Alien - Die Wiedergeburt

 USA 1997

Alien: Resurrection

Kultfilme, Thriller, Science Fiction, Action 109 min.
6.30
Alien - Die Wiedergeburt

Lieutenant Ripley kehrt zurück, allerdings nur in einer geklonten Version ihrer selbst, die auch aus Alien-DNS besteht.

200 Jahre ist es her, seit sich Lieutenant Ellen Ripley (Sigourney Weaver) in ein Becken glühenden Metalls stürzte, weil sie wusste, dass sie ein Alien in sich trägt. Nach zahlreichen missglückten Versuchen ist es nun dem Wissenschaftler Dr. Wren (J.E. Freeman) und seinem Team auf dem Forschungsraumschiff Auriga gelungen, aus einem Tropfen Blut der Verstorbenen einen Klon herzustellen. Dabei geht es ihnen aber gar nicht um Ripley selbst, sondern um die Alien-Königin, die sie in sich trägt. Sie wollen durch Erforschung der Aliens eine perfekte, unzerstörbare Kampfmaschine gewinnen. Sobald wie möglich holen sie deshalb die Alien-Königin per Kaiserschnitt aus Ripleys Körper.

General Perez (Dan Hedaya ) und seine Truppe zwielichtiger Schmuggler kommen an Bord der Auriga, um Dr. Wren menschliche Versuchsobjekte zu bringen, die den neuen Alienlarven als "Wirte" dienen sollen. Bei ihren Erkundungszügen durch die Auriga entdecken die Weltraumpiraten auch Ripley, die durch ihre Mischung aus Alien- und menschlicher DNA bemerkenswerte Eigenschaften hat. Sie verfügt über übermenschliche Kräfte und kann die Anwesenheit von Aliens spüren. Außerdem fließt auch in ihren Adern pure Säure statt Blut.

Plötzlich bricht die Hölle auf der Auriga los: Den Aliens gelingt die Flucht aus den Forschungslabors und sie richten ein furchtbares Blutbad an. Nur wenige, darunter Ripley, Wren und die Schmuggler, überleben ihre Attacke. Verzweifelt versuchen Ripley und die anderen, sich auf das Schmuggler-Raumschiff zu retten. Doch einige von ihnen verfolgen noch andere Pläne: Wren will mitsamt den Aliens auf der Erde landen, um seine Forschungen weiterführen zu können, und Annalee Call (Winona Ryder), eine der Weltraumpiraten, ist ebenfalls in einer geheimen Mission unterwegs.

Auf ihrer gefährlichen Flucht haben sie nicht nur weitere Opfer zu beklagen, Ripley macht zudem eine grausige Entdeckung: Auch bei der Alien-Königin hat die DNA-Mischung Spuren hinterlassen. Sie ist jetzt nicht nur in der Lage, lebend zu gebären, ihre neuen Nachkommen sind zudem furchterregender als alles, was Ripley jemals gesehen hat...

Auf reizvolle Weise verbinden sich Ausstattung, Besetzung und Handlungsaufbau zu einem Science-Fiction-Bühnenzauber der besseren Spielart, das gleichermaßen vom europäischen Autorenkino und von amerikanischer Perfektion profitiert. (film-dienst)

Details

Sigourney Weaver, Winona Ryder, J.E. Freeman, Dominique Pinon, Ron Perlman, Gary Dourdan, Dan Hedaya, u.a.
Jean-Pierre Jeunet
John Frizzell
Darius Khondji
Joss Whedon

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Schwacher Abgang
    Regisseur Jeunet hat den vierten und letzten Teil des Alien-Quartetts übernommen. Wie auch in seinen anderen Filmen wirken hier Bilder und Farben. Aber es baut sich keine Spannung auf. Wir werden nur durch grässliche Bilder wie z.B. konservierte Missbildungen erschreckt. Und selbst die überraschenden Auftritte des Aliens werden oft durch Schleim oder andere Spurenelemente vorher angekündigt. Seine Unterbringung hinter Glas erinnert an King Kong. Es gelingt nicht diesem Film ein eigenes Profil zu verleihen, was bei den ersten drei ganz gut geklappt hat. Ripley (Sigourney Weaver) steht wieder im Zentrum und glänzt hier schauspielerisch mit einem Gefühlscocktail aus latenten mütterlichen Gefühlen für das Monster und dem Drang, es zu eliminieren. Die beiden prominenten Androiden (Dominique Pinon und Ron Perlman) wirken clownesque und lassen eher Frohsinn aufkommen. Lediglich die kleine Call (Winona Ryder) kann sich in diesem Trio profilieren, als menschlich programmierter Roboter.
    Es folgt eine kryptische Phase mit Ripleys abtauchen in die Gebärorgane der Alien-Königin und dem Auftritt dieser seltsamen Wiedergeburt. Die wirkt fast sympathisch mit ihrem Kopf halb Totenschädel, halb Robbenbaby mit großen Augen.
    Bleibt die Frage, ob man den Film wirklich so mit Rettung der Welt und Rückkehr zur Erde fast wie in einem biblisch anmutenden Märchen ausklingen lassen musste? Die Qualität hat das jedenfalls nicht verbessert.