Angels' Share - Ein Schluck für die Engel

 GB/F/Belgien/I 2012

The Angels' Share

Tragikomödie 21.12.2012 101 min.
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7.00
Angels' Share - Ein Schluck für die Engel

Robbie und seine Freunde sind hinter dem teuersten und besten Malt Whisky der Welt her, wofür sie 20 Jahre hinter Gittern landen könnten.

Robbie (Paul Brannigan) wird zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert und trifft dabei nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern auch auf eine neue Leidenschaft: Den teuersten und besten Malt Whisky der Welt. Um sich und seiner jungen Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lässt er sich bald darauf auf einen sagenhaften Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nämlich noch ein Fässchen des teuersten Whiskys der Welt existieren. Und ein paar Flaschen von diesem "Wasser des Lebens" könnten ihm und seinen Freunden tatsächlich eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber 20 Jahre hinter Gittern.

Details

Paul Brannigan, John Henshaw, Gary Maitland
Ken Loach
Robbie Ryan
Paul Laverty
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Ein Schluck für die Engel
    Für manche ist hier die Einführung in die Mystik des Whiskys eine informative Sache, für Kenner ein doppelter Genuss. Dass ganze Drumherum rückt das ‘Wasser des Lebens‘ mit Recht in die Nähe von guten Weinen oder teuren Cognac Sorten. Dahin gehört auch die Erklärung des Titels. Was die Handlung angeht, erzählt uns Ken Loach ein echtes Sozialmärchen und denkt dabei an die Statistik, nach der es einer von Vieren schafft aus dem sozialen Abseits herauszukommen. Wie immer arbeitet er meist mit unbekannten Laiendarstellern, die er für seine Zwecke sehr gut einsetzt. Es ist ein typischer Loach-Anfang, der mitten in die Szene der Kleinkriminellen Loser springt, die sich nicht immer recht dafür aber schlecht durch ihr perspektivloses Leben hangeln. Und dabei geht es voll zur Sache. Und diese vier Loser wollen den teuersten Whisky der Welt klauen. Da bleiben schon einige Fragen offen, aber im Märchen geht ja bekanntlich alles glatt. So auch hier. Der unverbrauchte Charme der Hauptdarsteller legt sie dem Zuschauer wärmstens ans Herz. Der Optimismus ist ansteckend.
    Am Ende verlässt man gutgelaunt das Kino, falls man den Brechreiz, den die eine Szene hervorruft, überwunden hat.
    Insgesamt echt nett und optimistisch.