Aliens - Die Rückkehr

 USA 1986

Aliens

Horror, Thriller, Science Fiction 137 min.
8.40
Aliens - Die Rückkehr

Nach 50 Jahren im Hyperschlaf muss sich Ripley erneut den Monstern aus dem Weltall stellen.

Nach der schicksalhaften Begegnung mit dem Alien hat Ellen Ripley (Sigourney Weaver) mehr als 50 Jahre im Hyperschlaf verbracht, nun wird ihr Rettungsschiff endlich von einer Raumstation geborgen. Ihre Schilderungen der schrecklichen Ereignisse werden aber nicht ernstgenommen.

Die Berichte von blutrünstigen Kreaturen, die ihre Nachkommen in lebenden Menschen ausbrüten, klingen den Offizieren zu abstrus. Auch der Warnung Ripleys, dass der Planet LV-426 infiziert sein könnte, wird zunächst keine Beachtung geschenkt. Als jedoch der Kontakt zu den Bewohnern, die dort die notwendige Atmosphäre für eine menschliche Besiedelung erzeugen sollen, abbricht, wird eine Expedition losgeschickt. Carter Burke (Paul Reiser), ein Manager der Firma, kann Ripley überreden mitzukommen, begleitet werden sie von dem Androiden Bishop (Lance Henrikson) und einer Elite-Einheit Soldaten.

Kurz nach der Landung finden sie ein Bild des Schreckens vor: Blut und Zerstörung so weit das Auge reicht! Obwohl man keine Leichen vorfindet, rechnet keiner der Anwesenden damit, dass es nach diesen Kämpfen noch menschliche Überlebende geben kann. Aber zur Überraschung aller hat es die siebenjährige Newt (Carrie Henn) tatsächlich geschafft, sich in einem Luftschacht zu verstecken.

Während Ripley sich um das Mädchen in Schockzustand kümmert, inspizieren die Soldaten weitere Teile des Gebäudekomplexes. Überall finden sie seltsame Gebilde aus einer fremdartigen Substanz, und schon bald hallen die ersten menschlichen Schreie durch die Korridore. Wie Ripley befürchtet hatte, ist der Planet von den außerirdischen Wesen bevölkert worden.

Schnell wird die Gruppe von den Aliens dezimiert - und es werden immer mehr...

Details

Sigourney Weaver, Michael Biehn, Carrie Henn, Lance Henrikson u.a.
James Cameron
James Cameron

Kritiken

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User Kritiken

  • Retterin Ripley
    James Cameron hat den ersten Alien-Teil von Ridley Scott fortgesetzt und was Spannung und Technik angeht, noch etwas gesteigert. Manches ist ähnlich wie die Heldin Ripley (Sigourney Weaver), manches anders: hier das Kind Newt (Carrie Henn) statt Katze. Der menschliche Roboter Bishop (Lance Henriksen) ist ein verbessertes Modell und tut diesmal Gutes. Mit Ripleys anfänglichen Albträumen weist Cameron bereits auf den dritten Teil hin. Das Drehbuch setzt nicht auf Charakterzeichnung sondern auf Materialschlacht. Der nette Bösewicht Burke (Paul Reiser) bleibt blass und auch der eventuell hilfsbereite Corporal Hicks (Michael Biehn) kommt nicht so recht zum Zuge. Dafür gibt es gleich zwei Highlights: die Rettung von Newt und die finale Auseinandersetzung mit der eierlegenden Alien-Königin. Ripley ertrinkt fast in einer Gewaltorgie aus Flammen und Schleim mit quietschenden Monstern. Effekte, Darsteller und Kulisse von diesem Inferno sind spektakulär und am Ende besonders wirkungsvoll, weil sie quasi als Nachschlag kommen, als alles bereits in trockenen Tüchern zu sein scheint. Auch als Ripley in einer Kampfmaschine sitzt, bekommt die Auseinandersetzung eine neue fast persönliche Dimension. Es wird zu einem Kampf zweier Individuen, die sich hassen. Auch Sigourney Weaver hat sich hier nochmal durch Kampfeinsatz, behände Stunts und einem Anflug von Mütterlichkeit gesteigert. Wenn sie und Newt den Rückflug verschlafen, kann das Publikum durchatmen. Großartig!