Zauber der Liebe

 USA 2007

Feast of Love

Romanze, Tragikomödie 101 min.
6.70
Zauber der Liebe

Philosophie-Professor Harry hat einen Blick für die Liebe. Er erkennt sie oft schon, bevor die Betroffenen sie selbst überhaupt bemerken. Da er seit Ewigkeiten verheiratet ist, gilt er als Beziehungsexperte und hat für seine Mitmenschen in dem verschlafenen Provinznest immer ein offenes Ohr: Sei es für den glücklosen Coffeshop-Besitzer Bradley, dessen junge Frau sich in eine Baseballspielerin aus der gegnerischen Mannschaft verliebt, oder die junge Chloe, die sich mutig in die Beziehung mit dem Ex-Junkie Oscar stürzt, obwohl ihr ein tragisches Ende prophezeit wurde. Doch Harry selbst hat mit einem schweren Verlust zu kämpfen und merkt erst spät, wie einsam sich seine eigene Frau fühlt.

Details

Morgan Freeman, Radha Mitchell, Alexa Davalos, Greg Kinnear u.a.
Robert Benton
Stephen Trask
Kramer Morgenthau
Allison Burnett

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Bäumchen-Wechel-Dich
    Hier hat der Meister des Gefühlskinos versucht, eines seiner Lieblingsthemen zu präsentieren: die Liebe. Der deutsche Titel ist direkt von Pilcher übernommen. Vom Aufbau her streng formal aufgezogen, schleicht sich im Laufe der Handlung doch eine gewisse Gleichförmigkeit ein. Morgan Freeman berät als altersweiser Fachmann alle, die ihn um Rat fragen. Er hört stets mit der ihm eigenen Besonnenheit zu und beobachtet, was so um ihn herum passiert. Auch die immer wiederkehrende Beratung mit seiner Frau Esther (Jane Alexander) bringt nicht viel. Eine Wahrsagerin schafft Verwirrung, auch wenn sie - wie sich später herausstellen wird - etwas Wahres sagt. Eine Riesenportion Taschenpsychologie ist mit von der Partie, wenn es um die Differenzierung von Ehe und Sex geht, um homo und hetero Beziehungen. Etwa wenn gefragt wird, ob die Liebe ein Streich der Natur ist, um mehr Babys zu produzieren? Oder ob Gott die Liebe erfunden hat, weil ihm langweilig war…Danach hat er das Lachen erfunden, um die Liebe zu ertragen…Alles etwas schlicht. Hier treffen Zufälligkeit und Belanglosigkeit auf Monotonie und produzieren eine allseits bekannte Folge von Ereignissen unter dem Motto ‘Ein Jüngling liebt ein Mägdelein, das hat einen anderen erwählt…‘ Am Ende hat der alte Morgan Freeman nur verständnisvolles Mitleid mit den Liebenden. So einfach ist das.