12 Monkeys

 USA 1995

Twelve Monkeys

Drama, Fantasy, Kultfilme, Science Fiction, Action 129 min.
8.10
film.at poster

Nachdem 1997 ein Virus wütete, leben die wenigen Menschen, die sich retten konnten, im Jahr 2035 im Untergrund in einer fast diktatorischen Gesellschaftsordnung, die von Wissenschaftlern beherrscht wird.

Sträfling James Cole (Bruce Willis) soll ins Jahr 1996 zurückkehren, um den Ursprung der Viren-Apokalypse zu ergründen und sie womöglich rückgängig zu machen. Hat er Erfolg, winkt ihm als Belohnung die Streichung seines Strafregisters und die Freiheit.Doch Coles Zeitreise ist von technischen Pannen begleitet: Zunächst landet er im Baltimore des Jahres 1990 in einer Nervenheilanstalt, wo er den ständig brabbelnden Jeffrey Goines (Brad Pitt) kennen lernt, der in seinen kryptischen Bemerkungen von Affen spricht.

Doch Cole gewinnt auch eine Verbündete, die Ärztin Kathryn Railly (Madeleine Stowe). Nachdem Coles mysteriöse Auftraggeber ihn in die Gegenwart der Zukunft zurückgeholt haben, befördert ihn ein weiterer Defekt der Zeitmaschine in die Schützengräben des Ersten Weltkrieges. Erst im dritten Anlauf gelangt er ins Jahr 1996, wo er wieder Kontakt zur einzigen Person seines Vertrauens sucht, zu Kathryn Railly...

Bruce Willis beweist in Terry Gilliams gefinkeltem Sci-Fi-Drama seine schauspielerischen Qualitäten in der Darstellung eines kaputten Typen, den meist nur noch die Angst vor dem Tod vorantreibt. Daneben darf Brad Pitt als fanatischer Irrer glänzen und Madleine Stowe beweisen, dass sie mehr ist als nur hübsches Beiwerk.

Details

Bruce Willis, Madleine Stowe, Brad Pitt, Christopher Plummer, David Morse, u.a.
Terry Gilliam
Paul Buckmaster
Roger Pratt
David und Janet Peoples

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • 12 und mehr Affen
    Hier hat sich Terry Gilliam aber kräftig vergaloppiert. So sehr ich seine Filme an sich mag, dieser hier ist eine einzige Katastrophe. Erst beim 3. Versuch ist es mir gelungen, das Ende mit offenen Augen zu erleben. Man checkt es nicht so ganz, wohin es unseren Helden Cole (Bruce Willis) treibt. Und so geht auch das Interesse verloren. Er irrlichtert durch Irrenanstalten und verschiedene Zeitebenen. Dicht gefolgt von seiner Psychiaterin Railly (Madeleine Stowe). Ihre Rolle ist noch unklarer als die von Cole. In diesem nebulösen Gespinst steht Jeffrey (Brad Pitt) als einziger schauspielerischer Höhepunkt wie ein Fels in der Brandung des kryptischen Geschehens. Pitt spielt diesen Psychopathen grandios. Da weiß man wenigstens woran ist.
    Die übrigen Zutaten wie Tierversuche und Tierbefreiung, Traumata aus der Kindheit oder Coles Zweites Gesicht dienen nur dazu, dass das Bild nicht stehen bleibt und die Kamera sich weiterdreht. ‘Vertigo‘ bringt einen kurz ins Grübeln, doch bevor man damit etwas anfangen kann sind Held und Handlung schon wo anders unterwegs.
    Alles wirkt zu abgehoben abstrakt, unterbrochen von selbstgemachter Hektik und Hin- und Her blenden. So wird keinerlei Wirkung erzielt. Und für das Ende braucht man schon eine Einführung, denn das, was man da sieht, ist Konfusion pur. Eine Groteske, die sich selbst in den Schwanz beißt. Da fühlt man sich dann schon verschaukelt und keineswegs unterhalten. K.V.

  • wow.....
    ...bisher dachte ich, dass Brad Pitt nur schmachtende Softies spielen kann, aber dieser Film hat mich absolut eines besseren belehrt!! Er ist einfach genial, spielt Bruce Willis locker an die Wand!
    Man kann nur hoffen, dass er in Zukunft sein Talent nicht mehr in faden Schmachtfetzen vergeudet!!!