Bad Santa

 USA 2003
Komödie, Krimi 19.11.2004 91 min.
7.10
Bad Santa

Ein kriminelles Duo geht um die Weihnachtszeit auf Beutezug: der Weihnachtsmann räumt Kaufhaussafes aus.

Das hat Weihnachten nicht verdient: Willie T. Stokes ist der verdorbenste Weihnachtsmann, den man sich vorstellen kann. Dieser Santa säuft, er flucht, er hurt herum. Er kommt regelmäßig zu spät, er beschimpft die Kinder, die sich zu ihm auf den Schoß setzen. Doch damit nicht genug: Obendrein nutzt Willie seine alljährliche Anstellung als Kaufhaus-Weihnachtsmann Tarnung, um mit seinem Kompagnon, dem kleinwüchsigen, aber nicht minder unflätigen Marcus, am Heiligen Abend nach getaner Arbeit den Safe des Kaufhauses zu knacken und sich mit der Beute aus dem Staub zu machen. - Böser Santa!
Doch in diesem Jahr wird sich alles ändern: Denn diesmal haben es Willie und Marcus nicht nur mit einem argwöhnischen Einkaufszentrum-Manager und einem verschlagenen Kaufhausdetektiv zu tun, sondern auch mit dem sexy Santa-Fan Sue und einem unschuldigen Jungen, der einfach nicht aufhören will, an Santa zu glauben, auch wenn der ganz ganz schlimme Dinge tut. Mal sehen, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder...

Details

Billy Bob Thornton, Bernie Mac, John Ritter, Lauren Graham ua.
Terry Zwigoff
David Kitay
Jamie Anderson
John Requa, Glenn Ficarra
Columbia TriStar

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Santa und der Z werg
    Wenn sie mit dem ganzen Gefühlsrummel um Weihnachten nichts anfangen können, werden sie wahrscheinlich diesen Film lieben. Es ist der Anti-Weihnachtsfilm schlechthin. Der Weihnachtsmann hier ist ein Gangster, der sein Kostüm nutzt um einen Bruch zu machen. Damit verdient er seinen Lebensunterhalt. Er säuft und flucht und treibt es mit Frauen. (Hier besonders mit Gilmore Girl Lauren Graham). Er hat keine Manieren und keine Disziplin. Außer der Deko im Kaufhaus und der Musik (Dean Martin, Bing Crosby) erinnert nur das rote Kostüm des Titelhelden (Billy Bob Thornton wie immer mit reglosem Gesichtsausdruck) an die besondere Jahresendzeit. Es kommt keine Feststimmung auf, sondern ein humorvoller Plot bietet lockere Unterhaltung. Die Wortwahl des Weihnachtsmannes ist nicht immer jugendfrei: er redet schon mal von seinem ’Saftschwengel’, nennt die Bedienung eine ’Arschgöttin’ oder wirft seinem Kumpel vor ’Er stinke, wie ein Penner am Sack.’ Beim Teilen der Beute stellt sich bei den Gangstern die Frage ’Klunker oder Bunker?’
    Gerade als der anfängliche Schwung etwas zu erlahmen droht, gibt es einige makabre Scherze und das Ganze steuert dann auf ein nicht ganz ernst zu nehmendes groteskes Ende zu, das man aber durchaus akzeptieren kann. Alles ist ja schließlich nur ein Scherz, der dazu dienen soll dieses ganze emotionale Gulasch aus Lichterglanz, Tannenbaumromantik und Konsumzwang durch den Kakao zu ziehen. Und das ist gelungen!