Angel - Ein Leben wie im Traum

 GB/F/Belgien 2007

Angel (2007)

Drama, Romanze, Biografie 10.08.2007 134 min.
5.90
Angel - Ein Leben wie im Traum

Aufstieg und Fall einer jungen Frau, die aus einfachen Verhältnissen stammt und als Schriftstellerin bis in die höchsten Schichten der Gesellschaft vordringt.

Abschlussfilm der 57. Berlinale: Die französisch-belgisch-britische Ko-Produktion, die komplett in englischer Sprache gedreht wurde, spielt im England des beginnenden 20. Jahrhunderts.

In ANGEL erzählt François Ozon die emotional ergreifende Geschichte der jungen und talentierten Schriftstellerin Angel Deverell (Romola Garai) im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Mit unbändiger Kreativität und Leidenschaft kämpft sich die junge Schriftstellerin aus ihren bescheidenen Verhältnissen frei. Angels Traum von Erfolg, Ruhm und Liebe scheint in Erfüllung zu gehen. Es folgt ein rasanter gesellschaftlicher Aufstieg, der ihr schon bald ein Leben in Luxus ermöglicht. Als ihr der talentierte, wenn auch erfolglose Maler Esmé (Michael Fassbender) begegnet, glaubt Angel einen Seelenverwandten gefunden zu haben und verliebt sich Hals über Kopf in den Lebemann. Obwohl sich die junge Frau nie sicher ist, ob Esmé sie oder ihr Geld liebt, hält sie an dieser großen Liebe fest. Doch dann erfährt ihr Leben auf tragische Weise eine Wendung.

Details

Romola Garai, Charlotte Rampling, Lucy Russel, Michael Fassbender, Sam Neill, u.a.
Francois Ozon
Philippe Rombi
Denis Lenoir
François Ozon, Martin Crimp
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Traurig im Paradies
    Es ist schon ein heftiger Kostümschinken. Dabei sollte es doch um den Aufstieg und Niedergang einer Trivialschriftstellerin (Romola Garai) gehen, die aus bescheidenen Verhältnissen kommt und sich in einen nicht anerkannten Maler quasi als Antipode verliebt, der sie später betrügt. Viele Themen werden angesprochen: die Weltkriegsproblematik: Held oder Pazifist. Macht der Wohlstand satt und träge? Kann man Glück kaufen oder es wenigstens festhalten? Ein außereheliches Kind taucht auf. Krankheit und Selbstmord lassen sich nicht verhindern, ebenso wenig wie Einsamkeit. Alles bleibt letztlich doch an der Oberfläche der monomentalen Ausstattung hängen und hinterlässt einen herben Geschmack. Man pilchert von Event zu Event. Immerhin war ja ganz schön was los in diesem tristen Leben in einem Dornröschen-Schloss, das ’Paradies’ heißt. Vielleicht leben ja Schriftsteller so abgehoben von der Realität, leiden am schuldlos selbstverschuldeten Unglück.