Arthur

 USA 2011
Komödie 06.05.2011 ab 8 110 min.
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5.80
Arthur

Ein reicher Taugenichts muss eine ungeliebte Frau heiraten, wenn er sein Familienvermögen nicht verlieren will. Zugleich verliebt er sich aber in eine ew Yorker Reiseleiterin, die besser zu ihm passen würde.

Der warmherzige, lebenslustige Arthur lebt ziellos in den Tag hinein - leichtsinnig folgt er jedem Impuls, der ihm Vergnügen verspricht ... bis sein unkontrollierbares öffentliches Image eines Tages den biederen Ruf der Familienstiftung Bach Worldwide gefährdet. In diesem Moment stellt ihm seine Mutter ein Ultimatum: Entweder heiratet er die zwar schöne, aber eindeutig nicht liebenswerte ehrgeizige Managerin Susan Johnson (Jennifer Garner), die ihn im Zaum halten kann, oder er verliert sein Milliardenerbe und damit auch den ihm vertrauten Lebensstil.

Für Arthur wäre die Entscheidung eigentlich eine klare Sache - wenn er sich nicht gerade in die New Yorker Reiseleiterin Naomi (Greta Gerwig) verliebt hätte, die genauso idealistisch und spontan ist wie er selbst. Die unabhängige Naomi erkennt nicht nur Arthurs wahres Wesen, sondern auch sein Potenzial: Endlich findet er dadurch einen Grund, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Details

Russell Brand, Helen Mirren, Jennifer Garner, Greta Gerwig, Geraldine James, Luis Guzmán, Nick Nolte
Jason Winer
Theodore Shapiro
Uta Briesewitz
Peter Baynham, Steve Gordon
Warner Bros.
ab 8

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • echt witzig - 1
    Wenn Remakes ins Kino kommen bin ich fast immer dabei. Mein letztes Remake das ich sah war das von „Ben Hur“ auf Pro 7 den ich gar nicht Mal so übel fand. Jetzt kommt einer der Kult Witz Ikonen ins Kino, oder kam ins Kino, leider nur für kurze Zeit, den man im Original aus 1981 kannte. Dudley Moore spielte hier die Hauptrolle, und der Film war absolut spitze, einer der besten eigentlich die es gibt, Teil 2 folgte dann bald darauf.

    Die Witzige herrliche gute Story von dem kindischen Milliardärssohn der alles hat und alles bekommt, namens Arthur, ist in dieser Neuverfilmung natürlich nicht mehr so witzig, so nett traurig, so einfühlsam so einfach spitze, wie in der alten Fassung dafür hat man hier Helen Mirren als Kindermädchen, die den verwöhnten unsympathischen sogar fast den Arsch auswischen muss weil er einfach für alles zu faul ist.

    Er verbringt lieber die Zeit mit Huren im Bett, Whiskey in der Hand, und hat sein eigenes Batmobil und sein eigenes Bat Gewand, er ist eine Art witziger Obdachloser in einem reichen Haus.

    Damals 1981, 1988 war ja Teil 2 im Kino, hat John Gielgud die Rolle von Hobson gespielt, der war einfach super, so richtig wie Michael Caine im Batman Film. Seriös, nie lustig, nie böse, nie witzig, dafür so richtig nett, ein Butler den man einfach lieben muss, Helen Mirren tritt hier ja in seine Fußstapfen und ich muss sagen, ich kenne ja das Original auswendig fast, da gab es z.B. kein goldenes Fernrohr, sie spielt ihre Rolle höchst bravourös.

    Arthur ist eigentlich ein süßer Kerl, und in einigen Szenen des Filmes musste ich herzhaft laut lachen, z.B. als Hobson dem in der Badewanne liegenden, Homosexuellen nachguckenden Paaren, einfach so lakonisch sagt, er soll seinen Schniedel waschen, wer weiß wo er da wieder drinnen gesteckt hat zuvor in der Nacht.

