Windtalkers

 USA 2002
Kriegsfilm / Antikriegsfilm 24.10.2002 134 min.
6.00
Windtalkers

Ein junger Navajo dient während des Zweiten Weltkriegs in einer Spezialeinheit - den "Windtalkers".

Im Pazifikkrieg werden die Marines Joe Enders (Nicolas Cage) und "Ox" Henderson (Christian Slater) per Geheimbefehl abgestellt, als eine Art Leibwächter für die Funker Ben Yahzee (Adam Beach) und Charlie Whitehorse (Roger Willie) zu fungieren. Die beiden Navajos beherrschen einen speziellen Code, der auf keinen Fall in die Hände der Feinde gelangen darf. Die erbitterten Kämpfe um die Insel Saipan schweißen die Männer zusammen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die beiden Beschützer der Code-Sprecher mit einer furchtbaren Frage konfrontiert werden: Würden sie wirklich bis zum Äußersten gehen, um den Code zu schützen?

Details

Nicolas Cage, Adam Beach, Christian Slater, Peter Stormare, Noah Emmerich, Mark Ruffalo, u.a.
John Woo
James Horner
Jeffrey L. Kimball
John Rice, Joe Batteer
Foxfilm

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Heldentod
    Das eigentliche Ziel, den Navajoindianern und ihrem kriegsentscheidenden Dialekt ein Denkmal zu setzen verfehlt der Film total, weil diese Tatsache so verklausuliert daherkommt, dass man sie fast nicht bemerkt. Ebenso wie der Geheimauftrag des Helden Joe (Nicolas Cage). Auch der wird nur in kurzen Andeutungen erwähnt. Dafür stehen Mut und ungebremster Kampfeswille im Vordergrund. Weit mehr als die Hälfte des Films sind pyrotechnisch aufgemotzte Kampfszenen, die manchmal sogar Feuerwerkscharakter haben. Neben einer Fülle von äußerst blutigen Mann-Gegen-Mann Kämpfen, in denen meist das Bajonett zum Einsatz kommt, treten persönliche Aspekte in den Hintergrund. Lediglich der traumatisierte Held Joe wird bis zu seinem Tod ausgiebig in Szene gesetzt. Was bleibt ist ein heftiger, herber Kriegsfilm, der der amerikanischen Armee seine Aufwartung macht.

