Zerrissene Umarmungen

 E 2009

Los abrazos rotos

Drama, Romanze 07.08.2009 ab 12 129 min.
7.20
Zerrissene Umarmungen

Im strahlenden Mittelpunkt des Films steht Almodóvars Muse, die atemberaubend schöne, frischgebackene Oscar-Preisträgerin Penélope Cruz.

Schon beim Casting für seinen Film "Frauen und Koffer" verliebt sich der junge Regisseur Mateo Blanco (Lluís Homar) leidenschaftlich in die wunderschöne Hauptdarstellerin Lena (Penélope Cruz). Eine gefährliche Leidenschaft, denn Lena ist mit dem wesentlich älteren Finanztycoon Ernesto Martel (José Luis Gómez) liiert, der nicht nur den Film produziert, sondern auch jeden ihrer Schritte argwöhnisch überwachen lässt. Und auch Mateos treue Produktionsleiterin Judit (Blanca Portillo) reagiert eifersüchtig. Die Lage spitzt sich bei den Dreharbeiten immer weiter zu und gipfelt in einem tragischen Autounfall. 14 Jahre später führt Mateo, der seit dem Unfall blind ist, unter neuer Identität ein ruhiges Leben als Autor - bis ihn die Vergangenheit wieder einholt und die Ereignisse erneut eine dramatische Wendung nehmen...

Details

Penélope Cruz, Lluís Homar, Blanca Portillo, José Luis Gómez, Rubén Ochandiano u.a.
Pedro Almodóvar
Alberto Iglesias
Rodrigo Prieto
Pedro Almodóvar
Constantin/Tobis
ab 12

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Der letzte Kuss
    Die Story an sich ist altbekannt und auch schon mehrmals erzählt, aber wie sie Almodovar entfaltet ist schon interessant. Außerdem kann er sich auf eine großartige Penelope Cruz stützen, die den ganzen Film trägt. Und als Sahnehäupchen gibt es am Ende noch den ironisch-komischen Ausschnitt der Endfassung eines Films, um den es die ganze Zeit geht. Wir sind in besagter Branche und verfolgen ein dramatisches Dreiecksverhältnis. Darin involviert sind der Regisseur (Lluis Homar), der Produzent (José Luis Gomez) und der alle überstrahlende Star Penelope Cruz. Wichtige Details werden unaufdringlich vorweggenommen, bis man ihre Bedeutung begreift. Die Leidenschaft ist der Motor der Beziehungen. Penny Cruz treibt es mit beiden Männern so heftig, dass es dem Kameramann schwindelig wird. Einmal aus Lust, einmal aus Pflicht. Das ist buchstäblich zum ’Kotzen’. Es entsteht nebenbei eine Doku, die mit anderen Texten unterlegt wird. Und dann menschelt es sehr: Enthüllungen, Verrat aus Rache und den angedeuteten fatalen Unfall nach einem Kuss. Almodovar kann gut erzählen und bringt dabei die menschliche Seite zum Klingen, auch wenn’s unerfreulich ist, ist es gut gemacht und allemal dramatisch. Aber davor hatte uns ja bereits der Titel gewarnt.

  • hat mir nicht gefallen
    ich mag almodovars filme, bis auf diesen. er scheint in ein alter zu kommen, wo man beginnt, seine altherrenphantasien zu verfilmen (siehe eingangssequenz). alte männer - junge frau, das ergibt im realen leben schon wenig tiefe, im film erst recht nicht. eindimensional definierte beziehungen fordern auch kein besonderes schauspielerisches talent, die belegschaft bleibt weit unterfordert. zudem wirkt die geschichte aufgesetzt und konstruiert, langweilige, banale dialoge schieben die durchschaubare handlung zäh voran, und das 2 stunden lang.

  • Ein Meisterwerk!
    Almodovar hat ein herrlich schräges, spannendes, witziges, trauriges und mit viel Liebe zum Detail inszeniertes Meisterwerk geschaffen.
    Mehrere Handlungsstränge, darunter ein Film, der im Film gedreht wird, ein Krimi, eine leidenschaftliche Liebesgeschichte...halten den Zuschauer in Atem.
    Unter den großartigen Darstellern ragt Penelope Cruz heraus, die mit ihren vielen Gesichtern und ihrer Schauspielkunst eindrucksvoll zeigt, wofür sie den Oscar bekommen hat!

    Ein Film für Herz und Hirn. Ein Film, der lachen und weinen macht.
    Unbedingt anschauen!