    Wie im alten Film aus 1981, verliebt sich auch hier Arthur in eine einfache Susan Johnson, die damals von der genialen Liza Minelli gespielt wurde, hier ist es eine eher unbekannte Schauspielerin, ja sie ist gut, sie wirkt nett, sie wirkt ärmlich, wie damals Liza Minelli, so direkt von der Straße, doch gegen eine Liza kommt keine Schauspielerin an.

    Die reiche Zicke, Susan Johnson, die ja damals Arthur als Freundin gehabt hat, die ihm alles durchgehen lässt, die witzig ist, die ein bisschen eine Borderlinerin ist, die nett ist, die ein großes Herz für die Armen hat, die aber nicht der Schwarm von Susan ist, ja die wird von der spröden süßen Jennifer Garner gespielt, absolute Super Besetzung, denn Jennifer hat das was andere Frauen nicht haben. Man muss sie einfach gerne haben, sie spielt authentisch, sie ist immer irgendwie witzig und erotisch zugleich und sie ist nett.

    Wie damals im alten Originalfilm, ist auch hier die Mutter die führende und treibende Kraft, die Eltern haben wenig Kontakt zu Arthur oder er zu Ihnen, aber sie haben eines was Arthur gerne hat und benötig, was er gewohnt ist und liebt, 5 Milliarden US $. Ihm stehen ja nur 950 Millionen US $ zu, er nennt seine MAMA nur VIVIAN und er mag sie nicht, vor allem dann als sie ihm sagt, er soll endlich heiraten damit die ganzen schlechten Schlagzeilen endlich verschwinden.

    Susan ist es, die Arthur heiraten soll, aber er will nicht, Arthur mag Susan nicht, aber sie mag ihn, er will nicht heiraten aber er muss. Tja jetzt ist guter Rat teuer und nur einer ist auf seiner Seite, Hobson. Die gute Nanny ist so richtig nett und geduldig, sie muss alles von ihm ausbaden, wirklich alles, auch seine leicht schizophrene Art, seine kleine Persönlichkeitsstörung und seine Geldverschwendung und da passiert es natürlich dass Hobson sie heiraten möchte, er braucht einfach eine Frau die ihn pflegt, ihn versorgt und er kennt sie ja, 30 Jahre ist er ja an seiner Seite.

    Absolut gelungen - 3
    Ich mag Jennifer Garner, Russell Brand kann ich auch recht gut leiden, ich finde Helen Mirren sowieso super, und ich liebe die Rolle von Susan im Film, die Frau ist einfach super, witzig, nett und ein Mensch der mit absolut nichts zu schocken ist, na ja Arthur soll Susan heiraten, er will nicht, sie will schon, er versucht sie zu schocken mit allem was er kann, doch sie findet dass ganze cool und einfach nett.

    Tja, eine Frau wie Susan die sich blamieren lässt ohne den Schwanz einzuziehen ist wirklich selten. Jennifer Garner schafft die Darstellung ohne weiteres, die führt Arthur wo sie ihn haben will und er gehorcht Ihr wie ein Hündchen, bis auf die Sache dass er ne andere liebt. Aber dass ist etwas dass man eher im Kino sehen soll als hier zu lesen.

    Ich finde den Film gut, das Original um Klassen besser aber ich kann den sehr gut empfehlen, auch wenn er Schwächen hat, das ist egal, die Schauspieler sind nett, die Rollen gut verteilt, und die Story super.

    88 von 100 Punkten.

    Original war besser, ja - 2
    Und nach den 107 Minuten Film kann man nur eines sagen, Helen Mirren, wir verneigen uns vor dir und wünschen eine Nanny genauso wie du. Sie hat eine furchtbar sympathische Art zu spielen, egal ob Königin von England oder Kindermädchen, die ist einfach witzig. Obwohl sie ernst ist. Keine Ahnung wie sie das macht, sie hat einfach das gewisse Etwas, vertrauenswürdig ist sie, und intelligent sieht sie allemal aus, sie steckt locker jeden die Tasche, egal ob Mann, Frau Präsident oder Killerin, die Frau ist einfach ein Hit. Sie tritt sehr gut in die Rolle von John Gielgud der einfach einer der besten seiner Zunft zu der Zeit war, und sie ist ein echt guter Ersatz, auch wenn sie im Film eine Frau ist und nicht wie im Original ein Mann ist.