  • naja etwas fade
    Windtalkers




    Der 132 Min. Film erinnert mich irgendwie an ¿ Der Soldat James Ryan ¿ und ¿ Wir waren Helden ¿.
    Wir schreiben das Jahr 1944, kurz nach dem Zusammenbruch des Amerikanischen Welterbes in Hawaii, Pearl Harbor. Im Südpazifik sind die Salomoneninseln bedrängt. Das ganze spielt sich im Sumpf ab. JOE ENDERS
    ( Nicholas Cage ) ist Soldat und versucht seine Kameraden zu beschützen. Der Krieg gegen die Japaner ist immer mehr im Kommen. Tote fliegen überall herum, wie Bumerangs in Australien. Eine Explosion, doch JOE wird gerettet, er kommt in ein Lazarett, alle sind tot, er hat ein perforiertes Trommelfell, sein Gleichgewichtssinn ist kaputt genauso wie sein Trommelfell. Er befindet sich auf einem Militärhospital im Tarawa Atoll doch er will zurück in den Krieg. Da hat er Glück, denn die nette Krankenschwester RITA ( Frances O`Connor ) hilft ihm dabei das er beim Hörtest schummelnd durchkommt. JOE will Japse killen, nicht gesund werden. Da wird er ins Hauptquartier einberufen. Er hat einen neuen Auftrag. Er soll auf die Insel Saipan geschickt werden, dort soll er einen Navajo Indianer beschützen, der eine besondere Mission hat, er soll einen gewissen geheimen Code benutzen, einen den die Japaner bis jetzt noch nicht geknackt haben. Ein Code der auf der Sprache der Navajo basiert, und der Code ist mehr als wichtig, er könnte helfen den gesamten Krieg zu gewinnen, denn niemand hat es bisher geschafft ihn zu entschlüsseln. Und er soll vor allem auf den Codeträger aufpassen. Ihm wird BEN YAZHEE ( Adam Beach ) zugeteilt. Ein mehr als netter und vor allem ruhiger Mensch. Dessen Freund
    CHARLIE WHITEHORSE wird PETER OX HENDERSON ( Christian Slater ) zugeteilt. OX und WHITEHORSE kommen von Anfang gut aus, überhaupt weil sie Musik mögen, und so musizieren beide hie und da, doch JOE und BEN sind nicht so ganz verliebt ineinander wie die anderen 2. JOE mag BEN nicht, er hat nen Scheißauftrag und muss auf so ne Rothaut aufpassen. Am 16.6.1944 landen die Marines auf Saipan und versuchen Meter zu gewinnen. Und da kann sich BEN bewähren sein Code zerstört die japanischen Stellungen, und viele wurden gerettet, doch bald verlässt BEN der Mut, JOE muss ihn retten. WHITEHORSE und BEN veranstalten ein Schutzritual und am nächsten Tag badet BEN alleine im Teich und wird von CHARLES CHICK ROGERS einem Rassisten zusammengeschlagen. BEN hat¿s wirklich schwer, und als JOE erfährt das er Frau und Kind hat wird er ihm doch ein bisschen sympathisch. Aber was ist wenn er ihn töten muss um den Code zu beschützen ? Plötzlich wird der Konvoi überfallen und angeschossen. BEN hat eine Idee, er sieht aus wie ein Japaner und verkleidet sich wie einer, und nimmt JOE als seinen Gefangenen mit und bricht ins Lager der Japaner ein, und beide kommen durch um das Funkgerät zu stehlen. Einen Orden bekommt aber dafür nur JOE und BEN geht leer aus. JOE schenkt den Orden wiederum weiter an einen Freund dessen Gefallener eine Familie hat die den Orden statt JOE bekommen soll. In einem Dorf kommt es dann zu einem Showdown. Sergeant und Bataillons Kommandant ERIC HJELMSTAD ( Peter Stormare ) befiehlt ihn das er ihn töten soll wenn´s gefährlich wird, aber JOE hat sich von Herzen aus in BEN verliebt, der ja auch einfach zu süß ist und immer nett und höflich ist. Auf einmal werden alle überfallen und nun ist WHITEHORSE an der Reihe, er wird gefangen genommen und JOE muss die Situation retten.
    Ja so ungefähr. Der Film ist ein Wahnsinn, spannend wie Valium, abwechslungsreich wie eine Schneelawine, lustig wie ein Altersheim, und mir kam vor als würde der Film 180 Minuten dauern, in Wirklichkeit war es weniger. Die Spannung ist fast nicht vorhanden, die GI´s sterben was auch schon egal ist, dauernd wird geschossen, geflogen, und herumgewirbelt, die Handlung ist nett, eine kleine Geschichte die in einen Kurzfilm gepasst hätte, nichts neues, und warum John Woo der Re

    Re: naja etwas fade
    Kurzfilm gepasst hätte, nichts neues, und warum John Woo der Regisseur so was gedreht hat ist mir schleierhaft, vielleicht wollte er Hardcorekriegsliebhabern in Amerika in den Arsch kriechen. Der Film ist etwas zu patriotisch, aber das macht ja nichts, das sind ja in letzter Zeit alle Filme überhaupt die Kriegsfilme. Irgendwie bin ich bei dem Film eingeschlafen und dachte, wann ist der Dreck eigentlich aus. Nur blöde Köpfe flogen herum, und eigentlich war das ganze total uninteressant. Aber was soll¿s, die Farbe war schön, die Gegend war gut fotografiert, so gab¿s ne blutige Folge Universum. Der Film sollte eigentlich kritisch sein, aber die Aussage davon ist, killt die verschissenen Japse, das sie endlich alle sterben denn killen ist schön.

    Eigentlich ein patriotischer Unsinn der Film langweilig und unnötig.

    63 von 100

  • stupides Geballer
    Die Erwartung zu diesem Film war eher hoch bei mir. Als jedoch die Anfangssequenz mit blödem Geballer losging, die überhaupt nicht gleichzusetzen war mit den Kampfszenen von "James Ryan", und sich der Film dann in gleicher Tonart weiterpflanzte, war meine Geduld bald zu Ende. Es kam weder Spannung auf, noch konnte man sich wirklich reinversetzen in die Lage der US GI´s. Stattdessen immer diese "faden" unstrukturierten Kampfhandlungen, die man kaum noch aushielt vor Langeweile. Durch dieses öde Gemetzel hatte ich nicht einmal mehr ein Mitleid, wenn ein GI gefallen ist, sondern wünschte mir nur das Ende des Film. Fazit: Wirklich nur für Hardcore-Kriegsfilm Freaks!!!

    Re: stupides Geballer
    Schätze mal, es gab eine ganze Menge "unkoordinierte" Kampfhandlungen im 2. WK... Und "Ryan" war eigentlich zum Kotzen.