur gedacht, als sie die Familie erschuf, wie hört sich Liebe an, was bedeutet der Tod? Ada und Nino werden zu Verbündeten der Nacht. Sie müssen über ihren eigenen Schatten springen und es entsteht eine magische Nähe zwischen den Beiden. Es ist eine Begegnung, die beide nie vergessen werden...

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