    Als Arthur seine Naomi Quinn kennen lernt, in die er sich verliebt, wird der Film etwas ernster, leider nicht mehr so lustig süß wie am Anfang. Obwohl so richtig super lustig ist er ja nicht der Film, Also wenn ich das mit dem Original vergleiche, aber dank Russell Brand als Darsteller von Arthur der nie um ein Wort verlegen ist, der ja übrigens früher durch seine Drogen und Alkoholexzesse aufgefallen ist, und jetzt mit Katy Perry verheiratet ist, wird der Film einfach ein netter wärmender Komödienhit aus dem Jahre 2011.

    Kevin Smith hätte ja den Film machen sollen, aber das war nur ein kurzer Moment der Produktionsfirma die sich dann für den jetzigen Regisseur entschieden hat. Übrigens wer sich noch an Bitterman erinnert, aus 1981, auch so ein witziger Film, wird sich jetzt Vielleicht wundern wieso er nicht mehr ein englischer Lord ist, damals war es Ted Ross der ihn spielte, sondern jetzt ist es Luiz Guzman.

    Arthur ist auch in dem Film ein Exzentriker, damals hatte er als Kind ne Giraffe als Haustier, aber die hat er bald weggegeben weil die sein Monokel gefressen hat, und nun hat er kein Haustier, sondern einen Boxtrainer, mit dem er boxt, und wie er boxt, wie ein besoffener Rocky auf Drogentrip.

    Ach ja, der Vater von Susan wird von Nick Nolte gespielt, ein wirklich witziger Kerl. Passt gut der Typ. Na Ja Nick Nolte passt immer. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo Arthur, wie immer kann er alleine fast nichts machen, außer gut reden und Leute nerven, nicht mehr weiß wie es weiter geht, aber seine Nanny ist immer zur Stelle wenn es brenzlig wird.

    Was mir an Arthur 2011 gefallen hat ist Russell Brand, der mehr Fantasie hat als eine ganze Filmfirma, meine Güte was der die ganze Zeit daher labbert, er kann öffentlich gut reden allerdings meistens redet er so viel weil er einfach nicht weiß was er sagen soll, er ist ein Mensch der gerne flüchtet, in das viele Reden. Machen manche Politiker auch wenn sie nichts intelligentes sagen können oder es schaffen dann reden sie einfach viel Mist, und dass ist dann oft lustig.

    Nick Nolte als Bauherr ist wirklich eine gute Figur, allerdings ist die Synchronstimme viel zu düster ausgefallen. Ich finde die Rolle vom Vater von Susan aus 1981 viel besser als Nick Nolte. Tja, wie geht der Film wohl aus? Leider kennt man das Ende wenn man das Original kennt, und leider ist der Film so gedreht, dass man weiß wie das Ende ausgeht. Das fand ich dann nicht so gut. Aber das macht nichts, ist ja nur ein Film. Es ist keine so super tolle Komödie wie erwartet, aber eine sehr gute, die mir weitaus besser gefallen hat als „Hangover 2“ vor kurzem.

    Leider hat der Film noch einen Fehler, außer guter Musik, er ist nicht so gedreht dass die Szenen zusammenpassen, da sind Mal die eine Szene hier, Mal die eine dort, dann wird eine lustige Szene eingeschoben, dann wieder eine andere dort, und irgendwie fehlt einfach der Zusammenhalt und die stringent erzählte Story, und das fand ich nun nicht so gut, aber das macht nichts, ich habe mich bei dem Film ohnehin amüsiert ohne nachzudenken und das ist es was zählt.